Geschlossene Fast-Food-Lokale Burger-King-Filialen sollen kommende Woche wieder öffnen

Die rund 3000 Mitarbeiter der geschlossenen Burger-King-Filialen können wohl bald wieder an die Arbeit gehen. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat eine vorübergehende Lizenz zur Nutzung des Markennamens bekommen.

Burger-King-Filiale in München: Hoffnung für die Mitarbeiter
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Burger-King-Filiale in München: Hoffnung für die Mitarbeiter


München - Die 89 seit Wochen geschlossenen Burger-King-Filialen stehen anscheinend vor der baldigen Wiedereröffnung. Der vorläufige Insolvenzverwalter der Betreibergesellschaft bekam von Burger King eine vorläufige Erlaubnis zur Nutzung der Marke, wie das Unternehmen in München mitteilte.

"Dadurch haben wir die Voraussetzungen geschaffen, dass die Restaurants Anfang der nächsten Woche wieder eröffnen können", sagte der Deutschland-Chef der Fast-Food-Kette, Andreas Bork. Zusätzlich finanziere die Fast-Food-Kette den Neustart mit einem Kredit in Millionenhöhe.

Die Filialen hatten im November schließen müssen, nachdem die Fast-Food-Kette ihrem größten deutschen Franchisenehmer Yi-Ko nach dem Wirbel um Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen fristlos gekündigt hatte. Am Mittwoch hatte die zu Yi-Ko gehörende Betreibergesellschaft der Filialen dann Insolvenz angemeldet.

Als weitere Punkte eines Aktionsplans will Burger King nun den vorläufigen Insolvenzverwalter Marc Odebrecht unterstützen, indem Führungskräfte die Mitarbeiter trainieren, um die Standards des Unternehmens sicherzustellen. Außerdem sollen die Restaurants wieder mit den lizenzierten Produkten der Kette beliefert werden.

Die Lizenzerteilung hatte sich nach Gesprächen in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet. An welchem Tag genau die Restaurants wiedereröffnet werden, blieb zunächst offen. Dafür ist dem Vernehmen nach eine Vorlaufzeit notwendig.

jbe/dpa



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insgesamt 34 Beiträge
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Alias_aka_InCognito 12.12.2014
1. Wozu überhaupt Fast-Food-Ketten ?!
Überhaupt diese ganzen Ketten, machen mir überhaupt keinen Appetit auf einen Burger. Diese Ketten machen einen kalten, effizienten Eindruck einer "Massenernährungsabfertigung". Standardisiertes Essen und jede Filiale ähnelt bis auf den letzten Stuhl dem anderen. Alles geht schnell und kostet gerade nicht wenig. Der Geschmack ist absoluter Durchschnitt und fad. Man kann sich fast schon wie ein Viech beim industriellen Mästen vorstellen, wenn ich das mal sehr zuspitze. Außerdem verschandeln sie historische und berühmte Stadtarchitekturen an den besten Adressen. Einen Burger kann man mittlerweile auch in sogenannte Burger-Bars essen, die mit mehr Liebe zum Detail angerichtet werden und einen viel prägnanteren Geschmack haben. Auch ist das Ambiente dort gemütlicher und individueller. Aber in diesem Forum vermute ich sowieso nicht zu viele Fast-Food-Ketten-Besucher.
studibaas 12.12.2014
2. Hab ich was verpasst?
Die Schließung erfolgte nach meinen bisheringen Kenntnisstand nicht wg. mangelnder Hygiene sondern wg. Liefereinstellung des Mutterkonzerns wg. zahllosen anderen Gründen. Nicht das ich als Gewerkschafter die anderen Gründe besser fände, aber ich finde das sollte man differenzieren. http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/burger-king-vertraege-gekuendigt-muenchner-filialen-100.html
tomblu 12.12.2014
3.
Zitat von Alias_aka_InCognitoÜberhaupt diese ganzen Ketten, machen mir überhaupt keinen Appetit auf einen Burger. Diese Ketten machen einen kalten, effizienten Eindruck einer "Massenernährungsabfertigung". Standardisiertes Essen und jede Filiale ähnelt bis auf den letzten Stuhl dem anderen. Alles geht schnell und kostet gerade nicht wenig. Der Geschmack ist absoluter Durchschnitt und fad. Man kann sich fast schon wie ein Viech beim industriellen Mästen vorstellen, wenn ich das mal sehr zuspitze. Außerdem verschandeln sie historische und berühmte Stadtarchitekturen an den besten Adressen. Einen Burger kann man mittlerweile auch in sogenannte Burger-Bars essen, die mit mehr Liebe zum Detail angerichtet werden und einen viel prägnanteren Geschmack haben. Auch ist das Ambiente dort gemütlicher und individueller. Aber in diesem Forum vermute ich sowieso nicht zu viele Fast-Food-Ketten-Besucher.
Ich kaeme auch in den USA nie auf die Idee, bei McD oder BK zu essen. Gibt noch jede Menge weiterer dieser Ketten mit minderwertigem Essen. Ich zahle lieber ein paar $ mehr und esse einen wirklich guten Burger (auch dafuer gibt es Ketten, nur findet man die nirgends in Europa). Aber auf den Frass, den die genannte Ketten produzieren, verzichte ich gerne.
vogel0815 12.12.2014
4. Burger-Bars !?!
Also ich schätze die unkomplizierte Art und Weise, wie ich an ein nahrhaftes Mahl komme. Drive-Through oder an der Theke ratzfatz. Kein Firlefanz. Straight to the point. Burger-Bars. Ganz sicher nicht. Überteuert und viel zu viel Tamtam herum. Ein Mittagessen kostet mich bei Burger King mit Gutschein kaum 5€ und ich habe 1000 Kcal eingenommen. Gott sei Dank wechseln sich McDonald's und BK mit Gutscheinaktionen ab. Wobei ich heute bei Burger King war und es mir überhaupt nicht schmeckt. Irgendwie roch mein Whopper Jr. nach Maschinenfett.
wewiewichtig 12.12.2014
5.
Berlin ist die neue Burger-Hauptstadt. Kein Döner aden kommt inzwischen mehr ohne Burgerangebot aus. Wer hip sein will, bedient sich am liensten beim "homemade" Burger, wie er z.B. aus Foodtrucks verkauft wird. Auch das ein Trend aus USA.
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