Neuer IT-Hype: Dropbox soll Börsengang vorbereiten

Der Speicherdienst Dropbox könnte im Herbst an die Börse gehen: Laut Brancheninsidern führt das Unternehmen schon Gespräche mit Banken. Die Amerikaner wären Konkurrenten wie dem deutschen Unternehmer Kim Dotcom damit einen Schritt voraus.

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Dropbox-Logo: Gespräche mit Banken

Hamburg - In der IT-Branche bahnt sich offenbar der nächste Börsengang an: Der Speicherdienst Dropbox bereite den Gang aufs Parkett vor, heißt es in einem Bericht von Quartz, einem auf Technologie spezialisierten Web-Portal, an dem frühere Journalisten des "Wall Street Journal" und des "Economist" mitwirken. Die Firmenleitung treffe mit mehreren Banken erste Vorbereitungen. Schon im Herbst könnten erste Dropbox-Aktien gehandelt werden.

Das Unternehmen ist ein sogenannter Cloud-Computing-Dienst: Es bietet Nutzern kostenlosen Speicherplatz auf seinen Servern. Es ist sehr einfach zu bedienen und hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 200 Millionen Nutzer. Dropbox wird derzeit mit vier Milliarden Dollar bewertet, den Jahresumsatz taxieren Analysten auf 240 Millionen Dollar.

Das Geschäftsmodell von Dropbox wurde immer wieder in Frage gestellt: Die meisten Nutzer begnügen sich mit den kostenlosen Funktionen der Software. Erst kürzlich hat die Firma eine kostenpflichtige Anwendung für Geschäftskunden vorgestellt, mit der sie ihre Gewinne steigern will.

Außer Dropbox planen offenbar noch weitere Cloud-Unternehmen ihren Börsengang: Die Firma box.net will nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg im kommenden Jahr aufs Parkett; der Wert des Unternehmens wird auf rund zwei Milliarden Dollar taxiert. Mega, der neue Speicherdienst des deutschen Web-Unternehmers Kim Dotcom, soll ebenfalls binnen 18 Monaten an die Börse.

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insgesamt 9 Beiträge
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1.
CaptainSubtext 15.02.2013
Bei der Lektüre des Artikels drängen sich doch zwei offensichtliche Fragen auf. ---Zitat--- Die Amerikaner wären Konkurrenten wie dem deutschen Unternehmer Kim Dotcom damit einen Schritt voraus. ---Zitatende--- Wieso? Welchen Vorteil hat es für das Unternehmen, wenn es an der Börse gehandelt wird? ---Zitat--- Dropbox wird derzeit mit vier Milliarden Dollar bewertet, ---Zitatende--- Wer macht solche Bewertungen? Nein, sagen Sie mir es nicht. Es sind die Banken, die denn Börsengang durchführen. Oder?
2. optional
clausde 15.02.2013
Tja wenn die Banken das Risiko scheuen, empfehlen sie den Börsengang. Da verdienen sie noch mit und für die tollen Bewertungen werden sie schon sorgen.
3. Wie 2000,
hdudeck 15.02.2013
moeglichst schnell an die Boerse und abkassieren.
4.
FredericMaurer 15.02.2013
Zitat von hdudeckmoeglichst schnell an die Boerse und abkassieren.
So extrem wird es nicht sein. Dropbox kann sehr wohl Gewinn erwirtschaften. Die Frage ist wann man von Wachstum als Ziel erster Priorität auf Wirtschaftlichkeit umschwenkt. Trotz Allem halte ich Zwei Milliarden auch für überbewertet. Eine Milliarde dagegen für wirklich realistisch. Dropbox ist gut und Dropbox kann Gewinne erzielen. Der Grund für den Börsengang wird wohl sein, dass keiner der Großen Techfirmen (Google, Apple, Microsoft, Amazon, Facebook) Interesse an einem Kauf hat und somit kaum noch Käufer für einen Exit verfügbar sind. Im großen und ganzen sehe ich die Branche immernoch als überbewertet an, jedoch bei weitem nicht so schlimm wie noch 2000.
5. IT-Branche
HansGusto 15.02.2013
In der IT-Branche gehen jeden Tag Firmen an die Börse, deshalb verstehe ich den Aufmacher nicht. Sind natürlich nicht alle so angesagt, wie das wirklich sehr gute Dropbox.
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