Osaka - Sie sind das Fast Food Asiens, und sie haben die Welt erobert: die Instantnudeln. 2012 haben Konsumenten weltweit zum ersten mal mehr als 100 Milliarden Packungen der Fertigsuppen verspeist. Die Zahl der verkauften Päckchen erreichte im vergangenen Jahr genau 101,4 Milliarden, wie der Weltverband der Instantnudeln im japanischen Osaka am Freitag mitteilte.
Demnach wurden mit 44 Milliarden Päckchen mit Abstand die meisten Nudelsuppen in China verkauft. Mit weitem Abstand folgt Indonesien auf Platz zwei, wo 14,1 Milliarden Packungen den Weg in die Küchen fanden. Auf den Plätzen drei bis fünf liegen Japan, Vietnam und Indien. Das erste westliche Land in der Rangliste sind die USA, die Platz sechs erreichen. In Westeuropa werden demnach die meisten Instantnudeln in Großbritannien verzehrt.
"Diese Zahlen zeigen, dass Instantnudeln ein Grundnahrungsmittel geworden sind", sagte Norio Sakurai vom Welt-Instantnudel-Verband. "Wir erwarten, dass der Absatz weiter steigen wird, vor allem in den Entwicklungsländern."
Der Weltverband der Instantnudeln war 1997 von Momofuku Ando gegründet worden. Ando hatte die Instantnudelsuppe im Jahre 1958 erfunden. Nachdem Ando 2007 im hohen Alter von 96 Jahren gestorben war, riefen Angestellte eines texanischen Krankenhauses den "Mamofuku-Ando-Tag" ins Leben. Am Sitz des Verbandes in Osaka gibt es auch ein Instantnudel-Museum. Die Hersteller weltweit treffen sich regelmäßig - zuletzt im Mai 2012 im chinesischen Tianjin. Thema des Gipfels war "Instantnudeln für ein besseres Leben".
nck/AFP
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