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Neue Strategie: Deutsche Bahn will Züge in China kaufen

Es ist eine Warnung an Siemens: Die Deutsche Bahn erwägt, künftig Züge und Ersatzteile in China zu kaufen. Um die Qualität der Produkte sorgt sich das Unternehmen offenbar nicht.

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DPA

ICE-Züge: Ersatzteile aus China?

"In drei bis fünf Jahren kann Asien und speziell China eine Schlüsselfunktion im Einkauf von Zügen und Ersatzteilen für die Deutsche Bahn erlangen", sagte Vorstand Heike Hanagarth der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Im Herbst will der Konzern demnach voraussichtlich in Peking ein Einkaufsbüro eröffnen. "Ziel ist die Zusammenarbeit mit den chinesischen Zugherstellern CSR und CNR", sagte Hanagarth.

Die beiden Staatskonzerne schließen sich derzeit auf Geheiß der Führung in Peking zusammen und sollen so vermehrt Ausschreibungen im Ausland gewinnen. Dafür würden Kapazitäten aufgebaut, die künftig die Hälfte des Weltmarkts für Züge decken könnten, schätzt laut "FAZ" die Deutsche Bahn. "Die chinesische Regierung hat ein hohes Interesse, den Exportanteil ihrer Eisenbahnindustrie zu erhöhen", sagte Hanagarth der Zeitung.

Den bisherigen Lieferanten wie etwa Siemens will die Bahn laut Hanagarth "zeigen, dass wir uns mit ihren internationalen Wettbewerbern beschäftigen". Die Zeiten, in denen China und Qualität ein Gegensatz waren, seien vorbei, sagte die Managerin. Einen Teil der jährlich bis zu 35.000 benötigten Radsätze will die Bahn demnach ab 2017 aus China beziehen. Sie werden bislang in Bochum gefertigt.

ssu/AFP

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insgesamt 275 Beiträge
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1. Dann kann die Bahn auch in China
cirkular 26.05.2015
um neue Fahrgäste werben. Die Deutschen fahren zunehmend mit dem Fernbus.
2.
gruenertee 26.05.2015
Vielleicht gibt es ja noch ein paar Lokführer obendrauf oder am besten gleich selbstfahrende Züge.
3. ausgerechnet Radsätze
WwdW 26.05.2015
Wenn die Bahn chinesische Radsätze einsetzt, dann fahr ich kein Zug mehr, auch keine S-Bahn. Mein Leben ist mir zu wertvoll.
4. Langsam dreht sich der Wind
demokroete 26.05.2015
Nach dem Reinfall mit der Magnetschwebebahn, auf deren Weiterbau der Strecke vom Flughafen Shanghai nach Peking man hier hoffte, hat China bei den konventionellen Schnellbahnstrecken enorm aufgeholt, wenn nicht bereits ueberholt. In wenigen Jahren ist der vielzitierte Exportweltmeister Deutschland entgueltig technologisch abgehaengt und nicht mehr konkurrenzfaehig. Das Beispiel Berliner Flughafen wirft die Schatten schon voraus. Dann koennen wir uns nur noch gegenseitig die Haare schneiden und Altenpflege betreiben.
5. Letztendlich trifft es den Arbeitnehmener ...
r4schid 26.05.2015
... weil einfach eine Geschäftsstrategie auf Kosten der Arbeitnehmer entwickelt werden wird um im Preiskampf mithalten zu können. Herzlichen Glückwunsch China Bahn, ähh ... Deutsche Bahn.
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