Boston - Der Dreamliner im Dienste der Fluggesellschaft Japan Airlines war schon auf dem Airport in Boston gelandet, als ein Feuer ausbrach. Zum Zeitpunkt des Vorfalls hätte sich keiner der 173 Passagiere mehr an Bord befunden, teilte die Bostoner Flughafenfeuerwehr am Montagabend mit. Ein Mechaniker habe bei einem Routinecheck der Maschine Rauch bemerkt. Nach Angaben der Feuerwehr sei an Bord eine Batterie explodiert.
Diese habe zum Starten des Hilfstriebwerks gedient, das die Geräte an Bord mit Strom versorgt, wenn die Haupttriebwerke abgeschaltet sind, zitierte das Internetportal boston.com den zuständigen Feuerwehrchef. Die US-Transportbehörde werde den Fall untersuchen. "Wir wissen von dem Vorfall und wir arbeiten mit unserem Kunden zusammen", zitierte die Fachagentur Bloomberg einen Boeing-Sprecher. Nach dem Bericht gab die Boeing-Aktie nach.
Der 787 Dreamliner gilt zwar als Prestigeprojekt des Airbus-Konkurrenten Boeing. Zuletzt musste sich der US-Flugzeughersteller jedoch mit undichten Treibstoffleitungen beim Dreamliner herumschlagen. Bis Ende Oktober hatte Boeing gut 30 dieser Maschinen ausgeliefert, nachdem sich die Erstauslieferung wegen technischer Probleme um mehr als drei Jahre verzögert hatte. Der US-Hersteller konnte 2012 allerdings zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder mehr Maschinen verkaufen als der europäische Konkurrent Airbus.
yes/Reuters/dpa
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