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Börsennotierter Bundesligist: Deutsche Bank steigt nicht bei Borussia Dortmund ein

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Borussia Dortmund: Kein Deal mit der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank hat sich gegen einen Einstieg beim Ruhrpott-Verein Borussia Dortmund entschieden. Dabei soll die Idee für die Zusammenarbeit auf Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner zurückgegangen sein.

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank will nicht bei Borussia Dortmund einsteigen. Der Vorstand habe nach einem längeren Prüfprozess am Freitag einstimmig entschieden, zum jetzigen Zeitpunkt keine Beteiligung an dem Bundesligaklub einzugehen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank am Freitag. Kurz zuvor hatten Medienberichte die Runde gemacht, die Bank wolle sich mit einer Beteiligung von zehn Prozent in den Verein einkaufen.

Die Idee zu dem Geschäft soll einem Bericht des Magazins "Bilanz" zufolge auf Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner zurückgegangen sein. Sein Plan hatte vorgesehen, mehrere namhafte deutsche Unternehmen als Aktionäre an die Dortmunder zu binden und über eine Kapitalerhöhung die nötige Finanzkraft zu entwickeln, um dem FC Bayern München dauerhaft Paroli zu bieten. An den Bayern sind bereits Großunternehmen wie Allianz und Audi beteiligt.

Der börsennotierte BVB wird den Angaben zufolge derzeit mit rund 235 Millionen Euro bewertet. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der BVB 305 Millionen Euro Umsatz und 51,2 Millionen Euro Gewinn gemacht. Die Aktien des BVB befinden sich zu rund 75 Prozent in Streubesitz. Borussia selbst hält gut sieben Prozent.

jbe/Reuters/dpa

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1. zum Glück...
Volkshirn 06.06.2014
... machen sie weiterhin nur die Weltwirtschaft kaputt, bereichern sich maßlos und beteiligen sich weiter an den Spekulationen mit Nahrungsmitteln. Wäre ja ein Unding wenn sie jetzt noch unseren Fußball kaputt machen!
2. GmbH & Co. KGaA
rainer_daeschler 06.06.2014
Bayern München ist eine Aktiengesellschaft, der vollständigen Namen der Dortmunder heißt jedoch: Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. Grundsätzlich ist die KGaA eine Kommanditgesellschaft, wo der nichthaftende und somit nicht entscheidungsbefugte Gesellschafter, der Kommanditist, in Aktienbesitz aufgeteilt ist. Die Deutschen Bank hätte bei Borussia Dortmund nicht viel zu sagen, selbst wenn sie die Aktienmehrheit hätte. Die Aktie ist gut als Fanartikel, taugt aber nichts für einen Investor, der über seine Einlage mitbestimmen will.
3. Natürlich werden Sich kurz oder lang
seoul77 07.06.2014
Demnächst namhafte Großunternehmen beteiligen. So die gestrige af-hoc Meldung des BvB. Nichts ist sinnvoller, als in diese BL Unternehmen und eine riesige Verbreitungsbasis für seine Produkte zu haben. Siehe Allianz , VW , Audi, und Adidas. Der BVB ist profitabel, weshalb noch vor der nächsten Saison Grossinvestoren einsteigen werden. Dafür sorgt die Symbiose mit der Deutschen Bank.
4. dilettantisch
username987 07.06.2014
bei den bayern geht so etwas immer absolut geräuschlos über die bühne, die presse schreibt erst hinterher darüber, wenn die tinte auf den verträgen getrocknet ist.
5. @#4
dr.dax 07.06.2014
Schon mal daran gedacht dass hier die dt. Bank ihren Hut in den Ring geworfen hat?! (da mussten die Vorstandsmitglieder ihren Zwist etwas oeffentlich Ausboxen...) Hat also ganz klar nichts mit Dortmunder Dilettanten und vermeintlichen supa bayern zu tun! Wobei ihr Verweis auf die mafioesen Strukturen des FCB durchaus eine Berechtigung haben...
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