Sparpaket General Motors streicht noch mal 1100 Stellen

Der US-Automarkt kühlt sich ab, und General Motors reagiert mit Stellenstreichungen. Wegen der Verlagerung einer Produktionsstätte gehen rund 1100 Arbeitsplätze verloren.

Zentrale von GM in Detroit (Archivbild)
DPA

Zentrale von GM in Detroit (Archivbild)


Beim größten US-Autobauer fallen weitere Stellen weg. General Motors (GM) hat angekündigt, rund 1100 Arbeitsplätze in einem seiner Werke in Lansing im US-Bundesstaat Michigan zu streichen.

Als Grund nannte ein Sprecher die Verlagerung der Produktion der Geländelimousine GMC Acadia nach Spring Hill in Tennessee. Dort seien zuvor etwa 800 neue Stellen entstanden.

Bereits im November hatte der Autoriese mitgeteilt, wegen Absatzflaute bei bestimmten Modellen rund 2000 Arbeitern in Ohio und Michigan zu kündigen. Laut "Wall Street Journal" hat der Konzern innerhalb von sechs Monaten etwa 4400 Stellen abgebaut.

Nach einem von billigen Spritpreisen und niedrigen Zinsen befeuerten Absatzboom kühlt sich der US-Automarkt langsam ab. Das bekommt auch GM zu spüren.

ssu/dpa-AFX

Mehr zum Thema


insgesamt 12 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Einervondrei 07.03.2017
1. Wir nicht passieren!
Das wird der große Trump verhindern. Und bezahlen werden das die Mexikaner.
Sissy.Voss 07.03.2017
2. Fake News
Das kann nicht sein. Donald hat doch angekündigt, dass die Beschäftigtenrate deutlich STEIGEN wird. Also muss diese Meldung falsch und von den Demokraten lanciert worden sein.
allessuper 07.03.2017
3. nein, noch ganz anders.
Zitat von Sissy.VossDas kann nicht sein. Donald hat doch angekündigt, dass die Beschäftigtenrate deutlich STEIGEN wird. Also muss diese Meldung falsch und von den Demokraten lanciert worden sein.
Trump hat dieses Gerücht verbreitet um zu prüfen, ob er noch das ganze Volk hinter sich hat, das bei der Präsidentschaftsfeier auf dem Platz zugegen war, um ihn zu feiern.
bristolbay 07.03.2017
4. Das kann und wird es nicht geben
Dank Donald dem Größten wird es so etwas nicht geben. Bei dieser Meldung kann es sich núr um Fake-News handeln, die die wahre wirtschaftliche Fähigkeit des Imperators infrage stellen sollen. Haben doch nicht alle Auto-Bosse bei Donald am Tisch sitzen müssen und sich für die Steigerung der Beschäftigungszahlen feiern lassen und nun so etwas. Dies wird erst der Anfang sein, denn wenn demnächst der US-Haushalt seine Schulden mit höheren Zinsen bezahlen muss, dann bricht noch weiteres ein Hoffentlich sind dies die erste Schritte zur Entblätterung dieses Blenders.
TheFunk 07.03.2017
5. USA brauchen gute,
kompakte Autos. Opel! Frau Barra, sie haben einen großen Fehler gemacht. Der Untergang von GM ist besiegelt.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.