Facebook-Chef Zuckerberg: Der Cyber-Cäsar

Von , New York

Mark Zuckerberg herrscht über ein Cyberreich mit 550 Millionen Menschen - nie zuvor besaß ein 26-Jähriger so viel Macht. Nun startet ein Film über den Facebook-Chef, der Internet-Imperator gerät immer öfter in die Kritik: Was macht der junge Mann mit all den Daten, die er sammelt?

Facebook-Chef Zuckerberg: "Ein Imperium ohne Grenzen" Zur Großansicht
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Facebook-Chef Zuckerberg: "Ein Imperium ohne Grenzen"

Mr. Facebook ist ein Fan der "Aeneis". Der Gründungsmythos Roms habe ihm beim Lesen große Freude bereitet, erzählte Mark Zuckerberg unlängst dem Intellektuellen-Magazin "New Yorker". Später schickte er der Redaktion zwei Verse aus dem Epos per Instant-Messenger:

"Fortuna favorisiert die Kühnen / Ein Imperium ohne Grenzen"

Mark Zuckerberg ist 26 Jahre alt. Die meisten beginnen in diesem Alter ihre Karriere, er hat schon alles erreicht: Laut "Forbes" ist er der jüngste Milliardär der Welt und hat dieses Jahr sogar Apple-Chef Steve Jobs überholt. Er leitet ein Unternehmen mit 1700 Angestellten und einem Jahresumsatz, den die Wirtschaftsagentur Bloomberg im laufenden Jahr auf 1,4 Milliarden Dollar taxiert. Und er gibt sich neuerdings als Philanthrop. Kurz nachdem "Forbes" die Schätzung über sein Vermögen veröffentlichte, teilte der Facebook-Chef mit, 100 Millionen Dollar für den Ausbau von Schulen in New Jersey zu spenden.

Zuckerberg ist nicht nur reich - er ist auch reichlich mächtig. Rund 550 Millionen Menschen nutzen seine Plattform, schätzungsweise die Hälfte von ihnen täglich. Nutzer vertrauen ihm ihre Fotos an, ihre Heimvideos, ihre Gemütszustände und ihre E-Mails. Einen großen Teil ihrer persönlichen Daten. Die Zeitschrift "Vanity Fair" stilisiert Zuckerberg schon zum "neuen Cäsar", zum Imperator eines sich rasch ausdehnenden Cyberreichs.

"Die Leute vertrauen mir. Was für Trottel"

Über den Herrscher kursieren düstere Legenden. Das Techblog "Silicon Alley Insider" veröffentlichte Auszüge eines Gesprächs, das der Facebook-Chef vor einigen Jahren per Messenger mit einem Freund geführt hat. Zuckerberg brüstete sich darin, mehr als 4000 E-Mail-Adressen und Fotos von Harvard-Studenten gesammelt zu haben. Der Freund wollte wissen, wie Zuckerberg das geschafft hat. "Ich weiß nicht", antwortete der Facebook-Chef. "Die Leute vertrauen mir. Was für Trottel."

Heute bereut Zuckerberg diese Äußerungen. "Wenn du einen Dienst betreibst, dem viele Leute vertrauen, dann solltest du eine gewisse Reife haben oder?", sagte er dem "New Yorker". "Ich denke, ich bin gereift."

Aber wie steht es wirklich um sein Sozialverhalten? Vergangene Woche veröffentlichte der "New Yorker" ein langes Porträt des Facebook-Chefs. Über weite Strecken zeigt es Zuckerberg als wortkargen Halbautisten, der die Firma abends meist als letzter verlässt. Der überfordert wirkt, wenn er seiner Freundin zufällig auf der Straße begegnet. Der, wenn ihn etwas nicht interessiert, einfach ins Unendliche starrt. "Manchmal redet er wie ein Instant Messenger", schreibt der Porträtautor, der den Facebook-Chef mehrfach traf. In einem Gespräch mit SPIEGEL ONLINE vor zwei Jahren zeigte Zuckerberg ebenfalls wenig Emotionen - nur als er darüber sprach, wie Facebook gerade Großbritannien und Chile erobert, lebte er etwas auf.

Die Geschichte vom unsozialen Sozialkönig fasziniert auch Romanschreiber und Regisseure. Ben Mezrich stellte den Facebook-Chef in einem Buch als skrupellosen Geschäftsmann dar, der Kollegen ihre Ideen stiehlt - ohne je mit Zuckerberg geredet zu haben. Regisseur David Fincher ("Fight Club") zeigt den Facebook-Chef in seinem gerade anlaufenden Film "The Social Network" als düstren Mogul à la "Citizen Kane". Und Ende des Jahres kommt die Zuckerberg-Story als Comic heraus.

