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Börse: Dax erholt sich wieder

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Anzeigetafel an der Frankfurter Börse: Dax liegt zum Wochenbeginn deutlich im Plus

Die Konjunkturmeldungen aus Asien waren zwar schlecht, die japanische Börse schoss aber trotzdem in die Höhe. Der Dax folgt mit kräftigen Kursgewinnen, vor allem für die Energieversorger.

Nach dem deutlichen Anstieg der japanischen Börse steigen am Montag auch die deutschen und europäischen Aktienindizes: Dax und EuroStoxx setzten ihren Erholungskurs fort und notierten 2,7 und drei Prozent höher. Am Morgen hatte der Nikkei-Index trotz enttäuschender Daten zur Wirtschaftsentwicklung in Japan um mehr als sieben Prozent im Plus geschlossen - allerdings nach elf Prozent Verlusten in der vergangenen Woche.

Dax und EuroStoxx kamen in den vergangenen fünf Handelstagen auf ein Minus von 3,4 und 4,3 Prozent. Sorgen um den Zustand der Weltwirtschaft und die Angst vor Kreditausfällen im Finanzsektor hatten den Investoren eine turbulente Handelswoche beschert. Auch die neuesten Konjunkturdaten aus China und Japan trugen nicht gerade zur Beruhigung bei. In China brachen im Januar sowohl die Exporte als auch die Importe überraschend stark ein, während das japanische Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2015 schrumpfte.

Am Montag wetteten die Anleger den Börsenhändlern zufolge jedoch darauf, dass die Notenbanken eine Dauerkrise der Weltwirtschaft verhindern werden. In Japan dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, wann die Zentralbank und die Regierung zusätzliche Maßnahmen beschließen, sagte die Chefökonomin von Sumitomo Mitsui Banking, Junko Nishioka.

Die europäischen Finanzwerte arbeiteten sich - wenn auch gebremst - weiter nach oben. Im Dax legten die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank Chart zeigen jeweils 2,5 Prozent zu, nachdem sie am Freitag 18 und knapp zwölf Prozent gewonnen hatten. Der europäische Bankenindex notierte 3,4 Prozent fester. Hilfreich sei zuletzt sicherlich gewesen, "dass zum Thema Bankenkrise viele Beruhigungspillen von allen großen Instituten verteilt wurden und die Commerzbank Chart zeigen mit einem ordentlichen Ergebnis glänzen konnte", schreiben die Analysten der Metzler Bank. Die Erholung könnte allerdings nur von kurzer Dauer sein.

Kursgewinne gab es bei den Energieversorgern: Die Aktien von E.on stiegen um fast sieben Prozent, RWE Chart zeigen-Papiere legten fast vier Prozent zu. Damit gehörten die beiden Werte zu den Favoriten im Dax Chart zeigen. In der vergangenen Woche waren ihre Kurse allerdings um jeweils rund elf Prozent eingebrochen - etwa drei Mal so stark wie der Leitindex.

Die Ölpreise stiegen trotz schwacher chinesischer Ölimporte weiter. Händler erklärten dies unter anderem mit der allgemein starken Kauflaune an den internationalen Finanzmärkten, die auch die Ölpreise mit nach oben ziehe.

nck/Reuters/dpa

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Dax
wi_hartmann@t-online.de 15.02.2016
Der von Großspekulanten gesteuerte Absturz erst- klassiger Daxwerte, hat diesen über Nacht Milliarden beschert, dies auf Kosten der Masse von kleineren Anlegern.
2. betroffen
minsk60 15.02.2016
Zitat von wi_hartmann@t-online.deDer von Großspekulanten gesteuerte Absturz erst- klassiger Daxwerte, hat diesen über Nacht Milliarden beschert, dies auf Kosten der Masse von kleineren Anlegern.
Haben Sie etwa verkauft und suchen jetzt einen Schuldigen? Ich mache mich jetzt auf die Suche welche Großspekulanten, die ja normalerweise Investment- oder Hedgefonds heißen, so geschickt sind. Dann werde ich mich dort beteiligen und auch ein Stückchen abbekommen;-)
3. Bergab
hanfiey 15.02.2016
Ich sehe eigentlich nur eine Korrektur die sich fortsetzen wird, nicht mehr und nicht weniger. Was der Dax heute macht ist nur für Daytrader interessant
4. Konkretes?
rockingham 15.02.2016
Zitat von wi_hartmann@t-online.deDer von Großspekulanten gesteuerte Absturz erst- klassiger Daxwerte, hat diesen über Nacht Milliarden beschert, dies auf Kosten der Masse von kleineren Anlegern.
Könnten Sie bitte ein wenig konkreter werden? Sie müssten bitte schon ein, zwei konkrete Beispiele nennen, damit könnten Sie Ihre Sichtweise untermauern. Ansonsten ist Ihre Aussage nichts als heisse Luft.
5. Manchmal...
spon_2538350 15.02.2016
sind sie wirklich rührend, die 'Analysten' von der Fachpresse, wenn sie immer noch ernsthaft oder gar selbst daran glauben, dass es irgendwas um reale Markt- und Wirtschaftgeschehen geht! Die Zockern und Spekulanten haben doch längst kausalitätsfrei das Regiment übernommen.
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