Google angeblich nicht interessiert Twitter-Aktie stürzt ab

Wer wird Twitter kaufen? Die Gerüchte reichen von Apple über Disney, Microsoft und Salesforce bis zu Verizon. Google dagegen hat laut einem Bericht kein Interesse - die Twitter-Aktie stürzt umgehend ab.

Twitter-Logo
REUTERS

Twitter-Logo


Für eine mögliche Übernahme des Internetdiensts Twitter sind viele prominente Namen im Spiel - aber Google hat entgegen früherer Berichte angeblich doch kein Interesse. Eine entsprechende Meldung der auf Technologiethemen spezialisierten Nachrichtenseite Recode schickte die Twitter-Aktie Chart zeigen auf Talfahrt. Bei Handelsbeginn in New York stürzte sie um fast 19 Prozent auf gut 20 Dollar ab.

Recode hatte unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, der Internetriese Google wolle Twitter nicht kaufen. Auch ein Gebot vom Technologiekonzern Apple oder dem Unterhaltungskonzern Disney sei wenig wahrscheinlich. Von Twitter war zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht zu erhalten, auch Google reagierte nicht auf Anfragen.

Die schon lange schwelenden Übernahmegerüchte um Twitter hatten Ende September Fahrt aufgenommen. US-Medien nannten Google, Apple Chart zeigen, den Cloud-Anbieter Salesforce Chart zeigen, den Technologiekonzern Microsoft, den Telekommunikationskonzern Verizon Chart zeigen und den Medienkonzern Disney als mögliche Käufer. Google Chart zeigen wurde dabei als besonders ernsthafter Interessent gehandelt. Angeschoben von den Spekulationen legte die Twitter-Aktie um rund ein Drittel zu.

Es wird erwartet, dass der Internetdienst diese Woche erste Gebote entgegennimmt. Bisher hat allerdings kein Unternehmen öffentlich erklärt, Twitter kaufen zu wollen. Der Dienst ist an der Börse derzeit rund 17 Milliarden Dollar wert.

Der Internetdienst, der dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag feierte, hat noch nie Gewinn gemacht. Die Nutzerzahlen steigen zudem nur noch langsam. Während Twitter etwa bei Journalisten, Aktivisten und Prominenten von Musik bis Sport sehr beliebt ist, hapert es weiterhin an der Verankerung in der breiten Bevölkerung.

nck/AFP

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.