Stellenabbau in Deutschland Tausende Jobs bei der Deutschen Bank in Gefahr

Im ersten Schritt sollen gut 500 Arbeitsplätze betroffen sein, auf Dauer sogar mehrere tausend. Laut einem Zeitungsbericht plant die neue Doppelspitze der Deutschen Bank einen deutlichen Stellenabbau im Heimatmarkt. Grund ist eine Neuorganisation der Privatkundensparte.

Türme der Deutschen Bank in Frankfurt: Auch in der Zentrale sollen Stellen wegfallen
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Türme der Deutschen Bank in Frankfurt: Auch in der Zentrale sollen Stellen wegfallen


Frankfurt - Die Deutsche Bank will sparen, das haben ihre neuen Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain erst vor wenigen Tagen bestätigt. Teil des Sparkurses ist der Abbau von mindestens 1900 Stellen - und der könnte laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" ("SZ") deutlich stärker den Heimatmarkt betreffen als bislang bekannt.

Demnach sollen in einem ersten Schritt in den Zentralen der Tochter Postbank Chart zeigen in Bonn und der Deutschen Bank Chart zeigenin Frankfurt 543 Stellen wegfallen. 20 Prozent sollten in der Frankfurter Zentrale gestrichen werden, 80 Prozent in Bonn. Das gehe aus bankinternen Unterlagen hervor.

Betroffen sind laut "SZ" unter anderem die Abteilungen Finanzen, Risiko, Controlling, Personalabteilung, Treasury, Volkswirtschaftliche Analyse und die Rechtsabteilung. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Teilinteressensausgleich seien bereits aufgenommen worden.

Zudem sei ein Umbau im Privatkundenbereich geplant, bei dem mittelfristig alle nachgelagerten Dienstleistungen der Marken Postbank, Norisbank und Deutsche Bank zusammengelegt würden. Insgesamt könnten durch die Maßnahmen 4000 bis 6000 Stellen eingespart werden, berichtete die Zeitung

Die Deutsche Bank bestätigte, dass nachgelagerte Dienstleistungen in einer neuen Einheit gebündelt werden sollen. Dadurch seien aber nicht mehrere Tausend Stellen bedroht, sagte ein Sprecher. "Ein angeblicher Personalabbau über das hinaus, was mit Arbeitnehmervertretern bereits vereinbart wurde, ist derzeit nicht geplant."

dab/dpa-AFX/Reuters



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insgesamt 67 Beiträge
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ws1956 21.09.2012
1. Hört sich gut an...
Zitat von sysopDPAIm ersten Schritt sollen gut 500 Arbeitsplätze betroffen sein, auf Dauer sogar mehrere Tausend. Laut einem Zeitungsbericht plant die neue Doppelspitze der Deutschen Bank einen deutlichen Stellenabbau im Heimatmarkt. Grund ist eine Neuorganisation der Privatkundensparte. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,857090,00.html
... aber nur wenn Fitschen und Jain bei sich selbst anfangen. Diese beiden Katastrophengesichter würde niemand vermissen. Die "kleinen Angestellten" sollte man auf jeden Fall schonen...!!!
Clausibel 21.09.2012
2. Bock zum Gärtner
---Zitat--- Betroffen sind laut "SZ" unter anderem die Abteilungen Finanzen, Risiko, Controlling, ... ---Zitatende--- Ohne die "Bremser" aus diesen Abteilungen kann die Zockerei ja ungehindert weitergehen. Beim Investmenbanking werden offenbar keine Stellen gestrichen. Das kommt davon, wenn man den Bock zum Gärtner macht.
elwu 21.09.2012
3. Maßnahmen,
die von Industriekonzernen der Realwirtschaft längst durchgezogen wurden, treffen nun also so langsam auch bei den bisher gepamperten Bankern ein. Wenn nun noch deren durchschnittliche Gehälter (2009 imerhin knapp 150.000€ bei der Deutschen Bank) auf ein in der Realwirtschaft übliches Maß zurückgeführt, also ungefähr gedrittelt würden, könnte die Deutsche Bank so viel hartes Eigenkapital aufbauen, dass ihr Risiko für den Steuerzahler kleiner würde. Dann noch ein Trennbankensystem, und die Welt wäre ein besserer Platz.
Felix Fabri 21.09.2012
4. Treasury - und was ist das bitte?
Controlling, Treasury - das sind wahrscheinlich nicht die Abteilungen, die harmlosen Kunden Schrottimmobilien angedreht haben und sich jetzt grinsend den Bauch vor Lachen ( siehe ARD-Bericht vorgestern) halten.
fatherted98 21.09.2012
5. Schon wieder....
Zitat von sysopDPAIm ersten Schritt sollen gut 500 Arbeitsplätze betroffen sein, auf Dauer sogar mehrere Tausend. Laut einem Zeitungsbericht plant die neue Doppelspitze der Deutschen Bank einen deutlichen Stellenabbau im Heimatmarkt. Grund ist eine Neuorganisation der Privatkundensparte. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,857090,00.html
...Stellenabbau? Fachkräftemangel? Stellenabbau?...Hessens Ministerpräsi hält wegen Fachkräftemangel mehr Einwanderung für unumgänglich....und trotzdem werden überall Leute rausgeschmissen....
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