Die blaue Utopie

Es gibt verschiedene Versionen von Zuckerberg - aber sie kreisen immer um dieselbe Frage: Was will der Imperator?

Zuckerberg selbst sagt oft, was er nicht will. Es gehe ihm nicht ums Geld, beteuert er immer wieder. 2006 schlug er ein Kaufangebot des Internetpioniers Yahoo aus. Facebook sei sein "Baby", sagte Zuckerberg zur Begründung. "Ich will es weiter wachsen sehen." Yahoo hatte ihm eine Milliarde Dollar geboten. Er war damals 22 Jahre alt.

Heute ist das "Baby" seine private Online-Utopie. Es ist blau, weil Zuckerberg diese Farbe besonders gut wahrnimmt (er hat eine Rot-Grün-Sehschwäche). Es ist schlicht, weil Zuckerberg den Minimalismus liebt. In seinem eigenen Facebook-Profil listet der Imperator einen Aphorismus von Albert Einstein auf: "Mache die Dinge so einfach wie möglich - aber nicht einfacher."

Was also will Zuckerberg? "Ich will die Welt zu einem offeneren Ort machen", steht in seinem Facebook-Profil.

Eine neue soziale Norm

Das Unternehmen Facebook geht schon jetzt diesen Weg. Es gibt eine Grafik eines IBM-Forschers, die zeigt, wie Facebook immer mehr Standardeinstellungen von privat auf öffentlich umstellt.

Im Mai änderte Zuckerberg die Privateinstellungen besonders drastisch. Fotos, Videos und viele andere persönliche Daten von einer halben Milliarde Menschen waren plötzlich einsehbar - für jeden. Die Fangemeinde revoltierte. Nutzer liefen Sturm gegen die neuen Regeln, tagelang wütete der Cybermob - in Blogs, Beschwerde-Mails, in Protestgruppen auf Facebook. Die Datenschutzorganisation Electronic Privacy Information Center nannte Zuckerbergs Geschäftspraktiken "unfair und irreführend". Sie reichte zwei Beschwerden bei der US-Handelsaufsicht FTC ein.

Schließlich reagierte der Imperator: Er machte es in seinem Reich wieder etwas leichter, Dinge vor der Welt geheimzuhalten. Auch wenn er den Aufruhr nur bedingt verstand. "Die Zeiten, in denen man für seine Kollegen ein anderes Image pflegte als für andere Menschen, die man kennt, werden nicht mehr lange andauern", wird er im Buch "The Facebook Effect" zitiert. "Zwei Identitäten zu haben, zeigt, dass es einem an Integrität mangelt." Er glaube, dass sich die soziale Norm verändere.

Der Blogger Anil Dash hält solche Sätze für naiv. Jemand, der 26 sei und ein goldenes Kind, jemand der sein ganzes Leben lang privilegiert und wohlhabend gewesen sei, könne natürlich nur schwer begreifen, dass andere Menschen irgendetwas zu verbergen haben, sagte der Tech-Pionier dem "New Yorker". Zuckerberg versuche wohl weniger, eine Öffnung der Gesellschaft abzubilden, als diese selbst herbeizuführen und zu verstärken, merkte das Internet-Magazin "Wired" an.

Das Imperium dehnt sich aus

Marketingprofis dagegen lieben die Idee von der neuen sozialen Norm. Sie sehen in Facebook die derzeit beste Werbeplattform im Internet. "Sie ist für uns das, was das Fernsehen in den sechziger Jahren war", sagt Nikes Werbechef Davide Grasso der "Bloomberg Businessweek".

Tatsächlich ist Facebook Yahoos Display-Ads und Googles Suchmaschinenanzeigen in mancher Hinsicht überlegen. Auf keiner anderen Plattform hat Werbung eine solche Reichweite und ist zugleich so reich an Kontext. Facebook liefert keine Textanzeigen neben Suchergebnissen; es sind die Nutzer selbst, die ihren Freunden Produkte empfehlen - wobei sie das sogar noch als Freizeitspaß begreifen. Facebook hält sich eine Armee freiwilliger Markenflüsterer.

Marken selbst werden so zu Freunden. Man kann Fan von ihnen werden - ihre Werbebotschaften wandern dann aus der Werbespalte am Seitenrand ins Zentrum der eigenen Aufmerksamkeit: in den persönlichen Newsfeed, in dem Freunde ihre Status-Updates geben. Die Marke wird zum Bestandteil des Privatlebens. Dort nimmt man sie 30 Prozent besser wahr als herkömmliche Werbung, wie der Marktforscher Nielsen analysiert hat.

