Trumps angedrohte Importzölle BMW warnt vor Jobverlusten in den USA

BMW macht Druck: Sollte die US-Regierung die angedrohten Importzölle auf ausländische Autos wirklich einführen, habe das auch Folgen für das US-Werk des deutschen Autobauers.

In South Carolina produzierte BMW-SUVs werden verschifft.
AP

In South Carolina produzierte BMW-SUVs werden verschifft.


BMW hat vor möglichen Kürzungen von Investitionen und dem Verlust von Arbeitsplätzen in den USA gewarnt, sollte die amerikanische Regierung Importzölle auf ausländische Autos erheben. Zölle würden weder das Wachstum noch die Wettbewerbsfähigkeit der USA stärken, schrieb der Konzern in einem Brief an Handelsminister Wilbur Ross.

Jegliche US-Zölle würden voraussichtlich zu weiteren Vergeltungsmaßnahmen durch die Europäische Union und China führen. Zudem würden höhere Zölle auf in die USA importierte Bauteile die Produktionsstandorte außerhalb der USA wettbewerbsfähiger machen. BMW hat ein Werk in South Carolina, das Unternehmensangaben zufolge das weltweit größte ist und mehr als 70 Prozent der Produkte in andere Märkte exportiert.

Auch GM warnt die US-Regierung

US-Autohersteller General Motors hat ebenfalls vor den Folgen von Importzöllen gewarnt. Sie könnten letztlich zu einem "kleineren GM" führen, erklärte das Unternehmen am Freitag gegenüber dem Handelsministerium.

Die USA wollen noch im Juli die Prüfung abschließen, ob sie auf die Einfuhr von Autos aus Europa höhere Abgaben erheben sollen. Die Untersuchung werde in drei bis vier Wochen beendet sein, hatte US-Präsident Donald Trump am Freitag angekündigt.

Trump droht, auf europäische Autos einen 20-prozentigen Einfuhrzoll zu erheben, sollte die EU Handelsbarrieren nicht abbauen. Vor rund einem Monat hatte die US-Regierung eine Untersuchung angestoßen, ob die Autoimporte eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellten. In diesem Fall könnten die USA Strafmaßnahmen verhängen.

pbe/Reuters

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insgesamt 7 Beiträge
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iffelsine 30.06.2018
1. Mein BMW kam auch aus Amiland - der nächste nicht !
Es sollte eigentlich der E-SUV von TESLA werden, nun eben nicht. Es wird wohl der Byton aus China. Wenn Trump dann nicht mehr gewählt wird, sehen wir weiter, dann sind die Leasingverträge wieder abgelaufen ;o) Aber in BMW aus Trumpland käme nicht in Frage. Der Mann ist wirklich völlig durchgeknallt und fern jeglicher Intelligenz. Schade für BMW und TESLA (und die vielen anderen US-amerikanischen Firmen...).
jomai 01.07.2018
2. America First....
...ist ganz oben auf meiner Liste von Ländern von denen ich, soweit wie möglich, "Last" kaufe und da bleiben die auch wenn die wieder mal einen anderen Typen als Präsidenten haben.
nofreemen 01.07.2018
3.
Es rappelt in der Kiste. Trump macht Amerika klein aber fein. China gross mit Schrott. Einer wirds überleben. Erstsunlivh wie viele Europäer zu Vhi
nofreemen 01.07.2018
4. unmöglich
......wie viele Europäer plötzlich zu Chinesen werden.
firtinainyourface 01.07.2018
5. Einer der größten Weltfeinde aller Zeiten
Der Mann ist durch. In seiner eigenen Welt mit Arschlriechern die keine eigene Meinung haben ist alles in Ordnung doch die reale Welt leidet sehr unter Trump. Noch nie hat ein Präsident in den USA soviel Mist gebaut wie er und die Menschheit so zugrunde gemacht Ihm ist alles egal Trump denkt nur an sich Dieser Mann hat ein Pakt mit dem Bösen Kein Respekt gegenüber ihn nur Missachtung und Ekel wenn ich dürfte würde ich mehr tun als nur mit Schuhen werfen Ein Abbild wie man nicht sein darf und ein Beispiel an die nächsten Generationen wie man nicht sein sollte
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