Jahresbilanz 2015 Credit Suisse macht Milliardenverlust

Der radikale Umbaukurs des neues Chefs hinterlässt Spuren: Erstmals seit sieben Jahren schreibt Credit Suisse rote Zahlen. 2015 verbuchte die Schweizer Bank einen Verlust von 2,9 Milliarden Franken.

Credit Suisse in Zürich: Radikaler Umbau
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Credit Suisse in Zürich: Radikaler Umbau


Altlasten und ein schwaches Tagesgeschäft haben die Credit Suisse im vergangenen Jahr belastet. Die zweitgrößte Schweizer Bank hat 2015 einen Verlust von 2,9 Milliarden Franken eingefahren. Es ist das erste Minus seit sieben Jahren.

Allein eine Wertberichtigung, die vorwiegend im Zusammenhang mit einer überteuerten Investmentbanking-Übernahme im Boomjahr 2000 steht, schlug laut Credit Suisse mit 3,8 Milliarden Franken zu Buche. Hinzu kamen neue Kosten für Rechtsstreitigkeiten. Viele Kunden hätten zudem angesichts der Finanzmarktturbulenzen die Lust auf Börsengeschäfte verloren.

2014 hatte die Schweizer Bank noch einen Überschuss von rund 1,9 Milliarden Franken ausgewiesen. Analysten hatten mit einem geringeren Verlust gerechnet.

Credit Suisse ist eine von vier Großbanken in Europa, die mit einem neuen Mann an der Spitze den Neustart versuchen. Tidjane Thiam hatte der Credit Suisse im Herbst einen radikale Umbau verordnet.

Wie die Deutsche Bank Chart zeigen betreiben die Schweizer noch ein umfangreiches Investmentbanking, das sich aber wegen der zunehmend strengeren Kapitalvorgaben nicht mehr in allen Bereichen lohnt. Die Deutsche Bank hatte für 2015 einen Rekordverlust von rund 6,8 Milliarden Euro gemeldet.

brk/Reuters/dpa-AFXP

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insgesamt 11 Beiträge
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Bürger Icks 04.02.2016
1. Bargeld abschaffen, Banken retten
Wenn die armen, armen Bankster mittlerweile so arm dran sind, dann sollten wir aber ganz schnell das Bargeld abschaffen, damit diese armen, armen Bankhäuser mal wieder ein bisschen was mehr verdienen. Wir wollen ja nicht das unsere Bankster verhungern... Und ausserdem löst die Abschaffung des Bargeldes ja auch das Terrorproblem, schafft Weltfrieden, besiegt Krebs, HIV und bringt die Menschheit auf andere Planeten. Also los, Bargeld abschaffen, Banken retten! Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten, Kölle Alaaf!
gjedda 04.02.2016
2. Die beste Bank ist die,die man nicht braucht!
Daß Banken viel zu oft mit unserem Geld nicht sorgfältig umgehen, zu hohe Gebühren kassieren und auch sonst sich dem Verdacht der hemmungslosen Zockerei aussetzen, ist hinlänglich bekannt und zahlreich bewiesen. Dessen ungeachtet schanzen sie ihrem Management horrende Bonizahlungen zu, ganz zu schweigen von der lächerlichen Einlagensicherung von 100.000 €. Da ist mein Geld bei mir besser aufgehoben nach den goldenen Worten meines Großvaters- s. Kommentarsüberschrift!
romaval 04.02.2016
3. Nachdem die CS
tausende von Schwarzgeldkonten auflösen musste geht es bergab.Zuerst lockte man den Steuerunwilligen in windige Konstruktionen wobei vor allem für die " Berater " saftige Provisonen hängen blieben. Dann von heute auf morgen einen Tritt in den Hintern. Arroganz bis zuletzt.Mit diesen Leuten muss und darf man kein Mitleid haben.
sumfuiesse 04.02.2016
4. Vorredner
Wenn ich die Stammtischparolen meiner Vorredner lese, wird mir schlecht. Zunächst haben fast alle Banken eine zusätzliche Einlagensicherung, sodass Gelder in Anlagen der Bank sicher sind. Dass kaum noch jemand in diese Anlagen investiert, sei mal dahin gestellt. Banken sind gewinnorientierte Unternehmen, wie grundsätzlich jedes andere Unternehmen auch. Kreditinstitute leiden unter der aktuellen Politik der EZB am meisten, denn der größte Ertragsfaktor, nämlich die Zinsen, hat sich stark verringert. Die Auflagen für Banken werden immer größer und somit auch teurer, was wiederum dem Kunden belastet wird. Die Auflagen sind bewiesenermaßen kompletter Schwachsinn und das wird mit entsprechenden Studien auch belegt. Das Problem sind die Theoretiker, die diese Vorgaben schaffen und überhaupt nicht praxisbezogen arbeiten. Natürlich gibt es auch ein paar schwarze Schaafe, aber das Bankgewerbe besteht nicht nur aus Vorständen von DB, Commerzbank und Hypo... Ich bin übrigens dafür, dass man einen Mindestbetrag für Bargeldzahlungen einführen sollte, da Münzgeld weder aus Zeit- noch aus Kostensicht- Sinn macht.
nofreemen 04.02.2016
5. Vernebelung mit System
Jeder verdient Millionen und wenn er ersetzt wird, dann macht ein neuer einen "Radikalumbau". Immer dasselbe Lied. Mit anderen Worten; jeder macht es falsch in den Augen des nächsten. Und der Verwaltungsrat billigt noch alles. Da bickt ein Normalo nicht mehr durch.
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