Verdacht auf Steuerbetrug Fahnder filzen Credit Suisse in drei Ländern

London, Paris, Amsterdam: Wegen des Verdachts auf Steuerbetrug haben Behörden in drei Ländern Büros der Credit Suisse durchsucht. Die Schweizer Bank teilt mit, sie habe Verbindungen zu "nicht steuerkonformen" Kunden beendet.

Credit-Suisse-Zentrale in Zürich
REUTERS

Credit-Suisse-Zentrale in Zürich


Wegen des Verdachts auf Steuerbetrug ist es in Niederlassungen der Credit Suisse Chart zeigenin London, Paris und Amsterdam zu Razzien gekommen. Es seien Unterlagen mitgenommen worden, sagte ein Sprecher der Schweizer Bank am Freitag. Die Durchsuchungen fanden seinen Angaben zufolge bereits am Donnerstag statt.

Die Bank arbeite mit den Behörden zusammen, teilte sie weiter mit. Sie wende die vereinbarten Abkommen zur Steuertransparenz in allen Ländern an und habe Beziehungen zu "nicht steuerkonformen" Kunden beendet.

"Die Credit Suisse hat zudem den automatischen Informationsaustausch, der im April 2017 in Kraft tritt, für ihre europäischen Standorte umgesetzt. Der gleiche Standard gilt ab 2018 für europäische Individualkunden, die aus der Schweiz heraus betreut werden."

dab/dpa



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