Ermittlungen HP gerät unter Korruptionsverdacht

Der Computerhersteller Hewlett-Packard steht unter Schmiergeldverdacht. Laut "Wall Street Journal" ermitteln Fahnder in Deutschland und Russland gegen das Unternehmen. Es geht um eine internationale Korruption in Millionenhöhe.


New York - Gegen den Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) wird in Deutschland und Russland wegen Korruption ermittelt. Dabei geht es um Schmiergelder in Höhe von acht Millionen Euro für ein 35-Millionen-Euro-Geschäft, berichtet das "Wall Street Journal".

Die Bestechungsgelder sollen beim Verkauf von Computern an die russische Generalstaatsanwaltschaft über eine deutsche Filiale der Firma gezahlt worden sein. In Moskau seien am Mittwoch Geschäftsräume von HP durchsucht worden, berichtete die Zeitung.

In Deutschland werde der Verdacht geprüft, HP-Mitarbeiter hätten Schmiergelder über ein Netz von Scheinfirmen geschleust - in Großbritannien, Österreich, der Schweiz, den britischen Jungferninseln, Belize, Neuseeland, Litauen und Lettland. Ein HP-Sprecher sagte dem "Wall Street Journal", die Firma unterstütze die Ermittler. Es handele sich um Vorgänge, die sieben Jahre her seien. Betroffen seien vor allem Mitarbeiter, die das Unternehmen seither verlassen hätten.

cte/AFP



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Ghost12 24.03.2010
1.
Zitat von sysopDer Daimler-Konzern hat aktiv an der Aufklärung der Korruptionsaffäre mitgewirkt. Ein Indiz dafür, dass wirklich ein Sinneswandel stattgefunden hat? Oder geht es nur um Schadensbegrenzung?
Korruption ist IN! Heutzutage wird man als Nichtsnutz Politiker- unabhängig von der Partei. Dann bekommt man nach dem Amt einen Aufsichtsratsposten oder wird "Berater". Selbstverständlich muss man dafür vorher etwas leisten. Daimler agiert nur logisch und schwimmt mit der Masse. Man muss heute bestechen, sonst läuft gar nichts mehr im Laden.
sitiwati 24.03.2010
2. klar, die Amis
erst vermauscheln sie Airbus, jetzt ziehen sie über MB her, klar nach Siemens und anderen deutscehn Firmen werden weitere Opfer gesucht, h Kleinfeld aus den USA gekommen, Siemens an die wand gefahren, jetzt wieder einen dicken Posten in den USA, MB blutet für den kaputten Chrysler Konzern, einfach die Schmiergelder damit verrechnen !
babus 24.03.2010
3. was haben die Konsumenten gelernt
Zitat von Ghost12Korruption ist IN! Heutzutage wird man als Nichtsnutz Politiker- unabhängig von der Partei. Dann bekommt man nach dem Amt einen Aufsichtsratsposten oder wird "Berater". Selbstverständlich muss man dafür vorher etwas leisten. Daimler agiert nur logisch und schwimmt mit der Masse. Man muss heute bestechen, sonst läuft gar nichts mehr im Laden.
NICHTS - wie das Interesse am Thema zeigt. Die Wirtschaft wirtschaftet weiter, die Banken auch, die Protitöre auch - und der Bürger? Den interessiert dieses Thema nicht. Er zahlt, zahlt. Was kostete ein vierer Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel zu DM - Zeiten. Und was kostet es heute, z.B. in Düsseldorf? Und wer profitiert?
Ghost12 24.03.2010
4.
Zitat von babusNICHTS - wie das Interesse am Thema zeigt. Die Wirtschaft wirtschaftet weiter, die Banken auch, die Protitöre auch - und der Bürger? Den interessiert dieses Thema nicht. Er zahlt, zahlt. Was kostete ein vierer Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel zu DM - Zeiten. Und was kostet es heute, z.B. in Düsseldorf? Und wer profitiert?
Wundert mich auch, die Korruption zahlt ja auch jemand. Und jetzt ist es so dicke gekommen, dass gerade sämtliche Ersparnisse und Renten verschoben werden. Nicht plötzlich, das Ganze hat sich schon seit Jahren angedeutet. Der Bürger muss bald für seine Passivität richtig derbe zahlen. Es gibt zwar ein wenig Aufregung, dann wählte man doch die andere Volkspartei oder eine der kleineren, die genauso versumpft sind. Diese Dummheit war fatal, ob es noch eine bundesweite Wahl gibt halte ich für sehr zweifelhaft. Das Finanzsystem kippt schon sehr bald. Was dann kommt, weiß niemand.
AberHallo 06.04.2010
5. Eine bodenlose Frechheit
Zitat von sysopDer Daimler-Konzern hat aktiv an der Aufklärung der Korruptionsaffäre mitgewirkt. Ein Indiz dafür, dass wirklich ein Sinneswandel stattgefunden hat? Oder geht es nur um Schadensbegrenzung?
Wie kommen die Amis überhaupt dazu, den Weltpolizisten zu spielen? Was geht es die an, wenn ein Japaner einen Chinesen besticht? Wofür kassieren die Millionen, ohne Gerichtsverfahren und den Nachweis eines konkreten Schadens? Andere Länder sollten sich gegen diese Hybris zur Wehr setzen. Vielleicht sollten wir unsere Gesetze dahingehend ändern, dass wir weltweit Dinge anklagen, die UNS nicht in den Kram passen. Wie wäre es z.B. wenn wir US-Bundestaaten zu Millionen-Strafen verurteilen würden für jede Menschenrechtsverletzung (Hinrichtung=Mord) die dort begangen wird? Was ist eigentlich mit den Umweltschäden, die bei Offshore-Ölförderung entstehen? Da gäbe es viele Gründe, den USA so richtig eins einzuwürgen.
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