Börsenwert-Ranking Chinas Konzerne steigen in die Weltspitze auf

Firmen aus China machen den USA an den Weltbörsen zusehends Konkurrenz. 2017 sind gleich zwei Konzerne aus dem Reich der Mitte in die Top Ten der wertvollsten Unternehmen aufgestiegen.

Alibaba-Logo in Peking
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Alibaba-Logo in Peking


Apple Chart zeigen, die Google-Mutter Alphabet Chart zeigen und Microsoft Chart zeigen sind auch 2017 die Lieblinge der Anleger gewesen. Die drei US-Technologie- und Internetkonzerne stehen erneut an der Spitze der 100 wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens EY hervorgeht.

Chinesische Internetfirmen holen aber kräftig auf. So konnten die Internetkonzerne Tencent Holdings und Alibaba ihren Börsenwert binnen Jahresfrist mehr als verdoppeln und in die Top Ten vorstoßen.

Aus Deutschland schafften es immerhin die Firmen SAP Chart zeigen, Siemens Chart zeigen, Bayer Chart zeigen, Allianz Chart zeigen, BASF Chart zeigen und Volkswagen Stammaktien Chart zeigen unter die Top 100 der globalen Börsengiganten. In der Summe waren sie mit 662 Milliarden Dollar etwa gerade einmal so viel wert wie der Softwarekonzern Microsoft allein.

Als europäisches Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert kam der niederländische Energiekonzern Royal Dutch Shell Chart zeigen auf Rang 17. "Obwohl die europäische Wirtschaft sich derzeit deutlich erholt, spielen Europas Top-Konzerne an den Weltbörsen nur eine untergeordnete Rolle", sagte EY-Deutschland-Chef Hubert Barth.

Mehr zum Thema: Die fünf wertvollsten Konzerne der Welt im Vergleich

Insgesamt rangieren 24 europäische Unternehmen unter den ersten hundert und damit so viele wie vor einem Jahr. Aus Asien schafften 22 und damit drei Konzerne mehr den Sprung in die Top-Liga. Mit Abstand die meisten Unternehmen kommen nach wie vor aus Nordamerika, auch wenn sich ihre Anzahl von 57 auf 54 verringerte.

Der kumulierte Marktwert aller 100 Unternehmen stieg im Vergleich zum Vorjahr um fast 26 Prozent auf 20,2 Billionen Dollar: Die US-Unternehmen vereinten mit 12,2 Billionen Dollar etwa 60 Prozent des Gesamtvolumens auf sich.

ssu



insgesamt 16 Beiträge
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Izmir..Übül 29.12.2017
1.
Jetzt kommen bestimmt wieder die Kommentare, dass die Marktkapitalisierung doch gar nichts über die tatsächliche Wertschöpfung aussage, aber immerhin ist die ein Indikator für das zukunftsorientierte Anlegervertrauen, und daher finde ich es schon bedenklich, dass offensichtlich kein deutscher Konzern mehr in der ersten globalen Liga mitspielt.
Izmir..Übül 29.12.2017
2. Finde den Fehler!
Platz 94: Der deutsche Autohersteller VW, Börsenwert: knapp 101 Milliarden Dollar. Im Bild: Konzernchef Dieter Zetsche
wasistlosnix 29.12.2017
3. Als Gegenpol
wäre es mal interessant wer die größten Arbeitgeber sind. Ich könnte fast Wetten das die meisten unter den Top 10 nicht unter den Top 100 sind.
karlsiegfried 29.12.2017
4. Gut so
Das ist die Rache für die den Opiumkrieg und andere frühere kapitalistsiche und imperialistische Schweinereien gegen China. China wird die Weltmacht Nr. 1. Das ist nur eine Frage der Zeit.
wire-less 29.12.2017
5. Wie investiert man da am besten ?
Würde gerne ein paar chinesische Aktien ins Portfolio packen. Mein Vertrauen ist da allerdings sehr gering. Wenn China meint die wären nichts mehr wert ist das dann wohl so ... Nicht das in der EU nicht auch manipuliert wird aber ganz so krass wie in China kann da wohl nicht ein einzelner Staatschef einfach mal hinlangen?
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