Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Minutenprotokoll zum Anleihekauf-Programm: "Der Schritt der EZB ist eine Zumutung"

Von

EZB-Zentrale in Frankfurt: Historischer Tag Zur Großansicht
DPA

EZB-Zentrale in Frankfurt: Historischer Tag

EZB-Chef Draghi hat das Anleihekaufprogramm verkündet - es wird noch größer als erwartet. Die Zentralbank erntet viel Zustimmung, aber auch scharfe Kritik. Die Reaktionen von Ökonomen, Politikern und Managern zum Nachlesen.

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 47 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Schade, ...
tobiash 22.01.2015
... dass diejenigen, die den Spaß letztendlich bezahlen nur derart minimal im EZB-Rat vertreten sind, dass sie dieses Dilemma nicht verhindern können. Wirklich schade!
2. Wo?
goethestrasse 22.01.2015
Wo sind die Reformen der Länder gegen immer neue Schulden ?
3. rechtswidrig
chjuma 22.01.2015
Und verbrecherisch. Diese Hasardeure räumen sich ohne Rücksicht auf Verluste die Taschen voll. Es interessiert nicht, dass der EURO dann nur ein anderer Name für Lire ist, dass diese Verbrecher das Leben unserer Kinder verprassen. Alles schreit wegen Pegida und irgendwelchen angeblichen Nazis, aber niemand geht auf die Strassen wenn heute schon die Arbeitsleistungen unserer Kinder verschleudert werden. RTL II hat ganze Arbeit geleistet, die kollektive Totalverblödung hat funktioniert....
4. Auftrieb
Heigoto 22.01.2015
Eine Entscheidung für den Aufkauf von Staatsanleihen wird mit Sicherheit den eurokritischen Kräften Auftrieb geben. Letztlich wird auch die AfD davon profitieren. Es ist ja auch seltsam wie wenig Einfluss der Hauptzahler Deutschland hier hat.
5.
salkin 22.01.2015
Zumindest der bisherige Kauf der 27 Mrd Griechenlandanleihen war rechtswidrig. Dies bestätigt gerade das EuGH Gutachten, da die EZB Mitglied der Troika ist. Verkauft Herr Draghi nun diese Anleihen und an wen? Selbst der ehemalige FED Präsident Bernanke hat gesagt, dass er niemals Anleihen der Bundesstaaten gekauft hätte wegen des Risikos. Da es in der Eurozone keine Wirtschafts- und Fiskalunion gibt ist der Kauf von Anleihen der einzelnen Eurostaaten genauso riskant wie das Beispiel USA zeigt. Für Lebensversicherungen, Pensionskassen, Stiftungen usw. ist die EZB Politik der Overkill. Es wäre mal interessant zu lesen welche Beträge im Raum stehen, wenn sämtliche Unternehmen ihre Pensionsrückstellungen an das aktuelle Zinsniveau anpassen würden. Hierzu gibt es leider keine mir bekannten Untersuchungen. Wahrscheinlich würde das zu einer Überschuldung eines großen Teils der börsennotierten Unternehmen führen. Hier ist die Politik gefragt, duckt sich aber gerne weg und macht auf heile Welt.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH