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Kundengespräche: Staatsanwalt ermittelt wegen Mitschnitten bei EnBW

Der Energiekonzern EnBW soll unerlaubt Telefonate mit Kunden mitgeschnitten haben. Deswegen ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft. Erste Zeugen wurden bereits vernommen.

EnBW-Zentrale in Karlsruhe: Suche nach strafrechtlich relevanten Verstößen Zur Großansicht
dapd

EnBW-Zentrale in Karlsruhe: Suche nach strafrechtlich relevanten Verstößen

Wegen des unerlaubten Mitschneidens von Kundengesprächen hat die Karlsruher Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Mitarbeiter des Energiekonzerns EnBW Chart zeigen aufgenommen. Das Verfahren sei Ende Juni eingeleitet worden, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Bericht der "Stuttgarter Zeitung". Die Ermittlungen richten sich gegen Verantwortliche des Unternehmens, deren Name oder Funktion nicht genannt wurden. Geprüft werde auch, ob strafrechtlich relevante Datenschutzverstöße vorliegen.

Im Zuge des Verfahrens wurden der Behörde zufolge bereits Zeugen vernommen. Eine Durchsuchung bei EnBW habe es aber nicht gegeben. Auch gebe es bislang keine Hinweise darauf, dass die Konzernspitze über die Aufnahmen informiert war oder eine Entscheidung darüber getroffen habe.

Die Telefonmitschnitte waren im April bekannt geworden. Der Landesdatenschutzbeauftragte Jörg Klingbeil erstattete daraufhin Strafanzeige. EnBW wollte sich zu den Ermittlungen nicht äußern. Ein Sprecher teilte mit, das Unternehmen begleite die Ermittlungen konstruktiv.

dab/dpa/Reuters

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insgesamt 6 Beiträge
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1. So gehts in externen Call Centern
hansbriegel 13.10.2015
Ich war jahrelang im Call Center. Bei vielen Unternehmen wurde einfach mitgeschnitten, ohne dass die Kunden informiert waren. Das berühmte Call Center mit drei Buchstaben.
2. Na sowas ??
frenchie3 13.10.2015
Da sollen Mitschnitte (bei inseriösen Firmen, ohne Wissen des Anderen) als Belege für telefonische Bestellungen gelten. Wie paßt das,jetzt zu dem Gejammer?
3. Landesunternehmen enbw
genugistgenug 13.10.2015
was ist denn da schief gelaufen? Da zeigt der Datenschutzbeauftragte ein Landesunternehmen an. Als der Leiter der 'Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung' im Landratsamt illegal auf laut stellte (man hörte das piepsen), sich weigerte die Vorgesetzten einzuschalten, den Hörer aufknallte, danach 'Arxxxxoch, usw.' sagte, sich mit siener Kollegin vor Lachen über den Hilfesuchenden ausschüttete, da haben diese ganzen Beauftragten (auch Behindertenbeauftragter, usw.) geschwiegen und sich versteckt. Denn die haben alle keine Weisungsbefugnis und können höchsten fragen, mit welchen Wattebällchen sie schmeißen dürfen. BEHÖRDEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG – STASIBIOTOP ODER NSA IN BW? ACHTUNG, KOLLEGE HÖRT ZU! Hört GRÜNER Ministerpräsident Kretschmann auch mit? https://5jahrehartz4.wordpress.com/helft-bruno/achtung-kollege-hoert-mit/
4. Das wird doch sicher bald Standard,
Banause_1971 14.10.2015
sobald am jetzigen Freitag die Vorratsdatenspeicherung in aller Stille und unbemerkt von der Öffentlichkeit (wir haben ja gottlob genug andere heiße Themen zur Zeit) durchgewunken wird. Der nächste Schritt ist dann das Mitschneiden aller Gespräche. Zumindest dürften Gespräche alle Bürger in nicht all zu ferner Zukunft auf Schlüsselworte hin untersucht werden. Spracherkennung macht es möglich. Wer da Sachen wie "Galgen für Angela" mit seinem Gesprächspartner austauscht, sitzt keine halbe Stunde später in der grünen Minna. Und weil die Regierung und ihr Spionageapparat Probleme mit Verschlüsselungstechnik hat, wird diese auch verboten.
5. Telefonmitschnitte werden
Badischer Revoluzzer 14.10.2015
von vielen Firmen gemacht. Alerdings wird vorher das Einverständnis abverlangt. In ihrer Mitteilung steht nichts über illegal mitgeschnittene Gespräche. Waren es Privathaushalte, Unternehmen oder was wurde hier genau mitgeschnitten. Ihr Beitrag wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet.
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