Geplanter Börsengang: Wie Sie an Facebook-Aktien kommen

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Mark Zuckerberg bringt Facebook an die Börse und wird dadurch zum Multimilliardär. Sie wollen auch reich werden? Dann lesen Sie unsere Gebrauchsanleitung. Sie erfahren darin, wie der Börsengang abläuft, wie und wann Sie an Aktien kommen - und ob das überhaupt ratsam ist.

Facebook-Logo: Trubel um anstehenden Börsengang Zur Großansicht
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Facebook-Logo: Trubel um anstehenden Börsengang

Hamburg - Kennen Sie die Legende von den 1000 Millionären? Die geht jedesmal im Silicon Valley um, wenn ein großes IT-Unternehmen seinen Börsengang anstößt. Als Google im August 2004 das erste Mal Aktien ausgab, wurden Schätzungen zufolge rund 900 Mitarbeiter schlagartig zu Millionären. Zumindest auf dem Papier. Denn sie hatten neben ihrem Gehalt auch Anteile der Suchmaschine bekommen.

Nun drängt Facebook an die Börse, und die Hype-Maschine läuft: Der Investment-Professor Steve Kaplan nennt Facebook schon das "beste Investment aller Zeiten". Der amerikanische TV-Sender MSNBC spricht davon, dass der Börsengang auch die Hungrigen in Afrika füttern wird. Und selbst wenn die Welle doch nicht bis nach Afrika schwappt: Zumindest unter der Facebook-Belegschaft wird es nach dem Börsengang deutlich mehr Millionäre geben als vorher.

Kurz: Die Erwartungen sind schon jetzt exorbitant, obwohl Mark Zuckerberg gerade erst seinen Börsenprospekt eingereicht hat. Das schreckt Sie nicht ab? Sie wollen auch Facebook-Aktien kaufen?

Dann lesen Sie folgende Gebrauchsanleitung. Aber bitte bis zum Ende! Denn eine Frage ist, wie man jetzt schon an Aktien kommt. Eine andere, ob Ihre Nerven wirklich stark genug sind um mitzuzocken.

