Steuerhinterziehung USA klagen drei Schweizer Banker an

420 Millionen Dollar sollen sie zusammen mit ihren Kunden auf Schwarzgeldkonten versteckt haben. Nun wurden drei Schweizer Banker in den USA wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Dort drohen ihnen bis zu fünf Jahre Haft und Geldstrafen in Höhe von 250.000 Dollar.


New York - Die Staatsanwaltschaft von Manhattan hat drei Schweizer Banker angeklagt, die sich zusammen mit ihren US-Kunden der Steuerhinterziehung schuldig gemacht haben sollen. Die Banker, die alle frühere Kundenberater einer ungenannten Schweizer Bank sind, sollen mehr als 420 Millionen Dollar auf Schwarzgeldkonten in der Schweiz vor der US-amerikanischen Bundessteuerbehörde IRS versteckt haben.

US-Steuerzahler müssen auf ihrer Steuererklärung alle Auslandskonten angeben, auf denen mindestens einmal im Jahr mehr als 10.000 US-Dollar liegen. Zudem jede Summe, die mit diesen Konten generiert wurde. Laut der Staatsanwaltschaft haben die beschuldigten Banker die nicht deklarierten Konten eröffnet und verwaltet. Sie sollen Codenamen wie "Raincity" und "Kakeycat" oder von Scheinfirmen genutzt haben.

Bei einer Verurteilung drohen den drei Bankern, von denen einer auch US-Staatsbürger ist, bis zu fünf Jahre Haft und Geldstrafen in Höhe von jeweils 250.000 Dollar. Keiner der drei Banker sei laut der Staatsanwaltschaft bislang festgenommen worden.

max/Reuters



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gog-magog 20.12.2012
1.
Zitat von sysop420 Millionen Dollar sollen sie zusammen mit ihren Kunden auf Schwarzgeldkonten versteckt haben. Nun wurden drei Schweizer Banker in den USA wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Dort drohen ihnen bis zu fünf Jahre Haft und Geldstrafen in Höhe von 250.000 Dollar. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/drei-schweizer-banker-wegen-beihilfe-zur-steuerhinterziehung-angeklagt-a-873967.html
Die USA machen es vollkommen richtig. Deutschland sollte sich hieran ein Beispiel nehmen. Immer noch besser als im von den Steuerhinterziehern ach so hoch gelobten Land China. Dort werden Steuerhinterzieher und ihre Helfershelfer gehenkt.
darkfuneral 20.12.2012
2.
Zitat von gog-magogDie USA machen es vollkommen richtig. Deutschland sollte sich hieran ein Beispiel nehmen. Immer noch besser als im von den Steuerhinterziehern ach so hoch gelobten Land China. Dort werden Steuerhinterzieher und ihre Helfershelfer gehenkt.
Wenn wollen sie den Anklagen, Schweizer Bänker in der Schweiz? Die haben nach Schweizer Recht keine Straftat begannen. Oder seit wann sollen Deutsche Gesetze in der Schweiz Gültigkeit haben? Das ist der grosse Unterschied zum Amerika Beispiel. Dort haben Bänker in Amerika geholfen Steuern zu hinter-ziehen. Bei Deutschland ist das etwas anderes, da sind die Deutschen zu uns in die Schweiz gekommen um Steuern zu hinter-ziehen.
mitbestimmender wähler 20.12.2012
3. Hurra ! Mal nicht von der UBS
Sondern von der Zürcher Kantonalbank und von Swiss-American Advisor Die Klage richtet sich gegen zwei aktive und einen ehemaligen ZKB-Mitarbeiter. Einer der Angeklagten ist seit 1992 im Kader der ZKB und heute noch Mitglied der Direktion. Ein anderer ist seit Oktober 2008 im Kader und arbeitet heute als Teamleiter externe Vermögensberater. Der Dritte war bis Oktober 2010 bei der ZKB tätig und ist derzeit beim Vermögensverwalter Swiss-American Advisors in Zürich beschäftigt.
Le petit Suisse 20.12.2012
4. Steuerhinterziehung
Was passiert eigentlich, wenn ein Ami bei einer deutschen Bank in D ein Konto eröffnet und einen grösseren Betrag einzahlt ? Wie ist das Prozedere genau ?
innerschweizer 28.12.2012
5.
Zitat von Le petit SuisseWas passiert eigentlich, wenn ein Ami bei einer deutschen Bank in D ein Konto eröffnet und einen grösseren Betrag einzahlt ? Wie ist das Prozedere genau ?
Ganz einfach,die nehmen das Geld auch gerne :-) Aber nach meiner ^meinung sollte DE, wen sie weiter so wettern gegen die Schweiz, mal ihre Schulden bei uns bezahlen Zb; Vorschüsse für Bahnprojekte ect..
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