New York Google kauft Kultimmobilie zu Rekordpreis

Für 2,4 Milliarden Dollar hat Google ein Bürogebäude in Manhattan gekauft. Damit ist der Immobiliendeal einer der größten der Geschichte.

Weg über die New Yorker High Line zum Chelsea Market in Manhattan
imago/ UIG

Weg über die New Yorker High Line zum Chelsea Market in Manhattan


Der Internetkonzern Google hat laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" für 2,4 Milliarden Dollar die New Yorker Markthalle Chelsea Market und darüber liegende Bürogebäude gekauft. Dies ist einer der höchsten Preise, die je für ein einzelnes Objekt gezahlt wurden. 2017 kam kein Immobiliengeschäft an diesen Wert heran.

Der Chelsea Market in Manhattan hat 10.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. Darüber ist auf 100.000 Quadratmetern Platz für Büros.

In der bei Touristen beliebten Einkaufspassage sind viele kleine Restaurants, Bars, Geschäfte und Imbissstände. Die Halle war früher eine Fabrik, in der Oreo-Kekse hergestellt wurden.

Der Zeitung zufolge ist Google bereits auf einigen Etagen Mieter in dem Gebäude.

Die deutsch-amerikanische Immobiliengesellschaft Jamestown hat das Gebäude verkauft. Die auf die Revitalisierung von Industriegebäuden spezialisierte Immobilienfirma hat den Chelsea Market 2003 für den geschlossenen Immobilienfonds Jamestown 24 erworben. 2011 sind die deutschen Anleger allerdings ausgestiegen. Das Gebäude wurde laut "FAZ" an einen anderen Jamestown-Fonds weitergereicht. Seither hat sich der Preis verdreifacht.

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insgesamt 5 Beiträge
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larsmach 06.02.2018
1. Ist das pure Phantasie oder x-fache Jahresnettokaltmiete..?
Normalerweise bewertet man gewerblich genutzte Immobilien nach der Höhe des Jahresnettokaltmiete ("wie viele Jahresnettokaltmieten entsprechen dem Kaufpreis"). Früher waren 20 Jahre dafür Grundlage - denn es kommen ja Ersatz- und Instandhaltungsinvestitionen, sowie Zinskosten hinzu. Heute liegen wir in einigen deutschen Städten bei mehr als 30 Jahren (was schon mehr Zeit ist als ein Annuitätendarlehen mit 1% Anfangstilgung laufen muss!). An prominenten Orten könnten Preise aber auch rein der Phantasie entspringen - insbesondere für Unternehmen aus dem Valley, deren Aktien ja selbst zu Phantasiepreisen gehandelt werden.
Nissin 07.02.2018
2. Sicher?
Nach meinen Informationen wurde letztes das Gebäude The Center in Hong Kong für über 5 Mrd USD verkauft.
andysamak70 07.02.2018
3. so so
bis vor 3 Jahren hab ich mit Google gearbeitet bis heute schulden die mir $ 300,- und haben mir Vertragsbruch in einen Land vorgeworfen wo ich vor etwa 20 Jahren das letzte Mal war wo es Google noch gar nicht gegeben hat und mir bis heute noch nie gesagt was ich eigentlich gemacht haben soll. Die verschanzen sich hinter ihren Anwaelten und schicken nur >no replay> messages hinaus aber ueber eine Milliarde fuer einen Mauerhaufen rauswerfen das koennen die, ist wiklich widerlich. Die machen das jedes Monat auch mit Anderen auch damals da war sogar jemand dabei den die um ueber $ 25k besch.. haben.
deichgraffe 07.02.2018
4. Die wahre Intention
Google will die Zukunft des Städtebaus (mit)bestimmen. Das Thema ist "Verdichtung von urbanen Lebensraum". Mit neunen Wohnkonzepten und Logistikanwendungen werden Wohnraum und Versorgung effizeinter und raumsparender gemacht. Dazu unbedingt notwendig: Daten erfassen, also die Bewohner in allen Belangen zu kennen. Was als Steigerung der Lebensqualität verkauft wird, ist in Wirklichkeit die wirtschaftliche Optimierung des Homo Urbanis. Wer allerdings zu gering qualifiziert, unvermögend oder gehändicapt ist, für den wird es hart. Dasselbe wird übrignes in Toronto am Ufer des Lake Ontario gemacht. Dort hat Google ein altes Hafenareal gekauft, das jetzt genau nach diesen Mustern gestaltet wird.
dweik01 08.02.2018
5. Nicht unrealistisch
Bei 100.000qm Büro und 10.000 sind das relative 20.000 USD pro QM (das sind ca 16.000 Euro). Bei der (historischen) Besonderheit, der Lage ist der Preis nicht unrealistisch! Selbst in Stuttgart sind die Preise in Spitzenlagen bei 12.000-16.000, in München noch höher! Wo ist das Problem?
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