Finanzkrise: Drei weitere US-Banken müssen schließen

Auch wenn die Konjunkturdaten vereinzelt ein Ende der Finanzkrise absehbar erscheinen lassen - viele Banken sind noch lange nicht über den Berg. Jetzt mussten in den USA erneut drei Banken schließen.

Washington - Im Zuge der Finanzkrise sind in den USA drei weitere Banken mit einem Gesamtkapital von fast zwei Milliarden Dollar pleitegegangen. Außer der kalifornischen Affinity Bank mit einem Kapital von einer Milliarde Dollar (696 Millionen Euro) hätten die Mainstreet Bank im Bundesstaat Minnesota mit Aktiva in Höhe von 459 Millionen Dollar sowie die Bradford Bank in Maryland mit 452 Millionen Dollar dichtgemacht, teilte der US-Einlagensicherungsfonds FDIC am Freitag (Ortszeit) in drei separaten Erklärungen mit. Damit wurden in den USA seit Jahresbeginn 84 Banken geschlossen.

Für die nun dichtgemachten Banken fanden sich drei andere Regionalbanken, die die gesamten Einlagen der Pleite-Institute weiter verwalten. Den FDIC kosten die Pleiten nach eigenen Angaben 446 Millionen Dollar. Der Behörde zufolge sind derzeit 416 weitere Banken von der Pleite bedroht.

mik/AFP

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Forum - Ist die Krise doch noch nicht vorbei?
insgesamt 565 Beiträge
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1.
jinky 01.07.2009
Zitat von sysopDie deutsche Industrie ersehnt sich ein Ende des Abschwungs, doch danach sieht es keineswegs aus. Ist die Wirtschaftskrise noch längst nicht überstanden?
Wie sollte sie denn, wenn die Medikamente nicht nur unterdosiert verschrieben werden, sondern auch, bevor überhaupt nur ein nennenswertes Anschlagen beobachtet werden konnte, von Absetzen gefaselt wird - und man nicht gewillt ist, an den Umständen, die den Patienten haben erkranken lassen, auch nur irgendetwas zu ändern?
2. eine Krise
silverboy 01.07.2009
kann ja wohl kaum beendet sein, wenn sie noch nicht einmal angefangen hat. Das muß erst richtig knallen. Da müssen erst Geldbestände und Überproduktion verschwinden. So 2015-2020 können wir wieder von einem Ende sprechen.
3.
ender 01.07.2009
Zitat von sysopDie deutsche Industrie ersehnt sich ein Ende des Abschwungs, doch danach sieht es keineswegs aus. Ist die Wirtschaftskrise noch längst nicht überstanden?
Die Krise hat ja noch gar nicht richtig eingesetzt. Die Ursachen der Krise sind tief in der Gesellschaft verwurzelt und die wahren Gründe spielen in der öffentlichen Diskussion - und damit im öffentlichen Bewusstsein - noch gar keine Rolle. Die Krise wird sich solange weiter verstärken, bis es zu einem echten Kollaps kommt oder die Ursachen erkannt werden und gegengesteuert wird.
4.
kathrin_erlenbacher 01.07.2009
Zitat von sysopDie deutsche Industrie ersehnt sich ein Ende des Abschwungs, doch danach sieht es keineswegs aus. Ist die Wirtschaftskrise noch längst nicht überstanden?
Doch, die Krise neigt sich dem Ende entgegen. Der neue deutsche Obama wird die Krise wegkuscheln: http://www.welt.de/multimedia/archive/00386/wowereit_freund_ddp_386248g.jpg
5. Krise ? Welche Krise ?
rempfi 01.07.2009
Den Damen und Herren, die die Krise verursacht haben, geht es doch gut, also welche Krise bitte ? Die Politiker können doch weiter Ihre Kanapees mit den Herren, die den Hals nicht voll genug bekommen haben zu sich nehmen... Krise ? Für diese Herren ist es doch ein Fremdwort, den Arbeitsplatz zu verlieren... Ihre Schäfchen sind doch im Trockenen. Ihre Verantwortung ist doch nicht wichtig, Sie sind ja immun gegen Haftung. Erst dann, wenn deren Hütten brennen, wenn Sie den Zorn der Menschen spüren, werden sie etwas von Krise bemerken. Aber solange man noch öffentlich von Maßnahmen sprechen darf, ohne von intelligenten Moderatoren und Journalisten einmal auf die tatsächlichen Ursachen, nämlich die handwerklichen Fehler bei der Ausarbeitung von Gesetzen, bei der Abgabe von Macht nach Brüssel, Ihrer eigenen Geldgeilheit etc. angesprochen werden, kann man zumindest einmal über die tatsächlichen Ursachen der Krise sprechen. Jahrelang hat man die Menschen bewusst belogen, betrogen und mit schönen Worten getäuscht. Es muss noch viel passieren, bis die Krise tatsächlich vorbei ist, vermutlich muss die Mehrzahl der bspw. Deutschen erst einmal auf die Straße gehen, vielleicht mit dem Spruch "Wir haben die Schnauze voll, verpisst euch", bevor etwas geschieht, das die Augen öffnet. Mit fetten Bäuchen lässt sich gut über die Krise reden. Da lassen sich schön Arbeitslosenstatistiken fälschen, 58-jährige zwangsverrenten, nur damit die Statistiken stimmen, ja ja. Ach es gäbe so viele Gründe hier , aber der Politiker, der sich mit seinem Medienberater so gut versteht, der Vorstand und Manager, der Millionen scheffelt, der Aktionär, der den Hals nicht vollbekommt, der spürt doch keine Krise... wo denn bitte
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