Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Autoindustrie: Fiat besiegelt Fusion mit Chrysler

Neues Logo von Fiat Chrysler Automobiles: Siebtgrößter Autobauer der Welt Zur Großansicht
AFP

Neues Logo von Fiat Chrysler Automobiles: Siebtgrößter Autobauer der Welt

Aus Fiat und Chrysler wird FCA: Nach der vollständigen Übernahme der Amerikaner stimmen die Fiat-Aktionäre der Umbenennung des Konzerns zu. Eine Übernahme durch Volkswagen lehnte Konzernchef Marchionne entschieden ab.

Turin - Der Zusammenschluss von Fiat Chart zeigen und Chrysler ist perfekt: Die Aktionäre des italienischen Autobauers genehmigten die Umbenennung in Fiat Chrysler Automobiles auf einer außerordentlichen Hauptversammlung, wie Fiat-Präsident John Elkann mitteilte.

Als Gesellschaft nach niederländischem Gesetz mit steuerrechtlichem Sitz in Großbritannien soll Fiat Chrysler Automobiles (FCA) im Oktober in New York an die Börse gehen und auch an der Börse in Mailand gehandelt werden.

Fiat-Chef Sergio Marchionne betonte, die Fusion bedeute "nach 115 Jahren das Ende eines sehr langen historischen Zyklus". Der Zusammenschluss eröffne eine "neue Zukunft" mit der Perspektive eines "soliden und konkreten Wachstums".

"FCA an die Deutschen verkaufen? Niemals"

Erneut dementierte Marchionne Gerüchte über einen möglichen Zusammenschluss mit Volkswagen: "FCA an die Deutschen verkaufen? Niemals", sagte er am Freitag laut Nachrichtenagentur Ansa. "Ich würde nie einen Volkswagen Chart zeigen oder einen Peugeot Chart zeigen kaufen, nur Fahrzeuge der Gruppe", fügte er schmunzelnd hinzu. Zuletzt hatte es sowohl Gerüchte über ein Interesse des VW-Konzerns an einer Übernahme von FCA als auch über einen möglichen Zusammenschluss Fiat Chryslers mit Peugeot gegeben.

Der neu entstandene Konzern ist der siebtgrößte Autobauer weltweit. Fiat war im Jahr 2009 mit 20 Prozent bei Chrysler eingestiegen und hatte die Managementverantwortung übernommen. In mehreren Schritten stockte Fiat seine Beteiligung in den folgenden Jahren dann auf, im Januar übernahm der Konzern schließlich alle restlichen Anteile.

Bislang hat Chrysler seiner italienischen Mutter durch starke Absatz- und Gewinnzahlen viel Freude bereitet. Im Juli verkaufte der Hersteller von SUVs und Geländewagen fast 20 Prozent mehr Autos als ein Jahr zuvor.

ade/AFP/dpa

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 6 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Bin schon gespannt...
semanino 01.08.2014
...wer die Reste nach der Pleite aufkauft ;-)
2. und sie könnten auch in Deutschland
deranaluest 01.08.2014
mehr absetzen wenn sie die chrysler endlich wieder als chrysler verkaufen würden. Schöne große amischlitten mit europäischen Motoren ohne das Schrott- und pannenimage der marke lancia. solange da der name geschmacklicher verirrungen draufsteht verkaufen sich auch die besten Autos schlecht
3. Fiat und Chrysler?
whocaresbutyou 01.08.2014
na endlich wächst zusammen, was zusammen gehört. ^^ Und an "die Deutschen" wollen sie nicht verkaufen. Das liegt vermutlich daran, dass VW (wenn überhaupt) genau DAS geboten hat, was die wert sind...
4. Volkswagen steht das Wasser
huettenfreak 01.08.2014
bis zum Hals. Da möchte man sich noch schnell eine Rettungsweste anlegen. Gut so, Sergio! Und viel Erfolg!
5. einen ..........
ph.latundan 02.08.2014
Zitat von semanino...wer die Reste nach der Pleite aufkauft ;-)
ich wuerde mir weder einen fiat noch einen chrysler kaufen.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Fotostrecke
Volkswagen-Historie: Vom KdF-Wagen zum Weltkonzern

Aktuelles zu

Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: