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Erneuerbare Energien: Google steckt 100 Millionen Dollar in Windpark

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat angekündigt, zusammen mit zwei japanischen Firmen eine halbe Milliarde Dollar in einen Windpark im Westen der USA zu investieren. Das Projekt wird das weltweit größte seiner Art.

Windpark (Symbolbild): Das Projekt Shepherds Flat soll 2012 ans Netz gehen Zur Großansicht
dapd

Windpark (Symbolbild): Das Projekt Shepherds Flat soll 2012 ans Netz gehen

Mountain View - Der Internetkonzern Google investiert weiter fleißig in erneuerbare Energien. Dieses Mal steckt Google rund 100 Millionen Dollar (rund 70 Millionen Euro) in einen Windpark im US-Bundesstaat Oregon.

Gemeinsam mit mit den japanischen Firmen Sumitomo und Itochu investiert der Suchmaschinenbetreiber eine halbe Milliarde Dollar. Damit halten damit die drei Konzerne die Mehrheit an der Anlage von General Electric. Das Projekt Shepherds Flat soll 2012 ans Netz gehen, wie Manager Rick Needham am Montag im Firmenblog mitteilte.

Google hat bereits in mehrere Wind- und Solarparks investiert, zuletzt 3,5 Millionen Euro in eine Photovoltaik-Anlage in Brandenburg an der Havel. Mit seinen riesigen Rechenzentren ist Google auch ein gigantischer Stromverbraucher. Wieviel Energie die Serveranlagen verbrauchen, ist indes ein gut gehütetes Geheimnis.

Der Windpark in Oregon soll der größte der Welt werden und mit 845 Megawatt genug Strom für mehr als 235.000 Haushalte liefern. Insgesamt betragen die Baukosten zwei Milliarden Dollar. Zu den weiteren Investoren gehört der US-Industrieriese General Electric, der auch die Windräder liefert.

