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Börse: Sorge um China drückt Dax zurück unter 10.000 Punkte

Der September beginnt so, wie der August endete - mit negativen Signalen aus China. Asiatische Börsen schlossen deutlich im Minus, auch der Dax rutschte wieder unter die wichtige 10.000-Punkte-Marke.

Börsenhändler in Frankfurt: Stimmung so schlecht wie lange nicht mehr Zur Großansicht
DPA

Börsenhändler in Frankfurt: Stimmung so schlecht wie lange nicht mehr

Schlechte Konjunkturdaten aus China haben an den Börsen in Asien und Europa erneut zu deutlichen Kursverlusten geführt. Der Dax Chart zeigen fiel im frühen Handel unter die Marke von 10.000 Punkten. Diese hatte er schon in der vergangenen Woche gerissen, aber auch schnell wieder überschritten. Gegen Mittag wurde der deutsche Leitindex 2,56 Prozent tiefer bei 9.997,00 Zählern gehandelt.

Mit dem neuerlichen Minus knüpft der Dax nahtlos an einen sehr schwachen August mit dem stärksten Monatsverlust seit 2011 an. Der MDax Chart zeigen als Index mittelgroßer Werte sank am Dienstag um 2,15 Prozent auf 19.255,90 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax Chart zeigen büßte 2,69 Prozent auf 1661,10 Zähler ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 Chart zeigen fiel um 2,50 Prozent.

Zuvor hatten bereits die fernöstlichen Aktienbörsen teils heftige Verluste erlitten. Der Nikkei-225-Index in Tokio schloss um 3,8 Prozent tiefer, auch die Börsen in China gaben erneut klar nach. Der US-amerikanische Dow-Jones-Index Chart zeigen schloss am Montag mit einem Abschlag von 0,7 Prozent. Insgesamt verlor er im August mehr als 6 Prozent - die schwächste Monatsbilanz seit mehr als fünf Jahren.

Die Stimmung in Chinas Wirtschaft ist so schlecht wie seit Langem nicht. Zwei wichtige Frühindikatoren, die am Dienstag veröffentlicht wurden, deuten auf ein stärker gebremstes Wachstum hin. Die Sorgen um eine mögliche harte Landung der chinesischen Volkswirtschaft sowie die Ungewissheit um den Zeitpunkt der Zinswende in den USA drosseln seit Wochen das Interesse an Aktien weltweit.

Unter den Einzelwerten im Dax war kein positives Vorzeichen zu sehen. Relativ glimpflich kam die Munich Re bislang davon. Ihre Aktien gaben um 0,58 Prozent nach und waren damit Spitzenreiter im Leitindex. Im MDax waren Zalando-Aktien Chart zeigen mit einem Gewinn von 0,26 Prozent der einzige Wert im Plus.

dab/Reuters

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insgesamt 21 Beiträge
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1. Die Angst der Spekulanten
Pandora0611 01.09.2015
Nachts wachen sie schweißgebadet auf und sind nahe an einem Herzkasper. Sie haben Schnappatmung. Der DAX fällt unter 10.000 Punkte. Da muss doch sofort ein "Rettungspaket" geschnürt werden. Der Steuerzahler muss uns retten. Das wäre "gelebte Solidarität"! Es kann/darf doch nicht sein, dass wir Verluste schreiben!
2.
rolli 01.09.2015
Bisher hat es keinen interessiert, wie die Jubelmeldungen der deutschen Wirtschaft im Geschäft mit China zustande gekommen sind. Stichwort: Planwirtschaft. Da wird eben lt. Plan importiert ( Deutsche dürfen dort nicht selber verkaufen ) und das solange, bis die Halden riesig gross sind. Was da jetzt passiert ist nur ein Abklatsch dessen was in D. passiert, wenn man zu exportabhängig ist. Und wenn jetzt die Wirtschaft einen neuen Niedriglohnbereich fordert, wird der Binnenkonsum zurückgehen. rolli
3. welche Marke ist nun wichtig?
regensommer 01.09.2015
Mal war die 7000er Marke wichtig, die 8000er war für Jubelschreie gut, die 9000er führte in den Gewinnkoma. Wieso ist 10000 so wichtig?
4. Da fällt heute der Shanghai CSI 300 um 0,13% und der Dax um 2,2 % !
rexsayer 01.09.2015
Wie kann man da mit China argumentieren ? Alles ist aus dem Lot. Wer will die Kleinaktionäre scheren ! So viel ist gewiss. http://www.finanzen.net/index/CSI-300
5. Wußten
Knicke 01.09.2015
Zitat von Pandora0611Nachts wachen sie schweißgebadet auf und sind nahe an einem Herzkasper. Sie haben Schnappatmung. Der DAX fällt unter 10.000 Punkte. Da muss doch sofort ein "Rettungspaket" geschnürt werden. Der Steuerzahler muss uns retten. Das wäre "gelebte Solidarität"! Es kann/darf doch nicht sein, dass wir Verluste schreiben!
Sie schon, dass auch Spekulanten Steuern bezahlen? Wird demnächst in der Bildzeitung neben der Milchquote diskutiert.
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