Karrierenetzwerk EU billigt offenbar LinkedIn-Kauf durch Microsoft

Microsoft will für 26 Milliarden Dollar das Karrierenetzwerk LinkedIn übernehmen. Nun stimmt einem Bericht zufolge die EU-Wettbewerbsbehörde dem Deal zu.

LinkedIn-Webseite
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Die EU-Wettbewerbshüter werden die 26 Milliarden Dollar schwere Übernahme des US-Karrierenetzwerks Linkedin durch Microsoft Chart zeigen unter Auflagen genehmigen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider.

Die vorige Woche gemachten Zugeständnisse von Microsoft hätten nur einen geringen Umfang, hieß es in Finanzkreisen. Früheren Angaben zufolge will die EU-Kommission bis zum 6. Dezember ihre Entscheidung bekannt geben. In den vergangenen Wochen hatten schon die Aufsichtsbehörden in den USA, Kanada und weiteren Ländern der Übernahme zugestimmt.

Microsofts Rivale Salesforce, der im Bieterwettstreit unterlegen war, hatte die EU-Behörden zu einer genauen Prüfung des Fusionsvorhabens aufgefordert und vor Gefahren für Wettbewerb und Datenschutz gewarnt.

Microsoft hatte im Juni die Übernahme von LinkedIn angekündigt. Das Karrierenetzwerk ist der bislang größte Zukauf in der Geschichte des Software-Riesen.

Microsoft möchte sich mit dem Kauf von einem Software-Konzern verstärkt hin zu einem Anbieter für Cloud-Computing und Dienstleistungen entwickeln. Das Unternehmen versucht damit, dem Rivalen Google, aber auch dem sozialen Netzwerk Facebook Konkurrenz zu machen.

msc/Reuters



insgesamt 2 Beiträge
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Bueckstueck 23.11.2016
1. Und jetzt bitte:
Die ganzen Empörten, die zuletzt aufgebracht danach fragten weshalb die USA mitreden darf wenn deutsche Firmen von chinesischen gekauft werden wollen oder Airbus Maschinen an Iran verkaufen möchte, sollten jetzt bitte ebenso aufgebracht fragen, weshalb sich die EU bei einem Kauf einer US-Firma durch einen US-Konzern einmischen darf. Oder ist der Groschen mittlerweile gefallen, weshalb das alles seine Richtigkeit hat?
Karelia 23.11.2016
2. Ein weiterer Datenstaubsauger
Der perfekte Moment, sich aus LinkedIn zu verabschieden. Leider ist das nicht ganz einfach. Die diversen Foren geben Rat. Tip: Das Vorgehen ist dem bei Xing nötigen ähnlich. Falls es die ersten 3 bis 4 male nicht klappt, hartnäckig bleiben. Wichtig scheint die Kundenforderung, ALLE Daten zu löschen. Die werden nämlich gern noch (gegen Bezahlung) weitergegeben, hoechstbietend. Best Karelia
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