Außenhandel Deutsche Exporte in die USA gehen deutlich zurück

Deutschlands Exporteure machen insgesamt wieder etwas bessere Geschäfte, vor allem die Ausfuhren in EU-Staaten wachsen stärker als erwartet. Doch es gibt eine gewichtige Ausnahme.

Volkswagen AG in Emden.
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Volkswagen AG in Emden.


Deutsche Exporteure haben im Mai gute Geschäfte gemacht. Sie fielen sogar etwas besser aus als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat April lieferten sie 1,8 Prozent mehr Waren ins Ausland, teilte das Statistische Bundesamt mit. Ökonomen hatten mit einem deutlich geringeren Zuwachs gerechnet. Im April waren die Exporte um 0,3 Prozent zurückgegangen.

Treiber des Wachstums war im Mai das Geschäft innerhalb Europas. Die Ausfuhren in andere EU-Staaten wuchsen im Vergleich zum Mai 2017 um 2,4 Prozent. Das Plus entfiel dabei vor allem auf jene EU-Länder, die nicht Mitglied der Eurozone sind. Dort lag der Zuwachs bei 6,5 Prozent. Innerhalb der Währungsunion wuchsen Deutschlands Ausfuhren hingegen gerade einmal um 0,1 Prozent im Vergleich zum Mai 2017.

Negativ war die Handelsentwicklung mit dem Rest der Welt: Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen Deutschlands Exporte um 6,4 Prozent zurück. Besonders drastisch fällt das Minus bei einem besonders wichtigen Handelspartner aus: Deutschlands Exporte in die USA sanken um mehr als zehn Prozent auf 8,5 Milliarden Euro im Mai 2018 (2017: 9,5 Milliarden Euro).

beb/Reuters

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