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Dreamliner von Boeing: Zu viele Aufträge für die Produktionshallen

Boeing muss seinen Dreamliner teilweise auf der Rollbahn fertig bauen. Für das Produktionsziel - 110 Flugzeuge in 2014 - reicht die Hangar-Kapazität nicht aus.

Arbeiten am 787 Dreamliner: Der Hangar ist nicht genug Zur Großansicht
REUTERS

Arbeiten am 787 Dreamliner: Der Hangar ist nicht genug

Everett - Boeing hat sich bei seinen Produktionsplänen für den Langstreckenflieger 787 übernommen. Alle drei Tage ein Dreamliner - 110 in diesem Jahr - ist für das Unternehmen nur mit ungewöhnlichen Mitteln zu schaffen: Einige Arbeiten im Werk Everett im US-Bundesstaat Washington seien von der Halle auf die Rollbahn im Freien verlegt worden.

Dort erst würden Bordküchen, Sitze, Toiletten und Gepäckablagen eingebaut, bestätigten mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem müssten mindestens 16 von der italienischen Alenia angelieferten Teile für den mittleren Rumpf in einem Hangar in Wichita im US-Bundesstaat Kansas zwischengelagert werden, statt direkt zur Montagehalle gebracht zu werden.

Grund ist die Erhöhung der monatlichen Produktionsrate von sieben auf zehn, um das Jahresziel zu erreichen. Boeing-Sprecher Marc Birtel sagte, es sei nicht ungewöhnlich, Produktionsschritte ins Freie zu verlegen, das betreffe nicht nur die 787. Seit Beginn des Jahres habe Boeing Rückstände bei der Produktion aufgeholt. Den Insidern zufolge hat sich die Lage aber verschlechtert.

Die 787, deren Erstauslieferung sich bereits mehrere Jahre verzögerte, war wiederholt in den Schlagzeilen. So musste Anfang 2013 die gesamte Flotte monatelang am Boden bleiben, nachdem eine Batterie Feuer gefangen hatte. Und im vergangenen Sommer war es ausgerechnet eine defekte Toilettenspülung, die einen Dreamliner zum Umkehren zwang.

isa/Reuters

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