Wegen Brexit Panasonic zieht von London nach Amsterdam

Der europäische Hauptsitz des japanischen Elektronikkonzerns Panasonic wird von London nach Amsterdam verlegt. So will das Unternehmen auch nach dem Brexit freien Waren- und Personenverkehr garantierten.

Panasonic-Logo
REUTERS

Panasonic-Logo


Weil Großbritannien die EU verlassen will, verlässt Panasonic Großbritannien. Die Europazentrale des japanischen Unternehmens wird im Oktober von London nach Amsterdam umziehen, um Probleme infolge des Brexits zu vermeiden. Das sagte Panasonic-Europa-Chef Laurent Abadie der Zeitung "Nikkei".

Auf diese Weise sollen mögliche Steuerprobleme vermieden und freier Waren- und Personenverkehr innerhalb der EU gewährleistet werden. Der Elektronikkonzern habe sich in den vergangenen 15 Monaten mit den Auswirkungen des für März 2019 anstehenden Brexits beschäftigt und habe sich dann für die Sitzverlegung entschieden.

Mit Ausnahme einiger Versicherer hatten die meisten japanischen Unternehmen bislang davon abgesehen, ihre Geschäftszentren in Großbritannien aufgrund des Brexits aufzugeben. Internationale Banken haben dagegen schon mit dem Umzug aus London in die EU begonnen.

Bislang ist noch unklar, wie der britische EU-Austritt genau aussehen wird. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte zuletzt deutlich gemacht, dass Großbritannien nach dem Brexit nicht auf Sonderregeln beim Zugang zum EU-Binnenmarkt hoffen darf.

mmm/rtr



insgesamt 8 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
nisse1970 30.08.2018
1.
Tja, die nächsten.Gut so. Ich bleibe dabei:Mittel-und langfristig ist der Brexit ein prima Konjunkturprogramm für Kontinentaleuropa. Danke GB! Weitermachen!
martinmde 30.08.2018
2. das wird nicht
der Letzte sein.
cave-canem 30.08.2018
3. Und der letzte
macht dann das Licht aus auf der Insel. Die Japaner scheinen ja mit Langmut ausgestattet zu sein, wenn aber der erste geht, werden die anderen folgen. Was kommt, besser, wer GEHT danach? Airbus, Bentley, Rolls Royce, Mini(BMW), Honda, Toyota? Dann werden die LittleBritains in ein paar Jahren wirklich viel Platz haben, um in der splendid isolation ihre superdupertollen neuen Fabriken und Callcenter und Finanzhaibecken aufzubauen. Mit welchem Personal lässt Frau May ja vorsichtshalber erstmal offen, für welche Kunden auch. Honi soit ...
jotha58 30.08.2018
4. Es ist absehbar,
leider und ja, Kapital ist ein ein scheues Wild. Wenn an jedem direkten Arbeitsplatz ein weiterer hängt, lässt sich ausrechnen wie viele Arbeitsplätze verloren gehen. Zum Glück ist die britische Wirtschaft derzeit sehr stark und wird die Abgänge leichter verkraften. Ich finde es tausend mal schade, dass GB die EU verlässt und nein, ich empfinde keinerlei Schadenfreude, noch Rachegelüste. Nur kann man GB auch keine Extrawürste präsentieren. Zu guter letzt der EU-Binnenmarkt ist keine Vereinigung von Hobbygärtnern, das ist der größte Binnenmarkt weltweit.
alt-nassauer 30.08.2018
5. Dann erreicht der Brexit...
Dann erreicht der Brexit dann noch noch sein Ziel. Ob nun einer geregelter oder ungeregelter Brexit.... Mehr Wohnraum für die Briten, weniger Ausländische Arbeitskräfte und die Briten können endlich wieder Briten sein! Nur von was soll der Brite in Zukunft Leben, ohne Arbeitsplätze und daraus folgend selbst kein Geld in der Geldbörse. Dann sollten es die Briten mit dem ALWAYS LOOK ON THE BRIGHT SIDE OF LIFE versuchen... Immer die fröhliche Seite des Lebens betrachten Ich meine, was hast du zu verlieren? Weißt du, du kamst aus dem Nichts, du gehst wieder zurück ins Nichts! Was hast du verloren? - Nichts!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.