GfK-Index Deutsches Konsumklima verbessert sich überraschend deutlich

Nach Dämpfern im Frühjahr blicken Verbraucher in Deutschland wieder optimistischer in die Zukunft: Im Juni könnte der GfK-Konsumklima-Index sogar den höchsten Wert seit dem Jahr 2001 erreichen.

Passanten in der Hamburger Innenstadt
DPA

Passanten in der Hamburger Innenstadt


Die gute wirtschaftliche Lage treibt den Konsumklimaindex des Marktforschungsinstituts GfK in die Höhe. Im Mai kletterte er auf 10,2 Punkte. Für Juni sagen die Forscher einen weiteren Anstieg auf 10,4 Punkte voraus. Das wäre der höchste Stand des Index seit dem Jahr 2001, damals lag der Index bei 11,0 Punkten.

Dank der guten Konjunktur rechnen die befragten Verbraucher mit steigenden Einkommen. Ausgehend von einem bereits hohen Niveau habe es bei den Einkommenserwartungen einen weiteren Anstieg gegeben, so die GfK. Auch die Anschaffungsneigung der Befragten lag auf einem vergleichsweise hohen Niveau und belegte laut GfK ebenfalls die gute Stimmung unter den Verbrauchern.

Allerdings sehen die GfK-Forscher auch Risiken für die Kauflaune der Deutschen. Beispielsweise könnte eine Abschottung der USA im internationalen Handel zu "wirtschaftspolitischen Schocks" führen. Sollten deutsche Ausfuhren durch Handelsschranken oder höhere Zölle gefährdet werden, könnten Beschäftigte in der Exportwirtschaft wieder stärker um ihre Jobs bangen.

beb/dpa/Reuters

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insgesamt 11 Beiträge
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Seite 1
Spiegelsicher 24.05.2017
1. Gehen diese Jubel-Artikel ...
... jetzt wieder bis zur Bundestagswahl weiter? Damit auch wirklich jeder Wähler sein Kreuz an der richtigen Stelle gemacht hat und Frau Merkel weiter regieren darf.
dingstabumsta 24.05.2017
2. Jubel, Trubel...
...Heiterkeit...es läuft in Deutschland! Kommen dieses verbesserte Konsumklima durch den Zeitarbeismindestlöhner? oder über Niedrigzinskredite??...da ging da jetzt nicht ganz klar aus dem Bericht hervor! Ein stetig wachsender Niedriglohnsektor, ein Mindestlohn von 8,87 pro Stunde und eine stetig wachsende anzahl von Verschuldeten Haushalten sollen das Konsumklima verbessert haben?...Das klingt so als ob sich jeder 2 Bürger sich als Wohlhabend einschätzt! Ist dieser Bericht nicht eher Wahlkampfhilfe, als Seriöser Zahlenwirrwarr kann man es auf jeden fall nicht sehen!
trader_07 24.05.2017
3.
Zitat von dingstabumsta...Heiterkeit...es läuft in Deutschland! Kommen dieses verbesserte Konsumklima durch den Zeitarbeismindestlöhner? oder über Niedrigzinskredite??...da ging da jetzt nicht ganz klar aus dem Bericht hervor! Ein stetig wachsender Niedriglohnsektor, ein Mindestlohn von 8,87 pro Stunde und eine stetig wachsende anzahl von Verschuldeten Haushalten sollen das Konsumklima verbessert haben?...Das klingt so als ob sich jeder 2 Bürger sich als Wohlhabend einschätzt! Ist dieser Bericht nicht eher Wahlkampfhilfe, als Seriöser Zahlenwirrwarr kann man es auf jeden fall nicht sehen!
Dass Sie in der "Bildungsbranche" tätig sind (wie Sie uns hier vor ein paar Tagen erzählt haben) wissen Sie grandios zu verstecken. Respekt!
gelegentlicher_spon_leser 24.05.2017
4. Pünktliche Lieferung
Manchmal kommt mir der Verdacht, dass wir - was Statistik anbetrifft - fast so kreativ sind wie die Griechen es waren. Das kommt jetzt alles so außerordentlich pünktlich und wie gerufen nach all der Kritik des IWF (oder auch Trump) zu Exportüberschuss und mangelnder Ninnennachfrage. Gibt vielleicht doch noch die Deutschland AG:-)
dorchen 24.05.2017
5. Freude über Freude
Wieder so ein Jubel-Artikel. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Dennoch werde ich mein Kreuzchen nicht da machen, wohin man mich mit diesen Artikeln manipulieren möchte. Bei all diesen Versuchen der Beeinflussung bleibt mir fast nur, erstrecht den "politischen Gegner" zu wählen. Schade, ich habe den Spiegel früher immer gern gelesen und fühlte mich auch bestens informiert. Das ist leider vorbei.
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