"Enerji Almanya" E.on umwirbt deutsch-türkische Stromkunden

Der schwächelnde Energieversorger E.on hat neue potenzielle Kunden ausgemacht: in Deutschland lebende Türken. Mit der Marke "Enerji Almanya" will das Unternehmen einem Zeitungsbericht zufolge bis zu 150.000 Haushalte gewinnen.

E.on-Chef Teyssen (Archiv): Die Farben passen schon mal
REUTERS

E.on-Chef Teyssen (Archiv): Die Farben passen schon mal


Düsseldorf - E.on hat eine neue Zielgruppe für sich entdeckt: in Deutschland lebende Türken. Das Energieunternehmen startet demnächst den Vertrieb für die Marke "Enerji Almanya" ("Deutsche Energie"), wie das "Handelsblatt" berichtet. Zunächst soll diese im Ruhrgebiet und in Berlin angeboten werden. Das Unternehmen bestätigte den Bericht auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE.

"Das Potenzial für eine deutsch-türkische Marke ist groß", wird Christian Drepper, Geschäftsführer von Enerji Almanya vom "Handelsblatt" zitiert. Bis 2020 wolle man bis zu 150.000 Haushalte als Kunden gewinnen.

In Deutschland gibt es der Zeitung zufolge etwa eine Million türkische Haushalte. Zugleich würden fast 100.000 klein- und mittelgroße Betriebe von Türken geführt - eine große Kundengruppe also, die bislang ihren Strom eher von den örtlichen Stadtwerken bezieht.

Das Unternehmen bietet zunächst zwei spezielle Dienste an - neben einem zweisprachigen Service will E.on auch die Möglichkeit bieten, jederzeit den Jahresverbrauch hochrechnen zu lassen.

yes

Mehr zum Thema


Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 7 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
leser008 24.11.2014
1. Kommentar
Jahresverbrauch -jederzeit- hochrechnen. Wow, was für ein Service.
sternfalke77 24.11.2014
2. E.on nun wieder ! Man bedenke dabei ....
Man siehe hier : Das Energieunternehmen E.ON etwa hat in Luxemburg eine Art firmeneigene Bank eingerichtet hat: eine Tochtergesellschaft, die hohe Summen an E.ON-Geschäftsteile in den USA oder Großbritannien verliehen hat. Diese zahlten das Geld zurück - plus Zinsen. So konnte E.ON in Luxemburg große Barreserven ansammeln, die durch einen Trick mit Verlustvorträgen nahezu komplett am Finanzamt vorbeiflossen. *2012 nahm die Luxemburger E.ON-Tocher rund 130 Millionen Euro ein - zahlte aber etwas weniger als 1.600 Euro Steuern.* ...... Quelle....:http://www.ndr.de/nachrichten/Luxemburg-erspart-Firmen-Milliarden-Steuern,luxemburgleaks102.html
area69 24.11.2014
3. Made my day :D
Sag mal Eon wie machst du das eigentlich...dich immer wieder lächerlich zu machen?
sternfalke77 24.11.2014
4. :)
Zitat von area69Sag mal Eon wie machst du das eigentlich...dich immer wieder lächerlich zu machen?
Der Vorstand fürchtet stagnierende Bonis,was sonst ? :-D
happy2010 24.11.2014
5.
Zitat von sternfalke77Man siehe hier : Das Energieunternehmen E.ON etwa hat in Luxemburg eine Art firmeneigene Bank eingerichtet hat: eine Tochtergesellschaft, die hohe Summen an E.ON-Geschäftsteile in den USA oder Großbritannien verliehen hat. Diese zahlten das Geld zurück - plus Zinsen. So konnte E.ON in Luxemburg große Barreserven ansammeln, die durch einen Trick mit Verlustvorträgen nahezu komplett am Finanzamt vorbeiflossen. *2012 nahm die Luxemburger E.ON-Tocher rund 130 Millionen Euro ein - zahlte aber etwas weniger als 1.600 Euro Steuern.* ...... Quelle....:http://www.ndr.de/nachrichten/Luxemburg-erspart-Firmen-Milliarden-Steuern,luxemburgleaks102.html
Mann muss fairerweise dazusagen: Selbiges bietet die Schweiz Konzernen an, ohne zu verhandeln Und wenn Vattenfall und Co das machen, dann muss EON dasselbe machen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Man sollte Luxemburg international isolieren, ebenso Schweiz, Liechtenstein, Singapur....nur das hilft
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.