Und über all das wacht Mark Zuckerberg. Alles, was Nutzer in seinem Imperium tun und lassen, wird von Algorithmen erfasst, archiviert, analysiert - und genutzt, um Nutzern immer besser zugeschnittene Werbung zu senden. "Wenn Sie sich kürzlich verlobt und Ihren Status entsprechend angepasst haben, können Sie plötzlich Anzeigen von Juwelieren in Ihrer Heimatstadt sehen", schreibt die "Bloomberg Businessweek".

Zuckerbergs Zukunft

Bald wird Zuckerberg noch mehr wissen. Er errichtet sich überall im Netz digitale Außenposten. Auf Tausenden Web-Seiten, von der National Hockey League bis zum Internetradiosender Pandora, prangt Facebooks Like-Button. Klickt man drauf, werden weitere Nutzerdaten an Facebook übermittelt. Zuckerberg erfährt, was seine Untergebenen treiben, wenn sie sein Cyberkönigreich verlassen.

Der Netzgemeinde wird das zusehends unheimlich. "Das allgemeine Empfinden ist, dass wir Facebook nicht mehr trauen können", schrieb der eigentlich als großer Facebook-Fan bekannte US-Tech-Blogger Robert Scoble im Mai. In einer "Forbes"-Umfrage bekundeten 63 Prozent der Befragten Zweifel, dass ihre persönlichen Daten in den Händen eines 26-jährigen Harvard-Abbrechers gut aufgehoben sind. Gleichzeitig outeten sich 90 Prozent als Nutzer der Plattform.

Die Revolution aber bleibt aus. Bislang gewinnt Facebook deutlich mehr Nutzer hinzu, als es verliert. Und auch wenn Kunden sich über Datenschutzbestimmungen beschweren - die meisten nutzen Facebook weiter.

So wird die Plattform immer größer - im Internet und auch als Gesellschaftsthema. Der Start des Zuckerberg-Films reichte in den USA aus, um eine übergeordnete Debatte loszutreten: Ist Facebook das Imperium ohne Grenzen, das die "Aeneis" prophezeit? Ist Facebook das neue Rom?

Die meisten Imperien sind an Überdehnung zugrunde gegangen. Zuckerberg scheint das nicht zu kümmern. Facebook werde bald eine Milliarde Nutzer haben, sagte er auf einem Werbekongress in Cannes diesen Sommer. Das sei "fast garantiert".

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 42 Beiträge
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1. ..berechtigt
schorschclowny 29.09.2010
..ich erinnere mich an einen Film aus dem Jahr 1995 mit dem Titel "das Netz" damals war noch Bill Gates der Bösewicht und Stephen Apple der Gute. Geklaute Identität als Cyberkrimi gut gemacht. Hab mir grad die Komments bei Facebook durchgelesen. Also, manche Leute.....ok, Facebook hat seine Berechtigung, irgendwo muss es ja auch ein Plätzchen für die ganz Doofen geben.
2. Facebook Shmacebook
jeez 29.09.2010
Facebook, MySpace und Co. sind nicht neu, es sind am Ende bloss optimierte und "streamlined" Versionen von Seiten wie Xoom, GeoCities etc. Damals mussten die Leute noch was tun für die eigene Netz-Präsenz, nix mit Klicki-Webseiti. Ich bevorzuge immernoch arsebook.org.
3. lol
Hipster 29.09.2010
Zitat von sysop... nie zuvor besaß ein 26-Jähriger so viel Macht.
Huch, da hatte ich mir gerade ernsthaft Sorgen gemacht und schnell recherchiert, wer Herr Zuckerberg überhaupt ist. Jetzt kann ich wieder beruhigt mein Tagewerk angehen und warten, bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird ...
4. Salzwasser
rickrolled 29.09.2010
Sie wissen, dass das Internet von einem Wahnsinnigen regiert wird und sie wissen auch, dass es ihnen egal ist. Weil die Leute zwar nörgeln und trotzdem nichts tun. Das ist viel bequemer. Und wie im Artikel bereits bewiesen, sprechen sich ein Großteil der Menschen besorgt über Gesichtsbuch aus und drücken dieser Tatsache noch den I-like-Button auf. Und dass es myspace, etc. schon vorher gab tut nichts zur Sache - facebook ist so sehr optimiert und vor allem vergisst es, ähnlich wie google, nichts. Ich kann mich gar nicht entscheiden, vor welcher overwhelmin institution ich da mehr Angst haben soll. Das ist praktisch wie Salzwasser zu trinken, wenn man auf hoher See durstig wird - man weiß, was die Folgen sind aber man kann nicht anders. Trotzdem habe ich mich bisher erfolgreich gegen dieses SN gewehrt, auch wenn man ohne fb als 20 jähriger schon praktisch sozial abgeschottet ist! In diesem Sinne: I like
5. lol
callistonairi 29.09.2010
es ist schon immer wieder witzig, wie versucht wird, irgendwelche Ängste vor Macht oder ähnlichem zu schüren. Angst bedeutet ja, dass von einer Sache/einem Menschen etc. irgendeine Gefahr ausgehen muss. Dass Herr Zuckerberg nun theoretisch weiß, dass ich am 27.09.2010 schlechte Laune hatte und mein Liebesbarometer 98% angezeigt hat, ich nachmittags meinen Mais geerntet hab und abends meine beste Freund ein Cyberherz an ihre Pinnwand gepostet bekam, ist ja ganz nett. Bei 550 Mio Usern dürfte aber der einzelne Benutzer relativ wenig interessant sein (ich sag nur Fischschwarm). Und welchen Nutzen er jetzt daraus ziehen will oder wird, kann mir eigentlich relativ egal sein. Man kann mich jetzt naiv nennen, aber ich sehe da keine unmittelbare Gefahr. Ich habe weder persönliche Daten hinterlegt, noch habe ich irgendwelche anderen Spuren hinterlassen, die auf mich persönlich schließen lassen könnten. Ein Verhalten, dass ich seit der Stunde Null des Internets praktiziere. Ich nutze für jedes neue Terrain eine eigene E-Mail-Adresse, die im Notfall schneller gelöscht ist, als Zuckerberg "Spam" sagen kann. Und wenn sich daran jeder hält, kann uns Zuckerberg garnichts.
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Fotostrecke
"The Social Network": Facebooks unfreundliches Gesicht

