Kosten für Personalabbau Commerzbank macht 94 Millionen Euro Verlust

Deutschlands zweitgrößte Bank ist mit Verlusten ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal verbuchte die Commerzbank ein Minus von 94 Millionen Euro. Der geplante Stellenabbau belastete das Ergebnis mit knapp 500 Millionen Euro.

Commerzbank-Filiale in Frankfurt am Main: Analysten hatten mit höherem Verlust gerechnet
DPA

Commerzbank-Filiale in Frankfurt am Main: Analysten hatten mit höherem Verlust gerechnet


Frankfurt am Main - Die Kosten für den Abbau von bis zu 6000 Arbeitsplätzen haben der Commerzbank im ersten Quartal wie erwartet rote Zahlen eingebracht. Der Verlust fiel mit 94 Millionen Euro allerdings geringer aus als Analysten erwartet hatten. Vor einem Jahr hatte die Bank noch 355 Millionen Euro verdient.

Die zweitgrößte deutsche Bank stellte wie angekündigt 493 Millionen Euro für den Stellenabbau zurück. In der Kernbank - also ohne die zur Abwicklung bestimmten Sparten Immobilien-, Schiffs- und Staatsfinanzierung - sank das operative Ergebnis im Vorjahresvergleich vor allem wegen der niedrigen Zinsen auf 556 Millionen Euro, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

Effekte des grundlegenden Umbaus sollen im kommenden Jahr sichtbar sein. "Erste Initiativen zeigen bereits heute Wirkung - insbesondere im Privatkundengeschäft", sagte Commerzbank-Chef Martin Blessing.

cte/Reuters



insgesamt 14 Beiträge
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Karaja 07.05.2013
1. 94 Millionen Euro Verlust?
Das is für ne Bank doch ein ganz passbles Ergebnis, oder?
adunskus 07.05.2013
2. Wortwahl?
"Kosten FÜR Personalabbau"? Es muß doch heißen "Kosten DES Personalabbaus" oder aber "Aufwand für Personalabbau".
thomas.b 07.05.2013
3. optional
Gut, dass Stellenabbau teuer ist.
huettenfreak 07.05.2013
4. Ein Wunder
dass dort überhaupt noch Menschen arbeiten. Jedes Jahr werden 3-5 Tsd. Mitarbeiter abgebaut. Irgendwann gibt es nur noch eine einzige Filiale in FFM - dort kann dann der Vorstand Bankgeschäfte erledigen. Aber der drastische Personalkahlschlag ging ja schon zu Dresdners Zeiten los (von etwa 50.000 Beschäftigten vor der Allianz-Übernahme hin zu 26.000 kurz vor dem Commerzbank-Deal).
karlhansbauer 07.05.2013
5. Das Gehalt von Herrn Blessing ist sicher!
Hauptsache der Abzocker bekommt ein Millionengehalt.
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