New York - Die Staatsanwaltschaft von Manhattan hat drei Schweizer Banker angeklagt, die sich zusammen mit ihren US-Kunden der Steuerhinterziehung schuldig gemacht haben sollen. Die Banker, die alle frühere Kundenberater einer ungenannten Schweizer Bank sind, sollen mehr als 420 Millionen Dollar auf Schwarzgeldkonten in der Schweiz vor der US-amerikanischen Bundessteuerbehörde IRS versteckt haben.
US-Steuerzahler müssen auf ihrer Steuererklärung alle Auslandskonten angeben, auf denen mindestens einmal im Jahr mehr als 10.000 US-Dollar liegen. Zudem jede Summe, die mit diesen Konten generiert wurde. Laut der Staatsanwaltschaft haben die beschuldigten Banker die nicht deklarierten Konten eröffnet und verwaltet. Sie sollen Codenamen wie "Raincity" und "Kakeycat" oder von Scheinfirmen genutzt haben.
Bei einer Verurteilung drohen den drei Bankern, von denen einer auch US-Staatsbürger ist, bis zu fünf Jahre Haft und Geldstrafen in Höhe von jeweils 250.000 Dollar. Keiner der drei Banker sei laut der Staatsanwaltschaft bislang festgenommen worden.
max/Reuters
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