Profiteur des Onlinehandels Deutsche-Post-Aktie auf Rekordhoch

Der Onlinehandel boomt, immer mehr Pakete müssen ausgeliefert werden. Davon profitiert die Deutsche Post. Am Dienstag stieg die "Aktie Gelb" auf ein Rekordhoch.

Frank Appel, Chef der Deutschen Post
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Frank Appel, Chef der Deutschen Post


Ein glänzend gelaufenes Paket-Geschäft im zweiten Quartal sorgt bei den Anlegern der Deutschen Post für gute Laune: Die "Aktie Gelb" stieg am Dienstag auf ein Rekordhoch von zwischenzeitlich 34,78 Euro.

Die Deutsche Post ist derzeit einer der Hauptnutznießer des anhaltenden Booms im Online-Handel, denn viele Menschen bestellen online und lassen sich die Waren per Paketzustellung ausliefern. Der Logistikriese konnte deshalb im zweiten Jahresviertel Umsatz und Gewinn erneut deutlich steigern. Die Deutsche Post markierte damit das stärkste zweite Quartal ihrer Geschichte.

Seit Jahresanfang steht die Aktie mit fast elf Prozent im Plus, der deutsche Leitindex kommt nur auf einen Zuwachs von rund sieben Prozent. Für langfristig orientierte Anleger ist die Post zudem wegen ihrer attraktiven Dividende interessant. Im Dax zählt die Aktie zu den dividendenstärksten Werten. Allein seit 2010 wurde die Ausschüttung viermal angehoben, zuletzt sogar besonders deutlich auf 1,05 Euro je Papier.

hej/Reuters



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hugahuga 08.08.2017
1.
Wann endlich besinnen wir uns und schränken unser Online-Gebaren freiwillig ein? Selbst mit E- Postautos werden dann tagtäglich auf engstem Raum 2, 3 oder gar 4 Lieferdienste das erledigen, was früher die "Post" alleine gemacht hat. Und sage niemand, dass er keine Zeit zum normalen Einkaufen in der Stadt hätte. Zeit wird für sehr viel banalere Dinge verplempert. Natürlich will ich das hier nicht verallgemeinern und den online - Kauf in Gänze verurteilen, aber den Auswüchsen beizeiten entgegenzutreten, halte ich schon für notwendig. Ausgehend davon, dass z.B. Buchliebhaber auch Büchereien mögen, kann ich mir nur in Ausnahmefällen vorstellen, ein Buch "online" zu bestellen. Und - dass demnächst vielleicht Amazon in unser aller Leben eingreifen kann, in einer Form, wie wir es uns jetzt nicht vorstellen können - ist für mich Grund niemals etwas über diese Firma zu ordern. Never ever. Noch sollten wir selbstbestimmt durchs Leben gehen, auch wenn andere uns gerne als Lemminge in ihr Geschäftsmodell einbauen würden.
Nigeria Inkasso 08.08.2017
2.
Zitat von hugahugaWann endlich besinnen wir uns und schränken unser Online-Gebaren freiwillig ein? Selbst mit E- Postautos werden dann tagtäglich auf engstem Raum 2, 3 oder gar 4 Lieferdienste das erledigen, was früher die "Post" alleine gemacht hat. Und sage niemand, dass er keine Zeit zum normalen Einkaufen in der Stadt hätte. Zeit wird für sehr viel banalere Dinge verplempert. Natürlich will ich das hier nicht verallgemeinern und den online - Kauf in Gänze verurteilen, aber den Auswüchsen beizeiten entgegenzutreten, halte ich schon für notwendig. Ausgehend davon, dass z.B. Buchliebhaber auch Büchereien mögen, kann ich mir nur in Ausnahmefällen vorstellen, ein Buch "online" zu bestellen. Und - dass demnächst vielleicht Amazon in unser aller Leben eingreifen kann, in einer Form, wie wir es uns jetzt nicht vorstellen können - ist für mich Grund niemals etwas über diese Firma zu ordern. Never ever. Noch sollten wir selbstbestimmt durchs Leben gehen, auch wenn andere uns gerne als Lemminge in ihr Geschäftsmodell einbauen würden.
Warum sollten wir das einschränken? Dank Fahrverboten in Innenstädten steht dem Onlinehandel der ganz große Boom erst noch bevor. Ein guter Zeitpunkt zum Investieren. Und ein paar Lieferwagen, die optimierte Routen fahren um die Menschen zu beliefern ist wohl wesentlich umweltfreundlicher, als tausende Leute, die einzeln zum Shopping durch die Gegend fahren. Ich bestelle auch fast alles im Internet. Statt wie in früheren in die Stadt zu fahren, kann ich so am Samstag jetzt etwas vernünftiges mit der Familie unternehmen.
Frank Zi. 08.08.2017
3.
Zitat von hugahugaWann endlich besinnen wir uns und schränken unser Online-Gebaren freiwillig ein? Selbst mit E- Postautos werden dann tagtäglich auf engstem Raum 2, 3 oder gar 4 Lieferdienste das erledigen, was früher die "Post" alleine gemacht hat. Und sage niemand, dass er keine Zeit zum normalen Einkaufen in der Stadt hätte. Zeit wird für sehr viel banalere Dinge verplempert. Natürlich will ich das hier nicht verallgemeinern und den online - Kauf in Gänze verurteilen, aber den Auswüchsen beizeiten entgegenzutreten, halte ich schon für notwendig. Ausgehend davon, dass z.B. Buchliebhaber auch Büchereien mögen, kann ich mir nur in Ausnahmefällen vorstellen, ein Buch "online" zu bestellen. Und - dass demnächst vielleicht Amazon in unser aller Leben eingreifen kann, in einer Form, wie wir es uns jetzt nicht vorstellen können - ist für mich Grund niemals etwas über diese Firma zu ordern. Never ever. Noch sollten wir selbstbestimmt durchs Leben gehen, auch wenn andere uns gerne als Lemminge in ihr Geschäftsmodell einbauen würden.
Es ist ja nicht bloss die Zeit. Absurd hohe Parkgebühren, immer gleiche Ketten, immer mehr "dubioses Klientel" in den Städten, geringe Warenauswahl und Warenverfügbarkeit erhöhen nicht gerade meine Bereitschaft dort mein Geld auszugeben.
Rooo 08.08.2017
4.
Statt rumzujammern, sollten die EInkaufsstädte einfach die Aktien von Amazon und Co kaufen. Dann profitieren auch sie davon. Außer die Arbeitnehmer, aber die braucht bald eh niemand mehr. Das ist der Lauf der Zeit. Deal with it!
scsimodo 08.08.2017
5. Aktie top!
Service ein Flop! Was die in letzter Zeit abliefern geht auf keine Kuhhaut mehr. Mit dem Zusteller englisch reden, weil er einfachstes Deutsch nicht versteht? Ja nee, is klar...
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