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"Paketkopter": Post startet Drohne zur Insel Juist

"Paketkopter" der DHL (Darstellung des Unternehmens): Feldversuch Zur Großansicht
DHL

"Paketkopter" der DHL (Darstellung des Unternehmens): Feldversuch

Die Post will die Zustellung per Drohne alltagstauglich machen. Der sogenannte Paketkopter soll zwischen der Insel Juist und dem Festland zum Einsatz kommen - und Medikamente über die Nordsee bringen.

Hannover - Bislang gab es nur Testflüge. Jetzt nutzt die Deutsche Post erstmals Drohnen für die Paketzustellung unter Alltagsbedingungen. Bei dem Feldversuch soll ein "DHL-Paketkopter" in den kommenden Monaten Medikamente von der niedersächsischen Hafenstadt Norden zu einer Apotheke auf der Nordseeinsel Juist transportieren.

Erste Testflüge mit dem unbemannten Kleinfluggerät wurden in der vergangenen Woche durchgeführt, sagte ein DHL-Sprecher. Am Freitag soll der reguläre Lieferbetrieb mit der Apotheke aufgenommen werden.

Einen einmaligen Probelauf für die Paketzustellung per Drohne hatte DHL bereits Ende 2013 mit einem Flug über den Rhein absolviert. Kurz zuvor hatte Amazon angekündigt, künftig Päckchen mit Mini-Drohnen zustellen zu wollen. Sogenannte Octocopter - Hubschrauber mit acht Propellern - sollen bestellte Waren binnen 30 Minuten zum Käufer bringen. Anfang Juli beantragte der Onlinehändler nun eine Erlaubnis für Testflüge bei der amerikanischen Luftfahrtbehörde.

Im Wettbewerb mit Amazon hatte Ende August auch Google mit der Zustellung per Drohne experimentiert. Der Tech-Konzern absolvierte Testflüge in Australien.

bos/dpa

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insgesamt 11 Beiträge
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1.
schwerpunkt 24.09.2014
Hui! Ein Beitrag in dem das Wort "Drohne" vorkommt. D as MUSS ja Teufelszeug sein und sicherlich vom militärisch-industriellen Komplex der imperialistischen USA kommen. [/Sarkasmus]
2. Super!
Beinlausi 24.09.2014
Wird die Juister sicherlich freuen, ein wenig weniger Gezeitenabhängigkeit.
3. Übergabe
mka1983 24.09.2014
Wir will die Post oder Amazon kontrollieren, daß das Paket beim Adressaten ankommt und nicht bei irgend einem Anderen. Oder quatscht mich die Drohne etwa voll und will meinen Ausweis oder meine Fingerabdrücke? Die Umsetzung erscheint mir doch fragwürdig. Was ist mit Unfällen, wenn z.B. bei einem Defekt die Drohne abstürzt und auf dem Boden explodiert oder einen Folgeunfall hervorruft?
4. mka1983,
Beinlausi 24.09.2014
was explodiert denn da? Elektromotor, Empfänger oder Akku? Kontrollieren ist relativ einfach: GPS plus eventuell Kamera. Und/oder ein Abholcode und eine kleine Tastatur. Fertig. Ein Absturz wegen eines Defektes ist bei Quad- und Octocoptern unwahrscheinlich, wegen der vielen Rotoren kann mal einer ausfallen, ohne dass das Ding direkt abstürzt. Start- und Zielort weiß das Ding ja eh auswendig, die Steuerung ist nicht so schwierig, dass ein Spielzeug damit überfordert wäre. Aber trotzdem kann etwas passieren. Man sollte Autos verbieten, oder?
5. Quark
HaMü 24.09.2014
Mit einigen Anforderungen an Post- bzw. Paketversand hätte man sich aber wenigstens am Rande mal befassen können. Wobei es hier wohl eher weniger um die praktische Umsetzung, als vielmehr um den Versuch einer Imagekorrektur nach dem Motto "Drohnen sind gar nicht so schlecht wie ihr Ruf" geht.
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