Suche nach Kapital: China will Schlüsselbranchen für Ausländer öffnen

Um frisches Kapital anzulocken, öffnet China seine Wirtschaft immer stärker für ausländische Investoren. Die sollen nun auch Zugang zu wichtigen Branchen wie der Energieversorgung und der Finanzindustrie bekommen.

Finanzzentrum in Shanghai: Ausländer sollen Zugang zur Bankenbranche bekommen Zur Großansicht
AFP

Finanzzentrum in Shanghai: Ausländer sollen Zugang zur Bankenbranche bekommen

Peking - Als mächtiger Investor rollt China schon seit Jahren ausländische Märkte in Asien, Europa und Afrika auf. Doch mittlerweile braucht das Land selbst dringend Kapital, um seine Wirtschaft am laufen zu halten. Deshalb öffnet sich die Führung in Peking Schritt für Schritt für ausländische Investoren.

Dabei will das Land den ausländischen Geldgebern offenbar auch Zugang zu seinen Schlüsselbranchen gewähren. Geplant seien Projekte in verschiedenen Sektoren wie der Eisenbahn, den öffentlichen Versorgern und in der Finanzindustrie, teilte die Regierung am Montag mit. Zuvor hatte bereits die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission angekündigt, dass die Regeln für ein Engagement privater Investoren in Industriezweigen gelockert werden sollten, in denen staatliche Firmen bisher dominieren.

Die Ankündigung ist ein weiterer Anreiz für ausländische Unternehmen, Geld in China zu investieren. Lange hatte das Land seine Märkte weitgehend gegen ausländische Konkurrenz abgeschottet. Seit einigen Monaten aber hat die Regierung in Peking eine Liberalisierung eingeläutet. So dürfen ausländische Fondsgesellschaften mittlerweile deutlich mehr Geld am chinesischen Kapitalmarkt investieren. Auch für Hedgefonds soll es Erleichterungen geben.

stk/Reuters

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insgesamt 5 Beiträge
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1. Mausefalle
cirkular 30.07.2012
Wie bisher dürfen die Investoren investieren. Sie dürfen jedoch keine Gewinne exportieren. Bei der Fertigung von Produkten, die außerhalb Chinas verkauft wurden und ab einem bestimmten prozentualen Volumen auch von Steuern befreit waren, war dies im Bereich von Infrastrukturprojekten wie Eisenbahn oder Energie bewerkstelligen. Gier frisst Hirn.
2. Nein
pleuran 30.07.2012
jaja die Chinesiche Wirtschaft Wir Exportieren hochwertige Waren Qualität und was bekommen wir aus China minderwertigen Dreck irgentwann haben die mehr Euronen als wir und dann beginnt der Ausverkaufs Für Deutschland langfristig wir die Qualität nur noch billiger Schrott sein !! und das wird kommen !
3. Kann China da nicht mal..........
habnichviel 30.07.2012
in Europa bei unseren Med-Staaten helfen. Nur so zur Entlastung.
4. Quatsch
Taixinomee 30.07.2012
Zitat von cirkularWie bisher dürfen die Investoren investieren. Sie dürfen jedoch keine Gewinne exportieren. Bei der Fertigung von Produkten, die außerhalb Chinas verkauft wurden und ab einem bestimmten prozentualen Volumen auch von Steuern befreit waren, war dies im Bereich von Infrastrukturprojekten wie Eisenbahn oder Energie bewerkstelligen. Gier frisst Hirn.
Wenn das, was Sie sagen, allgemein der Fall wäre, würden Apple und VW keinen einzigen Cent in China verdienen. Von welchem Planeten kommen Sie eigentlich?
5. Made in China is top
Taixinomee 30.07.2012
Zitat von pleuranjaja die Chinesiche Wirtschaft Wir Exportieren hochwertige Waren Qualität und was bekommen wir aus China minderwertigen Dreck irgentwann haben die mehr Euronen als wir und dann beginnt der Ausverkaufs Für Deutschland langfristig wir die Qualität nur noch billiger Schrott sein !! und das wird kommen !
Wenn das wahr wäre, sollte man keine Apple-Produkte oder besser gesagt überhaupt keine Elektronik kaufen (nur um eine Branche zu nennen)! Ist ja alles Made in China! Ich bin mit meiner Hauselektronik überaus zufrieden. Das einzige Problem, was ich habe, ist mein Golf VI. Der rattert immer so und kein "Fachmann" weiß woran es liegt. Ich glaube bei der Bildzeitung sind Sie besser aufgehoben!
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