Aktienmärkte: Dow Jones springt über 14.000 Punkte
Seit mehr als fünf Jahren hatte der US-Leitindex nicht mehr die 14.000-Punkte-Marke überschritten, nun hat es der Dow Jones wieder geschafft und damit ein Fünf-Jahres-Hoch erreicht. Auch der Dax und der Euro profitierten von US-amerikanischen Arbeitsmarktdaten.
New York - Dank einigen positiv überraschenden Konjunkturdaten ist der Dow Jones erstmals seit 12. Oktober 2007 wieder über die Marke von 14.000 Punkten geklettert. Der Leitindex schloss am Freitag bei 14.009,79 Punkten, damit zog der Dow Jones
in der Wochenbilanz um 0,8 Prozent an. Im gesamten Januar gewann er 5,8 Prozent, es war der höchste Dow-Jones-Anstieg in einem Januar seit 1994.
Hauptgrund für den Anstieg war der positiv aufgenommene Arbeitsmarktbericht. Die Zahl der in den Vormonaten geschaffenen Jobs wurde deutlich nach oben korrigiert. Mit dem Konsumklima der Uni-Michigan, dem ISM-Einkaufsmanagerindex und den Bauausgaben konnten weitere Konjunkturdaten positiv überraschen.
Laut einer Portfolio-Managerin würden die Aussichten für den US-Aktienmarkt auf mittlere bis lange Sicht positiv bleiben. "Viele Unternehmen in den USA sind bilanziell gut aufgestellt und der Immobilienmarkt erholt sich", sagte sie. Zudem stütze die weiterhin lockere Geldpolitik der US-Notenbank. Voraussetzung für weitere Kursgewinne sei aber, dass der US-Haushaltsstreit gelöst werde.
Gute Nachrichten gab es auch aus Frankfurt am Main. Dort nahm der Dax
seinen Aufwärtskurs wieder auf. Der deutsche Leitindex profitierte ebenfalls von den US-Arbeitsmarktdaten. "Die Dynamik am US-Arbeitsmarkt war damit wesentlich höher als bislang ausgewiesen", sagt Postbank-Chefvolkswirt Marco Bargel. Zum Handelsschluss stand der Dax mit 0,74 Prozent bei 7833,39 Punkten im Plus.
Auch beim Euro
ging es erneut aufwärts. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete mit 1,37 Dollar so viel wie seit November 2011 nicht mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3644 Dollar festgesetzt. Für zwischenzeitliche Belastung hatte lediglich die Nachricht gesorgt, dass die Banken im Euroraum in der kommenden Woche weniger Notkredite an die EZB zurückzahlen werden, als von Experten angenommen.
max/dpa
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