Krisenfolgen: Chinas Exporte wachsen nur minimal

"Das sieht ziemlich übel aus", kommentiert ein Analyst Chinas neue Exportzahlen. Die Ausfuhren legten kaum zu, dafür wächst die Angst vor einer Konjunkturflaute. Die Börsen reagieren mit sinkenden Kursen.

Hafen in Ningbo: Größere Ausfuhr-Schwierigkeiten als erwartet Zur Großansicht
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Hafen in Ningbo: Größere Ausfuhr-Schwierigkeiten als erwartet

Peking - Überraschend schwache Exportzahlen aus China haben am Freitag für Verunsicherung an den Finanzmärkten gesorgt. Im Juli führte das Land nach amtlichen Angaben lediglich ein Prozent mehr aus als ein Jahr zuvor. Im Juni hatte das Plus noch bei elf Prozent gelegen, für diesen Monat hatten Experten ein Wachstum von bis zu neun Prozent vorhergesagt. Die Importe legten um 4,7 Prozent zu, im Vormonat waren es 6,3 Prozent. Als Gründe für den Einbruch gelten die Schuldenkrise in Europa und die Konjunkturflaute in den USA.

An den Börsen in Asien und Europa sorgten die Zahlen für Kursverluste - schließlich sind sie ein weiterer Hinweis auf das Abflauen der chinesischen Wirtschaft. Der Dax Chart zeigen verlor knapp 0,5 Prozent auf 6931 Punkte. In Tokio sank der 225 Werte umfassende Nikkei Chart zeigen-Index 1,0 Prozent auf 8891 Punkte. Trotz des Rückgangs verbuchte das Barometer jedoch den größten Wochenanstieg seit Februar. Der breiter gefasste Topix Chart zeigen-Index gab 0,7 Prozent auf 746 Punkte nach. Spekulationen auf Unterstützung von den Notenbanken hatten in dieser Woche an den Aktienmärkten weltweit für Aufwind gesorgt.

"Das sieht ziemlich übel aus", resümierte Ken Peng von BNP Paribas Chart zeigenPeregrine in Peking. Larry Jiang von Guotai Junan International Securities pflichtete dem bei: "Die schwer enttäuschenden Handelsdaten könnten bedeuten, dass China in weitaus größeren Schwierigkeiten steckt als bislang gedacht." Am Donnerstag waren bereits schwache Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion in China bekannt geworden.

dab/dpa/Reuters

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insgesamt 35 Beiträge
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1. bitte realistische berichterstattung
tart 10.08.2012
mich nerven diese überzogenen Titel!! dass Chinas exporte WACHSEN weiterhin....von "zum erliegen kommen" kann keine rede sein. Sind wir hier bei Bild.de? Echt jammerschade wie hier allmählich das Nievau sinkt.
2. gute entwicklung in china!
Gebetsmühle 10.08.2012
Zitat von sysop"Das sieht ziemlich übel aus", kommentiert ein Analyst Chinas neue Exportzahlen. Die Ausfuhren legten kaum zu, dafür wächst die Angst vor einer Konjunkturflaute. Die Börsen reagieren mit sinkenden Kursen. Chinas Exporte kommen fast zum Erliegen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,849275,00.html)
kein problem für china. die können jetzt endlich mal auf binnenkonjunktur setzen mit erhöhung der löhne und der kaufkraft, schaffung eines sozialsystems und einführung der demokratie, so wie es alle zivilisierten staaten der welt inzwischen machen. es wird zeit, dass die chinesen die verhältnisse in ihrem eigenen land verbessern, anstatt immer nur für die andren das arme billiglohnland zum spielen und in europa und amerika damit arbeitsplätze zum vernichten.
3.
querulant_99 10.08.2012
Zitat von sysop"Das sieht ziemlich übel aus", kommentiert ein Analyst Chinas neue Exportzahlen. Die Ausfuhren legten kaum zu, dafür wächst die Angst vor einer Konjunkturflaute. Die Börsen reagieren mit sinkenden Kursen. Chinas Exporte kommen fast zum Erliegen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,849275,00.html)
Deswegen muss man doch nicht gleich in Panik geraten. Die Exporte befinden sich doch nach wie vor in einen sehr hohem Niveau. Auch der riesige Binnenmarkt ist weiterhin extrem ausbaufähig.
4. Erst war ich schockiert ... doch dann las ich weiter
A. Neumann 10.08.2012
Es kam das Exportwachstum, nicht die Exporte fast zum Erliegen! Das ist ein grosser Unterschied! Oder haben alle Weltregionen ein Embargo gegen China verhängt?
5. Irreführender Titel
joki81 10.08.2012
Im Artikel steht, dass die chinesischen Exporte fast nicht gestiegen sind gegenüber dem Vorjahr. Die Überschrift suggeriert jedoch, dass diese Exporte stark zurückgegangen seien, was eben nicht der Fall ist.
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