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Radikales Sparprogramm: Ebay kündigt drastischen Jobabbau an

Radikaler Sparkurs bei Ebay: Der Onlinehändler streicht 2400 Stellen - sieben Prozent der Mitarbeiter verlieren ihre Jobs.

Ebay und Pay Pal: Das Tochterunternehmen soll in 2015 an die Börse gebracht werden. Zur Großansicht
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Ebay und Pay Pal: Das Tochterunternehmen soll in 2015 an die Börse gebracht werden.

San Jose - Vor der Abspaltung der Bezahltochter PayPal werden bei Ebay Tausende Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Der Online-Handelskonzern teilte mit, 2400 Stellen zu streichen - das entspricht etwa sieben Prozent der Belegschaft. Im Schlussquartal 2014 liefen die Geschäfte zudem schleppender als erwartet. Ebay meldete einen Umsatzanstieg um 8,6 Prozent im Jahresvergleich auf 4,9 Milliarden Dollar, umgerechnet 4,2 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem besseren Weihnachtsgeschäft gerechnet.

Treibende Kraft unter dem Konzerndach bleibt mit einem Umsatzplus von 18 Prozent die Tochter PayPal, die in der zweiten Jahreshälte 2015 an die Börse gebracht werden soll. Mit der Abspaltung beugt sich Ebay dem Druck von Investoren, die dies schon länger gefordert hatten.

Ebays Kerngeschäft, der Online-Marktplatz, kam hingegen kaum vom Fleck. Der Konzern steigerte seinen Gewinn zum Vorjahr dennoch um zehn Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Das entsprach in etwa den Markterwartungen. Die Aktie stieg nachbörslich zunächst um 1,4 Prozent. Im Gesamtjahr 2014 verdiente Ebay 17,9 Milliarden Dollar - zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.

brk/dpa

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1.
pixeldust 22.01.2015
Wenn ich die Zahlen lese und mir vorstelle wie "erschreckend" ein so geringer Gewinnzuwachs für die Geldhaie sein muss, kann ich mir lebhaft vorstellen, dass die verbleibenden 93% der Belegschaft zukünftig ca. 125% Leistung abgeben sollen...... Anyway viel Spaß allen bei Ibäh
2. Gewinnsteigerung
tutnet 22.01.2015
Die Gewinnsteigerung beruht auf der letzten unverschämten Erhöhung der Verkaufsgebühren. Diese betragen 10% vom Auktionspreis und sind erst bei EUR 199 gedeckelt, also einem Auktionserlös von EUR 1.990. Vorher war der Deckel bei EUR 45. Die Verkaufsprovision betrug 9% von einem Auktionserlös von EUR 500. Dazu kommen weitere Gebühren und als großer Posten noch die PayPal-Provision von bis zu 4,9% für Verkäufe außerhalb des EURO-Raumes. In den USA verlangt eBay zudem die Verkaufsprovision noch zusätzlich auf die Versandkosten. Wann kommt das bei uns? Hier zeigt sich die gierige Fratze des Kapitalismus. Leider gibt es keine wirkliche Alternative zu eBay, das dürfte der Grund für diese Geier sein, die ihren Gewinn durch immer neue höhere Gebühren maximieren wollen.
3. Kerngeschäft kommt nicht vom Fleck?
MeFFM 22.01.2015
Wenn ich richtig gelesen habe hatte PayPal ein Umsatzplus von 18% und der Gesamtkonzern von +12%. Es ist also anzunehmen das auch das Kerngeschäft im einstelligen Prozentbereich gewachsen ist. Also fragt man sich schon wie man in Zeiten mächtiger Gegner wie Amazon hier von "kommt nicht vom Fleck" sprechen kann!!!
4. Für mich...
TheFrog 22.01.2015
ist EBAY schon lange gestorben. Das war mal eine interessante Plattform, aber das ist sehr lange her. Bei den Provisionen, die da verlangt werden, ist das für den normalen Menschen schon lange uninteressant. Wenn dann auch noch über PayPal gezahlt wird, wundert man sich, wie wenig Geld bei einem noch ankommt.
5. Nach schwer kommt ab.
dani216 22.01.2015
War eBay früher mal eine prima Plattform, gebrauchtes oder nicht mehr benötigtes für kleines Geld zu verkaufen, überlege ich mir das inzwischen dreimal. Betrachtet man sich den eigenen Aufwand (Fotografieren, Einstellen, Kommunikation, Verpacken/Verpackungsmaterial, zur Post bringen/Versenden) und die dann von Verkaufserlös an eBay zu zahlenden Gebühren, ist das Entsorgen zwischenzeitlich vielfach die bessere Alternative. eBay schröpft die Kunden zu sehr und ist mit Volldampf dabei, sich selbst abzuschaffen.
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