The Social Network

USA 2010

Regie: David Fincher

Drehbuch: Aaron Sorkin

Darsteller: Jesse Eisenberg, Justin Timberlake, Andrew Garfield, Rooney Mara

Produktion: Michael De Luca Productions/Scott Rudin Productions/Trigger Street Production

Verleih: Sony Pictures

Länge: 121 Minuten

Start: 7. Oktober 2010

Offizielle Website zum Film

Facebook: Das Weltnetz
Mitglieder
Facebook
Facebook ging Anfang 2004 als soziales Netzwerk für Harvard-Studenten online. Zunächst konnten nur Menschen mit E-Mail-Adressen ausgewählter US-Hochschulen Mitglieder werden, seit 2006 ist die Seite für alle Über-13-Jährigen offen. Nach Angaben von Goldman Sachs hatte Facebook Anfang 2011 600 Millionen Mitglieder weltweit, nach eigenen Angaben loggt sich jeden Tag die Hälfte von ihnen auf der Seite ein (Stand: Januar 2011).
Plattform
Seit Mai 2007 können externe Entwickler auf Nutzerdaten zugreifen, wenn die Facebook-Mitglieder dem zustimmen. Seit die Plattform für externe Entwickler geöffnet wurde, wächst das Angebot des einstigen Studentennetzwerk rasant – die Nutzer können aus mehreren tausend kostenloser Anwendungen wählen – Spielen, Fotoverwaltern, Programmen zum Abgleich von Lese-, Film- und Musikvorlieben zum Beispiel.
"Mir gefällt das"
Facebook überall: Die "Mir gefällt das"-Funktion können Website-Betreiber auf ihren eigenen Seiten einbauen. Mit einem Klick teilen Facebook-Nutzer ihren Freunden mit, was ihnen gefällt. Im Gegenzug kann Facebook Werbung gezielter schalten - und weiß, welche Seiten die Mitglieder ansurfen.
Geschäft
Der Umsatz von Facebook lag 2009 schätzungsweise bei 800 Millionen Dollar. Als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im November 2007 bei einer Präsentation in New York 250 Werbekunden ein "Interface, um Erkenntnisse über die Facebook-Aktivitäten von Mitgliedern zu sammeln, die fürs Marketing relevant sind", versprach, brach ein Proteststurm los.
Firmenwert
Facebook hat Google 2010 als meistbesuchte Website in den USA überholt. Anfang 2011 investierten die US-Großbank Goldman Sachs und die russische Beteiligungsgruppe Digital Sky Technologies 500 Millionen Dollar in das US-Unternehmen. Der Wert des Netzwerks klettert auf 50 Milliarden Dollar.
Hollywood
Der Film zum Phänomen: Die Gründungsgeschichte von Facebook wurde 2010 von David Fincher mit Jesse Eisenberg in der Hauptrolle verfilmt. "The Social Network" zeigt Zuckerberg als soziopathischen Nerd, der Facebook aus enttäuschter Liebe gründet.