Korruptionsverdacht Continental-Manager in China sollen sich bereichert haben

Die Führungsmannschaft der chinesischen Reifen-Sparte von Continental in China sieht sich Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. Mehrere Manager sollen sich bereichert haben. Die komplette Spitze wurde ausgetauscht.

Continental-Reifenstapel: Neues Management in China
DPA

Continental-Reifenstapel: Neues Management in China


Der Fall ist durch interne Sicherungssysteme aufgeflogen: Der Autozulieferer Continental hat einem Insider zufolge das Management im Vertrieb seiner Reifen-Division in China wegen Korruptionsverdachts weitgehend ausgetauscht. Mehrere Personen stünden im Verdacht, sich bei Geschäften persönlich bereichert zu haben, berichteten übereinstimmend die Nachrichtenagentur Reuters und das "Handelsblatt".

Die eigenen Kontrollsysteme hätten in diesem Fall gegriffen, sagte jetzt ein Continental-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa zu dem Zeitungsbericht. Um welche Größenordnung es bei den Vorwürfen geht, wollte der Sprecher nicht sagen. Seit Juli habe ein neues Management übernommen.

Wie das "Handelsblatt" berichtete, werde der Fall beim Hannoveraner Dax-Konzern Continental Chart zeigen in China gegenwärtig juristisch aufgearbeitet. Die Größenordnung, in der sich die ehemaligen Mitarbeiter bereichert hätten, sei noch nicht bekannt.

bos/dpa/Reuters

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