Wirtschaft in den USA Notenbanker planen neue Konjunkturhilfen

Die US-Wirtschaft kommt nicht in Schwung - nun scheint ein Eingreifen der Notenbank näher zu rücken. In einer Sitzung sprachen sich die meisten Banker für neue Konjunkturhilfen aus, falls sich die Wirtschaftslage nicht abrupt verbessere. Auch der niedrige Leitzins könnte länger beibehalten werden.


Washington - Die US-Notenbank Federal Reserve könnte der US-Wirtschaft schon bald mit einer weiteren Geldspritze auf die Sprünge helfen. Die meisten Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses halten eine solche Aktion für nötig, falls sich die Wirtschaftslage nicht abrupt verbessert, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Sitzungsprotokoll hervorgeht.

Die Währungspolitiker nannten demnach eine ganze Reihe von Gefahren, der die ohnehin schwächelnde Wirtschaft ausgesetzt ist - etwa die europäische Schuldenkrise. Viele Ausschussmitglieder sprachen sich deshalb dafür aus, den Finanzmärkten die Fortsetzung der Nullzinspolitik über den bisher genannten Zeitpunkt Ende 2014 hinaus zuzusagen.

Mit der Ankündigung möglicher weiterer Schritte könnte aber auch eine neue Runde von Anleihekäufen näher rücken. Zunächst sollen jedoch die Auswirkungen jüngster Stützungsaktionen abgewartet werden, heißt es einschränkend in dem Protokoll.

usp/Reuters/dpa



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insgesamt 16 Beiträge
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GuidoHülsmannFan 22.08.2012
1. Phantastisch
Sehr gut, FED- schaff' Dich selbst ab. Sehr gut, EZB- druck' Dich tot. Dann ist endlich Schluss mit Zwangsgeld. Auf zum QE3- viel mehr geht nicht bis zum Währungscrash. Sorry Rentner, aber das steht jetzt schon länger fest- Politiker und Notenbanker werden Eure Kaufkraft bis zum letzten Cent stehlen. Und die Jungen werden irgendwann entscheiden: "Nö, wir zahlen keinen Cent mehr für Ansprüche".
b.oreilly 23.08.2012
2.
Zitat von GuidoHülsmannFanSehr gut, FED- schaff' Dich selbst ab. Sehr gut, EZB- druck' Dich tot. Dann ist endlich Schluss mit Zwangsgeld. Auf zum QE3- viel mehr geht nicht bis zum Währungscrash. Sorry Rentner, aber das steht jetzt schon länger fest- Politiker und Notenbanker werden Eure Kaufkraft bis zum letzten Cent stehlen. Und die Jungen werden irgendwann entscheiden: "Nö, wir zahlen keinen Cent mehr für Ansprüche".
naja, es wird schon werden. Nach dem Währungscrash kommt eine Währungsreform und das Spiel geht von vorne los. Das erste was wieder voll sein wird, sind die Rentenkassen. Somit wird sich der viel belächelte Satz von Norbert Blüm: "die Renten sind sicher", letztlich doch noch bewahrheiten.
prontissimo 23.08.2012
3. Sie haben nur den ersten Teil der Story beschrieben.
Zitat von GuidoHülsmannFanSehr gut, FED- schaff' Dich selbst ab. Sehr gut, EZB- druck' Dich tot. Dann ist endlich Schluss mit Zwangsgeld. Auf zum QE3- viel mehr geht nicht bis zum Währungscrash. Sorry Rentner, aber das steht jetzt schon länger fest- Politiker und Notenbanker werden Eure Kaufkraft bis zum letzten Cent stehlen. Und die Jungen werden irgendwann entscheiden: "Nö, wir zahlen keinen Cent mehr für Ansprüche".
der 2. dürfte so vonstatten gehen: Da dies nicht nur in D so sein wird, werden Millionen an den Rand der Existenznot gebracht. Wir sehen es teilweise schon in GR. Was bleibt einem in die Enge getriebenen Raubtier übrig ? Richtig. Sich mit Zähnen und Klauen zu wehren und anzugreifen. Es wird final vorbei sein mit "friedlichem" Europa. Jeder gegen jeden heisst die Devise dann.
spiekr 23.08.2012
4. Dummheit, Faulheit und Konsumgeilheit
kann man nicht mit Gelddrucken kompensieren. Ich hoffe, die Rohstofflieferanten lassen sich demnächst keine US$ mehr andrehen. Ansonsten ist die Angst vor einer Stunde Null übertrieben: Zu diesem Zeitpunkt stehen die soliden Länder noch besser dar im Vergleich zu jenen, die mehr konsumieren als sie leisten. Infrakstruktur, Fabriken, know how und gute Arbeitseinstellung bleiben erhalten. Ich hoffe, dass der Abstieg der USA nicht deren Agressivität weiter steigert, sondern dass Militäreinrichtungen friedlich verschrottet werden.
E.Cartman 23.08.2012
5.
Zitat von prontissimoder 2. dürfte so vonstatten gehen: Da dies nicht nur in D so sein wird, werden Millionen an den Rand der Existenznot gebracht. Wir sehen es teilweise schon in GR. Was bleibt einem in die Enge getriebenen Raubtier übrig ? Richtig. Sich mit Zähnen und Klauen zu wehren und anzugreifen. Es wird final vorbei sein mit "friedlichem" Europa. Jeder gegen jeden heisst die Devise dann.
Die isländische Piratenflotte versetzt ja nun auch gerade ganz Skandinavien in Angst und Schrecken. Aber auch etwas ernsthafter betrachtet fahren die USA, UK, Japan etc. mit ihren aktionistischeren Notenbanken eindeutig besser als Staaten, die mit dem Bundesbank Dogma geschlagen sind. Inflation ist auch wirklich nicht das Problem, und hat wie man beispielsweise in der Türkei sehen kann nur wenig mit Wohlstand zu tun. Der Versuch Staatsverschuldung nach deutschen Vorstellungen zu stabilisieren nachdem die Finanzmärkte nicht mehr daran glauben ist da deutlich problematischer, wie beispielsweise ein Vergleich zwischen UK und Spanien zeigt.
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