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Erste Renminbi-Anleihe: Deutsche Staatsbank KfW leiht sich Geld in China

Die gewaltigen chinesischen Kapitalreserven locken - auch die deutsche Förderbank KfW. Zum ersten Mal begibt sie eine Anleihe in chinesischen Renminbi. Das Institut spricht von einem "Meilenstein".

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dpa

KfW-Sitze in Frankfurt: Wachsendes Interesse der Investoren erwartet

Frankfurt am Main - Trotz aller Vorsicht und staatlichen Kontrolle: Langsam öffnet China seinen Kapitalmarkt. Erst vor wenigen Tagen versprach das Land bei Spitzengesprächen mit US-Vertretern eine Reihe von Lockerungen. Dass das Interesse an chinesischem Kapital auch in Deutschland groß ist, zeigt sich nun bei der deutschen Förderbank KfW: Erstmals begab das Institut eine Anleihe in chinesischen Renminbi.

Die Papiere über umgerechnet rund 122 Millionen Euro wurden in Hongkong begeben. Sie haben eine Laufzeit von zwei Jahren und zahlen einen halbjährlichen Coupon von 2,0 Prozent.

"Diese Emission ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Refinanzierung der KfW und erschließt uns einen zukunftsträchtigen Markt", sagte KfW-Kapitalmarkt-Vorstand Günther Bräunig. Die Förderbank rechne mit einer weiteren Öffnung des Marktes und mit einem wachsenden Interesse der Investoren an Renminbi-Anleihen.

Die KfW ist einer der größten nichtstaatlichen Emittenten weltweit: In diesem Jahr will die Förderbank rund 80 Milliarden Euro an den internationalen Kapitalmärkten aufnehmen, um ihr Kreditgeschäft zu refinanzieren.

dab/dpa

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