Kaffeekette Coca-Cola kauft Starbucks-Rivalen Costa Coffee

Für Heißgetränke fehlte Coca-Cola bislang eine globale Marke. Das ändert sich jetzt - der Getränkekonzern übernimmt Costa Coffee und damit Filialen in mehr als 30 Ländern. Der Kaufpreis ist enorm.

Logo von Costa Coffee im britischen Loughborough
REUTERS

Logo von Costa Coffee im britischen Loughborough


Der US-Getränkekonzern Coca-Cola übernimmt die internationale Kaffeekette Costa Coffee. Coca-Cola Chart zeigen zahle für Costa 3,9 Milliarden Pfund (knapp 4,4 Milliarden Euro), teilte der bisherige Eigentümer von Costa, die britische Hotel- und Restaurantkette Whitbread, am Freitag mit.

Das 1971 in Großbritannien gegründete Unternehmen hat mittlerweile etwa 3400 Filialen in mehr als 30 Ländern. Damit ist Costa hinter dem US-Konzern Starbucks Chart zeigen weltweit die zweitgrößte Kette.

Whitbread hatte Ende April Pläne angekündigt, die Kaffeehauskette von seinem Hotelgeschäft abzuspalten und entschied sich nun, die Getränkesektion komplett zu verkaufen. Die Aktien des Konzerns Chart zeigen steigen nach Bekanntwerden des Verkaufs zeitweise um 19 Prozent.

Coca-Cola-Chef James Quincey sagte, Heißgetränke gehörten zu den wenigen Segmenten, in denen der Konzern noch keine "globale Marke" besitze. Costa biete mit seiner "starken Plattform" nun einen Marktzugang.

Doku Rivalen: Coca-Cola vs. Pepsi

ZDF Enterprises

dab/dpa/Reuters



insgesamt 14 Beiträge
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Seite 1
tkedm 31.08.2018
1.
"Der Kaufpreis ist enorm." Jetzt habe ich so einen Mega-Kaufpreis erwartet und es sind doch nur € 4,4 Mrd.. Ist doch völlig angemessen, zumindest der Anzahl der Filialen nach zu urteilen.
triptychon5zehn 31.08.2018
2.
Und wieder etwas das man meiden darf. Warum lernen Konzerne nicht?
alt-nassauer 31.08.2018
3. Die Brausen-Hersteller....
Die Brausen-Hersteller sind wohl in kauflaune. Erst Pepsi mit Sodastream und nun Coca-Cola mit Costa Coffee. Meine kauflaune wird es nicht heben. Zwei Marken bzw. Produkte weniger auf der Liste der Geschäfte bzw. Produkte die man nötig hat. Eine Art Marktbereinigung! Mal gespannt was der dritte im Bunde der Brausen-Hersteller auf der Liste stehen hat, was nötig ist um Marktanteile zu generieren.
dasfred 31.08.2018
4. Jetzt erwarte ich, dass Nestlé die Wasserversorgung kauft
Und zwar an allen Cola und Café Standorten. Dann bricht die schöne Kalkulation, nach der man aus etwas Konzentrat oder Pulver mit viel Wasser sehr viel Geld macht, plötzlich zusammen. Bald ist alles, was man essen und trinken kann globalisiert.
MichaelSchade 31.08.2018
5.
Costa war immer eine gute Alternative zu Starbucks, deren Kaffee einfach grauenhaft ist. Nach der Übernahme ist Costa für mich jetzt auch eine Kette die ich vermeiden werde.
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