Boomender Burger-Brater: Hungrige Asiaten bescheren McDonald's gute Zahlen

Mit Hamburgern und Pommes Frites lockt McDonald's in Asien und Afrika immer mehr Kunden in die Schnellrestaurants. Doch auch im Rest der Welt bleibt der Fast-Food-Gigant erfolgreich: Umsatz und Gewinn stiegen im letzten Quartal 2010.

McDonald's-Filiale in Peking: Reißender Absatz in Asien Zur Großansicht
AFP

McDonald's-Filiale in Peking: Reißender Absatz in Asien

Washington - In Paris eröffnete McDonald's im vergangenen November sein erstes fleischfreies Schnellrestaurant. Doch auch mit dem Kerngeschäft aus Hamburgern und Pommes Frites bleibt das Unternehmen erfolgreich. Die Fast-Food-Kette steigerte ihren Umsatz im Schlussquartal 2010 um vier Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn wuchs unterm Strich um zwei Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar.

Auch der strenge Winter in vielen Märkten hätte die Kunden nicht vom Besuch der Schnellrestaurants abgehalten, teile der Konzern am Montag am Firmensitz in Oak Brook (US-Bundesstaat Illinois) mit. Im Dezember hatte es in Deutschland und Teilen der Vereinigten Staaten heftig geschneit. Weltweit speisten nach Unternehmensangaben pro Tag mehr als 62 Millionen Menschen bei McDonald's.

Der Konzern habe Marktanteile dazugewinnen können, sagte Vorstandschef Jim Skinner. Besonders kräftig wuchs die Fast-Food-Kette in Asien, dem Nahen Osten und Afrika. Für rund 2,5 Milliarden Dollar will Skinner in diesem Jahr weitere 1100 Restaurants eröffnen und vorhandene Standorte renovieren.

McDonald's bleibt mit Abstand Marktführer unter den Fast-Food-Ketten. Die Nummer zwei, Burger King, kommt nur auf ein Zehntel der Größe. Erfolge verzeichnete McDonald's auch mit seiner McCafé-Linie. Das Unternehmen tritt mit Kaffee und Kuchen in direkte Konkurrenz zu Starbucks und anderen Coffee-Shops.

