Schmiergeldverdacht China ermittelt gegen Foxconn-Manager

Chinesische Behörden untersuchen den Apple-Zulieferer Foxconn. Ein Manager wurde festgenommen, gegen weitere Beschäftigte wird ermittelt. Es geht um den Verdacht auf Schmiergeldzahlungen.

Foxconn-Mitarbeiter im chinesischen Longhua: Ein Dutzend Beschäftigte unter Verdacht
REUTERS

Foxconn-Mitarbeiter im chinesischen Longhua: Ein Dutzend Beschäftigte unter Verdacht


Taipei - Haben Angestellte von Foxconn Geld für den Abschluss von Verträgen mit Zulieferern bekommen? Diesem Verdacht gehen jetzt chinesische Behörden nach. Das Unternehmen aus Taiwan bestätigte am Donnerstag entsprechende Ermittlungen. Demnach wurde ein Manager in der südchinesischen Stadt Shenzhen bereits im September festgenommen, weitere seien nach Taiwan zurückgekommen.

Nach Informationen der Zeitung "China Times" geht es um bis zu einem Dutzend Beschäftigte, die möglicherweise von Zulieferern für den Abschluss von Verträgen bestochen worden seien. Foxconn teilte mit, man arbeite mit den Behörden zusammen, werde die Vorwürfe "gründlich untersuchen" und auch das eigene Beschaffungswesen überprüfen.

Foxconn ist vor allem als Hersteller der meisten Apple Chart zeigen-Geräte bekannt, produziert aber auch für viele andere große Technikkonzerne wie etwa Hewlett-Packard Chart zeigen oder Dell Chart zeigen. In der Vergangenheit geriet Foxconn wiederholt wegen der Arbeitsbedingungen in seinen Werken in die Kritik. In Shenzhen wird unter anderem Apples iPhone hergestellt.

dab/dpa/AP

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wekrue 10.01.2013
1. Das ist
der dreckige Sumpf aus dem die bunte, coole und innovative Apple Welt ihren Ursprung hat. Eigentlich kein Wunder. Dabei zeigt sich dieses Milieu bei genauerem Hinsehen schon im Firmenlogo. Ein angebissener, fauler Apfel!
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