Spekulation um Dembélé-Wechsel BVB-Aktie auf höchstem Stand seit 16 Jahren

Der Mega-Transfer von Dortmunds Ousmane Dembélé zum FC Barcelona steht Medienberichten zufolge kurz vor dem Abschluss. Das treibt den Kurs der BVB-Aktie auf den höchsten Stand seit 2001.

Dortmunds Ousmane Dembélé
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Dortmunds Ousmane Dembélé


Spekulationen um einem möglichen Wechsel Ousmane Dembélés von Borussia Dortmund zum FC Barcelona haben den Kurs der BVB-Aktie auf den höchsten Stand seit 16 Jahren getrieben. Die Aktie legte um 2,9 Prozent auf 7,16 Euro zu - das ist der höchste Stand seit September 2001.

Wie die spanische Sportzeitung "Sport" auf ihrer Webseite berichtete, ist der spanische Spitzenclub bereit, die von Borussia Dortmund geforderte Ablösesumme von 130 Millionen Euro für den Offensivspieler zu zahlen. Allerdings wolle Barcelona nur einen Teil der Gesamtsumme sofort zahlen, hieß es dort weiter. Der Rest solle als "Bonuszahlungen" über einen längeren Zeitraum geleistet werden.

Die Spekulationen um einen Verkauf Dembélés nach Barcelona hatten den BVB-Aktienkurs zuletzt schon kräftig angetrieben: Seit Anfang des Monats schnellte dieser um rund 20 Prozent nach oben.

hej/dpa-AFX



insgesamt 28 Beiträge
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Seite 1
aggro_aggro 23.08.2017
1. Na sowas!
Als börsennotiertes Unternehmen muss der BVB Dembele bei jedem Angebot über 50 Millionen verkaufen. Einen so saftigen Gewinn innerhalb eines Jahres lassen sich die Aktionäre sicher nur ungern entgehen.... und es gäbe Ärger, wenn die Bosse "aus Prinzip" auf Dutzende Millionen verzichten wie die Fans das vielleicht fordern. Und mal ehrlich... das der BVB den Jungen verkaufen kann ist doch ein Geschenk des Himmels. Wie gut der wirklich ist sieht man erst in 5 Jahren - es bleibt auch immer die Möglichkeit, dass er wie 90% der Talente ein eher mittelmäßiger Star wird. Die Champions League gewinnt er jedenfalls nicht alleine, 100 Millionen Fans (bzw. Follower) bringt er auch nicht mit. Wenn Dortmund tatsächlich ein 100 Millionen-Angebot abgelehnt hat, ist das dreist, mutig oder dumm. Je nachdem ob sie schließlich 0 oder 130.000.000 €uro bekommen. Ich bin überzeugt der Deal ist seit Wochen eingetütet und das Theater dient nur dazu die Fans auf Raten Abschied nehmen zu lassen, bis jeder überzeugt ist "lieber 100 Millionen Euro als einen 20jährigen Legionär!" (Was für eine bahnbrechende Erkenntnis...)
korkdude 23.08.2017
2. @1 nicht ganz korrekt
Der BVB muss einen nicht unerheblichen Betrag nach Rennes abführen, sowie den Gewinn versteuern. Dazu kommen die Kosten für einen Ersatz sowie potentiell weniger Einnahmen in der CL, da der BVB mit Ouz mehr Chancen hat, als ohne. 150 Mio oder nix.
isegrim der erste 23.08.2017
3. Diese Aktien ist nicht gerade der Hit
2001 wurde sie für 10 Euro an der Börse eingeführt, jetzt gibt es gerade mal 72 Prozent davon. Dividenden wurden auch so gut wie nicht gezahlt.
spdf 23.08.2017
4. re
Zitat von aggro_aggroAls börsennotiertes Unternehmen muss der BVB Dembele bei jedem Angebot über 50 Millionen verkaufen. Einen so saftigen Gewinn innerhalb eines Jahres lassen sich die Aktionäre sicher nur ungern entgehen.... und es gäbe Ärger, wenn die Bosse "aus Prinzip" auf Dutzende Millionen verzichten wie die Fans das vielleicht fordern. Und mal ehrlich... das der BVB den Jungen verkaufen kann ist doch ein Geschenk des Himmels. Wie gut der wirklich ist sieht man erst in 5 Jahren - es bleibt auch immer die Möglichkeit, dass er wie 90% der Talente ein eher mittelmäßiger Star wird. Die Champions League gewinnt er jedenfalls nicht alleine, 100 Millionen Fans (bzw. Follower) bringt er auch nicht mit. Wenn Dortmund tatsächlich ein 100 Millionen-Angebot abgelehnt hat, ist das dreist, mutig oder dumm. Je nachdem ob sie schließlich 0 oder 130.000.000 €uro bekommen. Ich bin überzeugt der Deal ist seit Wochen eingetütet und das Theater dient nur dazu die Fans auf Raten Abschied nehmen zu lassen, bis jeder überzeugt ist "lieber 100 Millionen Euro als einen 20jährigen Legionär!" (Was für eine bahnbrechende Erkenntnis...)
Der BVB ist aber keine Aktiengesellschaft sondern eine Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die Aktionäre haben beim BVB somit relativ wenig zu sagen. Wirklich Ärger machen können die nicht.
doktormabuse 23.08.2017
5. @1 "muss verkaufen"?
Wieso muss der BVB bei jedem Angebot über 50 Millionen € verkaufen? Helfen Sie mir bitte auf die Sprünge, wo ich diese Regel im Aktienrecht finde.
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