Voraussetzung für Bayer-Monsanto-Deal Bayer darf Saatgutsparte an BASF verkaufen

Ein weiteres Hindernis ist aus dem Weg geräumt: Die EU hat Bayers Verkauf seiner Saatgutsparte an BASF erlaubt. Damit ist Bayer seiner geplanten Fusion mit Monsanto einen Schritt näher gekommen.

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender von Bayer
AFP

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender von Bayer


Die EU-Wettbewerbshüter haben dem Verkauf erheblicher Geschäftsteile des Agrarchemie-Konzerns Bayer an den Konkurrenten BASF unter Auflagen zugestimmt. Der Ludwigshafener Chemiekonzern dürfe die sogenannte Crop-Science-Sparte mit Einschränkungen übernehmen, teilte die EU-Kommission mit. Dazu gehört unter anderem das gesamte Saatgutgeschäft von Bayer, "einschließlich der weltweiten Forschung und Entwicklung". BASF muss nun unter anderem noch ein Forschungsprogramm abgeben, um den Deal abzuschließen.

Der knapp sechs Milliarden Euro schwere Verkauf steht mit der ebenfalls von der Brüsseler Behörde unter Auflagen erlaubten Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto durch Bayer in Verbindung.

Um den Kauf zu realisieren, hatte sich Bayer verpflichtet, unter anderem seine gesamte Saatgutsparte zu verkaufen. Der Leverkusener Konzern ist mit der Zusage der Kommission für den Verkauf an BASF der Monsanto-Übernahme noch einen Schritt näher gekommen.

ans/dpa



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werner-brösel 02.05.2018
1. Monsanto ist mittelfristig nicht zukunftsfähig
bereits jetzt bilden die sog. 'Unkräuter' zunehmend Resistenzen. Auch der Widerstand gegen Saatgut, das der Bauer nicht mehr selbst vermehren kann, wächst weltweit. Um so erstaunlicher, das Bayer sich so etwas ans Bein bindet.
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