New York - Der Niedergang von AOL geht weiter: Bei dem Onlinedienst sollen im Zuge der geplanten Umstrukturierung rund 2500 Stellen wegfallen. Wie das "Wall Street Journal" am Donnerstag berichtete, will sich die kurz vor der Trennung stehende Time-Warner-Tochter von mehr als einem Drittel der Belegschaft trennen. Zusammen mit der kürzlich angekündigten Abspaltung vom US-Medienkonzern sollen damit jährliche Kosten in Höhe von 300 Millionen Dollar eingespart werden. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 6900 Mitarbeiter.
Sollten im derzeit laufenden Abfindungsprogramm nicht genügend Angestellte freiwillig das Unternehmen verlassen, werde AOL weiteren Mitarbeitern kündigen müssen, sagte AOL-Sprecherin Tricia Primrose. Time Warner
will sich nach acht verlustreichen Jahren von der ungeliebten Internet-Tochter trennen und an die Börse bringen. AOL soll am 10. Dezember
als eigenständiges Unternehmen an die Börse gehen. Der Zusammenschluss von Time Warner und AOL im Jahre 2001 war damals noch als Jahrhunderthochzeit gefeiert worden.
böl/dpa
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