Präsidentschaftswahl in Frankreich Dax startet nach Macron-Sieg mit Rekord

Die Wahl Emmanuel Macrons sorgte kurzzeitig für Erleichterung bei Anlegern. In Frankfurt ist der Dax mit einem Rekordstand gestartet, später fiel der Leitindex wieder.

Börse in Frankfurt (Archivbild)
AFP

Börse in Frankfurt (Archivbild)


Der deutsche Leitindex Dax hat nach der Wahl von Emmanuel Macron zum neuen Präsidenten Frankreichs einen neuen Höchststand erreicht. Kurz nach dem Handelsstart erreichte der Dax Chart zeigen 12.762 Punkte, das waren 44 Punkte mehr als der bisherige Höchststand. Allerdings verlor der deutsche Leitindex danach und pendelte wenige Minuten später um die Marke von 12.720 Punkten, nur wenig über dem Schlussstand von Freitag.

Bereits nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl vor zwei Wochen hatte der Dax ein Rekordhoch erreicht. Zuvor war befürchtet worden, dass mit dem linken Kandidaten Jean-Luc Mélenchon und der Rechten Marine Le Pen zwei EU-Gegner in die Stichwahl einziehen könnten - Macron sicherte sich jedoch die meisten Stimmen, was die Anleger beruhigte.

Auch an den Börsen in Asien stiegen die Kurse am Montag infolge der Wahl Macrons zum französischen Präsidenten, allerdings relativ moderat. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte ohne Japan legte um 0,7 Prozent zu. In Japan stieg der Nikkei-Index Chart zeigen zwar wesentlich stärker um 2,3 Prozent, hier war die Börse in Tokio aber erst zum ersten Mal seit vergangenem Mittwoch wieder geöffnet. Daher spielten offenbar auch die guten Daten vom US-Arbeitsmarkt eine Rolle, die an den Börsen außerhalb Japans bereits Ende vergangener Woche für steigende Kurse sorgten.

fdi/Reuters/dpa

insgesamt 27 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Bernhard.R 08.05.2017
1. Ein klares Zeichen,
für wen ein globalisiertes Europa gut ist. Für die Aktionäre, für die Industrie. Die Bürger hingegen werden durch den Wertverlust des Euro und nun auch durch die Wiedereinführung der Grenzkontrollen belastet.
dr.eldontyrell 08.05.2017
2. Auch die Börse freut sich
über den Vertreiber der Rechten und Menschenfreund Macron. Nicht etwa über seine Nähe zur Finanzindustrie, als Ex-Rothschild-Investmentbanker....
cabeza_cuadrada 08.05.2017
3. ein klares Zeichen
Zitat von Bernhard.Rfür wen ein globalisiertes Europa gut ist. Für die Aktionäre, für die Industrie. Die Bürger hingegen werden durch den Wertverlust des Euro und nun auch durch die Wiedereinführung der Grenzkontrollen belastet.
das ist richtig. Spätestens jetzt sollte man doch als Bürger darüber nachdenken, selbst Aktionär zu werden. Breit gestreut habe ich lieber Aktien als Euro auf der Bank bzw. im Depot. Da gehört mir doch lieber ein Teil von Unternehmen die teilweise schon 2 Weltkriege überstanden haben als diese bunten Scheinchen mit zukünftig zweifelhaftem Wert.
deutscheasozialelobbykrat 08.05.2017
4. Europoly geht weiter
Zum Wohle der Reichen und zum verarmen der Arbeiter und Angestellten. Die Inflationsrate wird das Geld der Werte schaffenden Bürger hin zu den Reichen bringen. Zockersteuer bzw. Transaktionssteuer, Steuergleichheit in Europa - Da war doch mal was... Alles vergessen und Schnee von Gestern. Die nächsten Wahlen kommen
sir wilfried 08.05.2017
5. DAX 9.22 Uhr:
- 0,10 % Welch ein Rekord
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.