luk/dpa/Reuters

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insgesamt 10 Beiträge
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1. .
Parzival v. d. Dräuen 18.04.2011
Das ist furchtbar nett von Google. Ich dachte schon, die verdaddeln die Werbeeinnahmen nur. Es ist zwar noch ein weiter Weg, aber mit etwas gutem Willen könnte Google noch die Spendenfreudigkeit von Bill Gates ahmen - da sind mehrere Milliarden einzuholen.
2. gute idee
Umbriel 18.04.2011
Zitat von sysopDer Suchmaschinenbetreiber Google*hat angekündigt, zusammen mit zwei japanischen Firmen eine halbe Milliarde Dollar in einen Windpark im Westen der USA zu investieren. Das Projekt wird das weltweit größte seiner Art. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,757846,00.html
Da wohnt wenigstens keiner dens nervt.
3. Glanzleistung
muhaha 19.04.2011
---Zitat--- Gemeinsam mit mit den japanischen Firmen Sumitomo und Itochu investiert der Suchmaschinenbetreiber eine halbe Milliarde Dollar. Damit halten damit die drei Konzerne die Mehrheit an der Anlage von General Electric. ---Zitatende---
4. Schlau, sehr schlau
dick_&_durstig 19.04.2011
Zitat von sysopDer Suchmaschinenbetreiber Google*hat angekündigt, zusammen mit zwei japanischen Firmen eine halbe Milliarde Dollar in einen Windpark im Westen der USA zu investieren. Das Projekt wird das weltweit größte seiner Art. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,757846,00.html
Wie immer zukunftsorientiert und dem googlden Riecher.
5. Googles nicht mehr voraus...
Ursprung 19.04.2011
2 Mrd. fuer 845 MW fuer 3500 Stunden im Jahr. Mit einer innovativeren Technologie und 4 Mrd koennte man dieselbe Kapazitaet hinstellen, die dann 8500 Stunden im Jahr lieferte. Ohne Stromspeicher dazubauen zu muessen, ohne noetige Netzerweiterung, auch abfall- und emissions-und Primaerenergie-anliefungslos. Googles ist offenbar seiner Zeit nicht mehr voraus...
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Marktanteile der Tech-Riesen
Suchmaschinen (Desktop)
Google 75,68%
Baidu 11,95%
Yahoo 5,92%
Bing 4,24%
Stand: Februar 2012, Quelle: Net Applications
Suchmaschinen (Mobil)
Google 88,35%
Yahoo 6,63%
Baidu 3,34%
Bing 1,08%
Stand: Februar 2012, Quelle: Net Applications
Browser (Desktop)
Microsoft Internet Explorer 58,35%
Firefox 23,72%
Chrome (Google) 11,50%
Safari (Apple) 4,15%
*weltweiter Marktanteil, erhoben auf der Webbrowser-Angabe, Stand: Januar 2012, Quelle: Net Applications
Browser (Mobil)
Safari (Apple) 54,03%
Opera Mini 21,42%
Android Browser 12,74%
Symbian 6,89%
*weltweiter Marktanteil, erhoben auf der Webbrowser-Angabe, Stand: Januar 2012, Quelle: Net Applications
Betriebssysteme (Desktop)
Windows 91,92%
Mac 6,92%
Linux 1,16%
*weltweit, erhoben auf der Webbrowser-Angabe zum user-agent Stand: Februar 2012, Quelle: Net Applications
Betriebssysteme (Mobil)
Android (Google) 49,7
iOS (Apple) 30,1
Symbian 6,9
RIM 2,1
Nokia 1,8
andere 9,4
Marktanteil an Smartphone-Betriebsystemen im März 2011 in Deutschland (%). Quelle: InMob Mobile Insights, Basis der Auswertung sind 518,7 Millionen inMobi-Werbeeinblendungen auf Mobilgeräten in Deutschland im März 2011 und 470,3 Millionen Werbeeinblendungen im Januar
Werbung
Umsatz gesamt* Umsatz Google* Anteil Google (in %)
Internet 72,842 36,531 50,15
Magazine 43,122 0
TV 184,29 0
Zeitungen 91,495 0
gesamt 458,385 36,531 7,97
*Werbeumsätze 2011, weltweit in Mrd. Dollar, veröffentlicht von ZenithOptimedia 15. März 2012, Googles Werbeumsatz im Jahr 2011
Webnutzer
Angebot Unique Visitors (Mio.) Ø-Stunden
Webnutzer gesamt 366,8 26,75
Google 333,4 3.,14
Microsoft 270,8 3,22
Facebook 240,0 5,43
Wikimedia 161,3 0,22
Yahoo 141,0 1,23
eBay 107,6 0,99
Amazon 91,4 0,27
Top 30 Online Portale in Europa nach Gesamtzahl der Unique Visitors. Mai 2011, Internetnutzer in Europa, Alter 15+, Zuhause und am Arbeitsplatz; Quelle: comScore Media Metrix

Google
Der Konzern
Google wurde 1998 von den Studenten Sergey Brin und Larry Page gegründet und ging ein Jahr später online. 2010 machte die Firma mit ihren rund 20.000 Angestellten einen Umsatz von mehr als 29 Milliarden Dollar. Unterm Strich blieben davon 8,5 Milliarden Dollar als Gewinn übrig. Die dominierende Stellung im Markt für Online-Werbung sorgt für ein attraktives Geschäftsmodell, birgt aber auch die Gefahr der extremen Abhängigkeit von nur einer Ertragsquelle. Immerhin 96 Prozent der Einnahmen erzielte Google im vergangenen Jahr mit Werbung.
Die Geschäftsfelder
Google hat im Laufe der Jahre zahlreiche Unternehmen übernommen - so etwa 2006 die Videoplattform YouTube und 2007 den Online-Vermarkter Doubleclick. Gleichzeitig hat die Firma ihre Geschäftstätigkeit auch selbst ausgebaut, zum Beispiel mit dem Dienst Google Street View oder dem E-Mail-Anbieter Google Mail.
Produkte, die Google nie veröffentlichen wollte

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