E.on-Chef versichert Keine Benachteiligung für Innogy-Mitarbeiter

Wegen der geplanten Innogy-Übernahme hat E.on angekündigt, tausende Stellen zu streichen. Vorstandschef Teyssen betonte nun, dass Mitarbeiter von Innogy und E.on bei Kürzungen gleich behandelt würden.

 E.on-Chef Johannes Teyssen und Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender von RWE AG
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E.on-Chef Johannes Teyssen und Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender von RWE AG


Bei dem geplanten Stellenabbau bei E.on sollen Mitarbeiter von Innogy nicht benachteiligt werden. Das kündigte E.on-Chef Johannes Teyssen an. RWE und E.on wollen RWE-Tochter unter sich aufteilen; E.on hatte in diesem Zuge rund 5000 Stellenstreichungen angekündigt. Zuletzt waren Befürchtungen kursiert, dass der geplante Stellenabbau einseitig zulasten von Innogy-Mitarbeitern gehen soll.

"Wir sind uns unserer Verantwortung den Mitarbeitern beider Unternehmen gegenüber sehr bewusst", sagte Teyssen. E.on stehe dafür ein, "dass ein Mitarbeiter von Innogy bei entsprechenden Maßnahmen nicht schlechter behandelt wird als ein Mitarbeiter der jetzigen E.on".

Bei der Aufteilung der RWE-Ökostromtochter will der E.on-Konzern den Großteil der Innogy-Aktivitäten übernehmen. Der Deal zwischen E.on und RWE dürfte ein wichtiges Thema bei der Innogy-Hauptversammlung am Dienstag in Essen sein.

Der Betriebsrat von Innogy fordert feste Zusagen von E.on für den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Dazu sagte Teyssen, die aufgrund von Synergien unvermeidlichen Personalanpassungen werde E.on "sozialverträglich und in enger Abstimmung" mit den Sozialpartnern gestalten.

"Dabei werden wir, wo immer möglich, auf freiwillige Vereinbarungen setzen." Davon würden sowohl Mitarbeiter von E.on als auch von Innogy betroffen sein. Mittelfristig gebe es in der neuen Aufstellung "große Chancen für zahlreiche neue Beschäftigungsverhältnisse".

ans/dpa



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