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insgesamt 47 Beiträge
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1.
Takana 02.02.2012
Und schon die Telekomverluste überwunden? Das war immerhin eine Firma mit Substanz. Nicht nur eine große Datenbank auf ein paar Rechnern verteilt. Also den Zockern, die die Aktienfische abziehen wollen würde ich auch empfehlen kurz da einzusteigen. Der Rest ist klever oder hat zuviel Lehrgeld übrig.
2.
Waldesmeister 02.02.2012
Ja! Kauft alle! Kauft! Kauft! Kauft! Jetzt scheint der große Goldrausch auszubrechen. SpOn, Stern, Wall Street Journal und alle anderen müssen jetzt erstmal bis zum Börsengang ordentlich die Werbetrommel rühren und Facebook hochpushen, um dann 2 Wochen nach dem Börsengang, wenn der Preis wieder in den Keller und weit unter Ausgabewert gefallen ist, das erste Fazit darüber schreiben zu können, dass die ganzen, armen Kleinanleger sich mal wieder von den Börsen und den Börsen-"Profis" haben auf's Kreuz legen lassen und reihenweise ihr Geld verbrannt haben. Ich hol mir Popcorn und schau mir das die nächsten Wochen über amüsiert mit an. Viel Spaß :-)
3.
super_nanny 02.02.2012
Zitat von sysopMark Zuckerberg bringt Facebook an die Börse und wird dadurch zum Multimilliardär. Sie wollen auch reich werden? Dann lesen Sie unsere Gebrauchsanleitung. Sie erfahren darin,*wie der Börsengang abläuft, wie und wann Sie an Aktien kommen - und ob das überhaupt ratsam ist. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,812878,00.html
Wenn Sie auch reich werden wollen dann hätten Sie letztes Jahr Dax-Aktien kaufen sollen, als die keiner wollte. Wenn Sie Facebook-Aktien kaufen können Sie nur arm werden.
4. Anwort:
RaMaDa 02.02.2012
Zitat von sysopMark Zuckerberg bringt Facebook an die Börse und wird dadurch zum Multimilliardär. Sie wollen auch reich werden? Dann lesen Sie unsere Gebrauchsanleitung. Sie erfahren darin,*wie der Börsengang abläuft, wie und wann Sie an Aktien kommen - und ob das überhaupt ratsam ist. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,812878,00.html
-------------------------------------------------------------------------------- Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt.
5.
vernunft-mensch 02.02.2012
Was steht hinter facebook? Waren? Fabriken? Ländereien? sonstwas materielles? Ich erinnere mich ganz dunkel, daß es da mal AOL gab, das einen größeren Börsenwert hatte, als General Motors mit all seinen Fabriken und allem drum und dran. Und, was ist draus geworden? Kennt unter den unter-30-jährigen überhaupt noch jemand den Namen AOL? Als die große Dotcom-Blase platzte haben sich alle nur noch ihre Wunden geleckt. facebook ist auch nur eine Luftnummer, ohne viel Substanz hintendran.
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Soziale Netzwerke
Facebook
DPA
Facebook ging Anfang 2004 als soziales Netzwerk für Harvard-Studenten online. Zunächst konnten nur Menschen mit E-Mail-Adressen ausgewählter US-Hochschulen Mitglieder werden, seit 2006 ist die Seite für alle Über-13-Jährigen offen. Nach eigenen Angaben hat Facebook 845 Millionen aktive Mitglieder weltweit (Dezember 2011). Mehr zu Facebook auf der Themenseite.
Google+
Google+ ist der Versuch, den sozialen Funktionen von Facebook und Twitter etwas entgegenzusetzen. Das soziale Netzwerk wurde im Juni 2011 gestartet und hat nach Firmenangaben rund 170 Millionen Nutzer (April 2012). Der Funktionsumfang ist rein aus Nutzersicht vergleichbar mit Facebook, Schnittstellen für externe Entwickler sind allerdings eingeschränkt. Google animiert seine Nutzer, das Netzwerk als zentralen Hub für seine Dienste zu nutzen. Mehr zu Google+ auf der Themenseite.
Twitter
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Der auf kurze Textnachrichten spezilalisierte Dienst Twitter wurde im Juli 2006 gegründet. Populär wurde der Dienst als Verteilnetzwerk für Links, Fotos und Videos. Twitter zählt nach eigenen Angaben mehr als 140 Millionen Nutzer (März 2012). Mehr zu Twitter auf der Themenseite.
Xing
Xing (früher OpenBC) wurde 2003 von Lars Hinrichs gegründet. Nach eigenen Angaben hat Xing über 11,7 Millionen Mitglieder (Stand: Dezember 2011), etwa acht Prozent haben einen kostenpflichtigen Premium Account. Bei Xing geht es vor allem um berufliche Kontaktaufnahme. Mehr zu Xing auf der Themenseite...
StudiVZ
Ehssan Dariani hat die Studenten-Community StudiVZ 2005 gegründet. Zuerst investierten Lukasz Gadowski und Matthias Spiess in StudiVZ, später finanzierten es vor allem die Gebrüder Samwer - bekannt für die Klingeltonfirma Jamba - und der Venture-Capital-Arm des Holtzbrinck-Verlags ("Die Zeit", "Handelsblatt"). Im Januar 2007 übernahm Holtzbrinck StudiVZ. Derzeit haben die Plattformen studiVZ.net, schuelerVZ.net und meinVZ.net nach eigenen Angaben rund 17,4 Millionen Nutzer (Stand: Januar 2011). Mehr zu StudiVZ auf der Themenseite...
Lokalisten
Im Mai 2005 gegründet, hat das Netzwerk Lokalisten nach eigenen Angaben (Stand Juli 2010) inzwischen 3,6 Millionen Nutzer. Mehr zu Lokalisten bei Wikipedia...
Spin.de
Das 1996 in Regensburg gegründete Unternehmen Spin betreibt ein eigenes soziales Netzwerk, aber auch integrierte Unter-Communitys mit regionalem Fokus, die mit Partnern vor Ort (Lokalradios vor allem) betrieben werden. Nach eigenen Angaben (Stand Februar 2011) hat Spin.de eine Million aktive Mitglieder. Mehr zu Spin.de bei Wikipedia...
Wer kennt wen
Wer-kennt-wen wurde von den beiden Studenten Fabian Jager und Patrick Ohler gegründet. Seit Februar 2009 gehört das Netzwerk vollständig RTL Interactiv, die Gründer schieden Ende August 2010 aus. Das Netzwerk hat laut Betreiber über 9,5 Millionen Nutzer (Stand: Januar 2012). Mehr zu Wer-kennt-wen bei Wikipedia...
MySpace
MySpace war 2006 das populärste soziale Netzwerk in den USA. Ein Jahr zuvor war es von Rupert Murdochs News Corporation gekauft worden. Bekannt wurde es durch die Möglichkeit, Musik einzubinden. Künstler und Bands nutzten die Plattform als Marketingplattform. Zeitweise hatte MySpace mehr als 220 Millionen Nutzer, nach Berechnungen von Google rund 30 Millionen Nutzer (Dezember 2011). Mehr zu MySpace auf der Themenseite...