jok/Reuters/dpa

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insgesamt 5 Beiträge
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1. ...
jp' 24.01.2011
Zitat von sysopMit Hamburgern und Pommes Frites lockt McDonald's in Asien und Afrika immer mehr Kunden in die Schnellrestaurants. Doch auch im Rest der Welt bleibt der Fast-Food-Gigant erfolgreich: Umsatz und Gewinn stiegen im letzten Quartal 2010. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,741326,00.html
dann werden wir sicher in kürze in den ländern wesentlich mehr fette menschen haben. hat dann aber nichts mit mcd zu tun ;)
2. Dann machte ein McDonald auf...
the_flying_horse 24.01.2011
Ich habe es mal live über gut 10 Jahre in einer kleinen Stadt in Thailand miterlebt: es gab so gut wie niemanden von den Einheimischen mit Übergewicht, auch nicht bei der Jugend. Dann kamen immer mehr Touristen - nichts passierte, die Leute blieben schlank. Dann machte ein McDonald auf... Innerhalb von zwei Jahren gab es immer mehr richtig fette einheimische Jugendliche, die auch die besten Kunden dort waren. Inzwischen sind die Dicken Thais aus dem Stadtbild nicht mehr weg zu denken...und es werden immer mehr.
3. Jetzt fehlt nur noch...
fabfiddle 24.01.2011
DSDS-Verschnitt und Dschungelcamp, dann haben zwei weitere Kontinente ihre Kultur für immer verloren. Wobei ich McD nicht mal einen Vorwurf mache, der expandiert einfach...aber schade, dass auch in Asien und Afrika scheinbar dieses Pappessen wichtiger wird als alles andere!
4. verrückte Welt...
the_flying_horse 24.01.2011
Zitat von fabfiddleDSDS-Verschnitt und Dschungelcamp, dann haben zwei weitere Kontinente ihre Kultur für immer verloren.
So etwas Ähnliches gibt es in einzelnen Ländern dort auch schon, genau wie "Wer wird Millionär". ---Zitat--- Wobei ich McD nicht mal einen Vorwurf mache, der expandiert einfach...aber schade, dass auch in Asien und Afrika scheinbar dieses Pappessen wichtiger wird als alles andere! ---Zitatende--- Das Pappessen ist nicht wichtiger, es ist westlich... und alles aus dem Westen gilt als Chic und modern; man möchte einfach dazu gehören. Das Verrückte daran ist, dass umgekehrt im Westen der Buddhismus und/oder asiatische Lebensart immer mehr Anhänger findet... auch das gilt in einigen Kreisen hier zu Lande als Chic... es ist schon irgendwie eine verrückte Welt...
5. Frauentausch...
Grummelkater 25.01.2011
Zitat von fabfiddleDSDS-Verschnitt und Dschungelcamp, dann haben zwei weitere Kontinente ihre Kultur für immer verloren. Wobei ich McD nicht mal einen Vorwurf mache, der expandiert einfach...aber schade, dass auch in Asien und Afrika scheinbar dieses Pappessen wichtiger wird als alles andere!
Hier in Delhi läuft gerade die Hindi-Variante von Frauentausch (Maa Exchange). Gruselig! McDonalds ist natürlich ein Witz in Indien. Rindfleisch an Hindus zu verkaufen ist auch nicht wirklich erfolgreich, deshalb kann man zwischen ca. 5 Hühnchenprodukten wählen. Funktioniert, ist immer voll. Allerdings sehe ich das nicht so kritisch. Auch in Deutschland laufen Bollywood Schmonzetten im Fernsehen und jeder hat seinen Lieblingsinder mit Lieferservice. Niemand würde deshalb den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören. Zumindest in Indien ist noch genug eigene Kultur vorhanden, westliche Einflüsse sind eine schicke, noble und exklusive Randerscheinung. So wie in Deutschland Ayurveda Massagen und Sushibars.
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Neue McDonald's-Filiale: Fleischfreie Zone
Übergewicht und Fettsucht
Die Fettsuchtepidemie
Die Fettsucht, auch Adipositas genannt, gehört in den Industrienationen zu den führenden Auslösern von Todesfällen und Invalidität. Studien zufolge ist die Krankheit weltweit für jährlich rund 2,6 Millionen Todesfälle und mindestens 2,3 Prozent der Gesundheitskosten verantwortlich.
Folgeerkrankungen
Die Adipositas kann Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Herz- und Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle und psychische Beschwerden hervorrufen. Die Weltgesundheitsorganisation und auch die US-Gesundheitsbehörden sprechen inzwischen von einer Fettsuchtepidemie, die ebenso bekämpft werden müsse wie tödliche Infektionskrankheiten.
Body-Mass-Index (BMI)
Ob jemand übergewichtig oder fettsüchtig ist, ermitteln Mediziner anhand des Body-Mass-Index (BMI). Dieser Wert entspricht dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern. Ein Beispiel: Ein 1,80 Meter großer Mann wiegt 75 Kilogramm. Sein BMI beträgt 75 : 1,80² = 23,15. Als Idealwert gilt bei Frauen ein BMI von 22, bei Männern ein BMI von 24.
BMI-Tabellen
Der "wünschenswerte" BMI hängt vom Alter ab. Die linke Tabelle zeigt die entsprechenden Werte für verschiedene Altersgruppen. Die rechte Tabelle zeigt die BMI-Klassifikation (nach DGE, Ernährungsbericht 1992):

Alter BMI
19-24 Jahre 19-24
25-34 Jahre 20-25
35-44 Jahre 21-26
45-54 Jahre 22-27
55-64 Jahre 23-28
>64 Jahre 24-29

Klassifikation männl. weibl.
Untergewicht unter 20 unter 19
Normalgewicht 20-25 19-24
Übergewicht 25-30 24-30
Adipositas 30-40 30-40
massive Adipositas über 40 über 40