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Glücksspiel: Deutsche Bank verkauft ihr Kasino in Las Vegas

Die Deutsche Bank beendet ihren Ausflug ins Glücksspielgewerbe. Der Finanzinvestor Blackstone wird das Cosmopolitan in Las Vegas übernehmen. Viel Freude hatte die Bank an dem Abenteuer nicht.

Kasino The Cosmopolitan: Verlustreicher Ausflug in die Spiele-Branche Zur Großansicht
REUTERS

Kasino The Cosmopolitan: Verlustreicher Ausflug in die Spiele-Branche

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank ist ihr Kasino in der US-Spielermetropole Las Vegas losgeworden. Das Cosmopolitan sei für umgerechnet 1,26 Milliarden Euro an einen Immobilienfonds des Finanzinvestors Blackstone verkauft worden, teilte die Deutsche Bank am Donnerstag mit. "Im Rahmen unserer Strategie 2015+ hat sich die Bank verpflichtet, ihre nicht zum Kerngeschäft gehörenden Positionen in einer kapitalschonenden Weise abzubauen, die den Aktionären zugutekommt", sagte Pius Sprenger, Leiter der Non-Core Operations Unit. "Wir freuen uns, diesen Verkauf vereinbart und damit zur Erreichung unserer Verpflichtung beigetragen zu haben."

Nach Angaben eines Sprechers hat die Bank sogar einen "kleinen Gewinn" aus dem Verkauf erlöst. Insgesamt endet der Ausflug in die Glücksspielbranche für das Institut aber mit einem Verlust. Der Hotel- und Spiel-Komplex hatte nach früheren Angaben 3,9 Milliarden Dollar gekostet. Die Deutsche Bank hatte ihn eigentlich nur finanzieren wollen, der Bauherr war aber in Zahlungsschwierigkeiten geraten, weshalb die Bank das Kommando übernahm und The Cosmopolitan in Eigenregie fertigstellte.

mik/Reuters

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